Höllenqual von Matthias P. Gibert

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 bei Gmeiner.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Kassel, 2010 - heute.
Folge 10 der Paul-Lenz-Serie.

  • Meßkirch: Gmeiner, 2012. 369 Seiten.

'Höllenqual' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Kassel im Frühsommer 2012. Ein scheinbar religiös motivierter Täter mordet im Prostituierten- und Strichermilieu. Hauptkommissar Paul Lenz und sein Mitarbeiter Thilo Hain jagen das Phantom, das nicht nur die Stadt in Angst und Schrecken versetzt, sondern durch seine Taten auch den sonst so lukrativen Markt der käuflichen Liebe nahezu austrocknet. Und das, nachdem kurz zuvor die 13. Documenta eröffnet wurde, die weltgrößte Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die hunderttausende Besucher in die Stadt lockt …

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subechto zu »Matthias P. Gibert: Höllenqual« 13.07.2012
Der Wille des Herrn

„Höllenqual“ ist in vielerlei Hinsicht so etwas wie ein Jubiläum für den sympathischen Hauptkommissar Paul Lenz: er ist 50 Jahre alt, endlich verheiratet mit seiner großen Liebe Maria und löst nunmehr seinen 10. Fall. Wie immer zusammen mit seinem Freund und Kollegen Thilo Hain. Schauplatz ist wieder Kassel, zur Zeit der 13. Documenta. Doch worum geht es?
Eine Reihe grausamer Morde im Prostituierten- und Strichermilieu versetzt die Stadt in Angst und Panik. Pikanterweise ist auch Kassels Oberbürgermeister, Marias Exmann, unter den Opfern. Er überlebt schwer verletzt. Für die Polizeichefs ist schnell klar, dass es sich hierbei nur um einen terroristischen Anschlag gehandelt haben kann.
Lenz und Hain wissen es besser und ermitteln auf eigene Faust, obwohl Lenz nach einer Operation schwer gehandicapt ist. Bei ihren Untersuchungen stoßen die beiden auf eine Gruppe religiöser Fanatiker, den sogenannten Evangelikalen und sind schon bald davon überzeugt, dass der Täter unter ihnen zu suchen ist...
Zum Glück hat Matthias P. Gibert mit diesem Kriminalroman wieder zu seiner alten Form zurückgefunden. Wenn Lenz über die Oberen wettert oder über brisante politische Themen philosophiert, das ist einfach Kult! So ist ihm mit „Höllenqual“ erneut eine spannende Geschichte mit actionreichen Szenen, unter anderem zwei „Auto-Stunts“ und viel Humor gelungen.
Frei nach dem Motto von Michael Schmidt- Salomon von der Giordano- Bruno-Stiftung: „Heidenspaß statt Höllenqual“ habe ich mich wunderbar unterhalten und empfehle somit diesen Jubiläumskrimi, meiner Meinung nach der beste aus dieser Reihe, sehr gerne weiter! :-)
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