Wächter des Kreuzes von Matilde Asensi

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel El último Catón, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei dtv.

  • Barcelona: Plaza & Janés, 2001 unter dem Titel El último Catón. 638 Seiten.
  • München: dtv, 2004. Übersetzt von Silvia Schmid. ISBN: 3423244291. 638 Seiten.

'Wächter des Kreuzes' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Seltsame Tätowierungen zieren die Leiche eines Äthiopiers. Als Ottavia Salina völlig überraschend zum mächtigsten Mann des Kirchenstaats, Kardinal Sodano, gerufen wird, ahnt sie nicht, was sie erwartet: Die renommierte Paläographin des Vatikanischen Geheimarchivs wird beauftragt, die geheimnisvollen Kreuze und Buchstaben auf dem Toten zu entschlüsseln. Gemeinsam mit dem undurchschaubaren Hauptmann Glauser-Röist von der Schweizergarde und Farag Boswell, einem koptischen Archäologen aus Alexandria, macht sich Ottavia Salina auf die Suche nach den Reliquienräubern. Sieben Prüfungen auf Leben und Tod hat das kuriose Detektivtrio zu bestehen, die um Dantes Göttliche Komödie und die sieben Todsünden kreisen. Diese sieben Prüfungen führen sie auch in die sieben historischen Hauptstädte des Christentums: nach Rom, Ravenna, Athen, Jerusalem, Konstantinopel, Alexandria und Antiochia. Ein fesselnder Abenteuerroman um die bestgehüteten Geheimnisse des Christentums.

Ihre Meinung zu »Matilde Asensi: Wächter des Kreuzes«

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Bio-Fan zu »Matilde Asensi: Wächter des Kreuzes« 02.01.2010
"Wächter des Kreuzes" ist eins von den Büchern, dem man im Zuge des Dan-Brown-Hypes mehr Aufmerksamkeit gewünscht hätte, denn es übertrifft Browns populistische Machwerke sowohl inhaltlich als auch erzählerisch. Aber vielleicht ist es einfach zu philosophisch, um ein Megaseller zu werden.
Die Grundidee, einen alten Initiation-Ritus nachzuvollziehen, der sich in diesem Falle an der "Göttlichen Komödie" von Dante orientiert, ist an sich nichts Neues. Dass sich aber schrittgleich mit der Läuterung der Protagonisten auch die Geschichte auf ein anderes Level erhebt - vom bodenständigen Vatikan-Thriller zu einem phantastischen Märchen- ist einfach genial. Die Grenzen vom Faktischen- sprich belegbaren historischen Personen und Ereignissen- hin zu Fiktionen der Autorin sind kaum spürbar bis man am Ende das Paradies erreicht hat.
Die gelungene Melange aus Histo-, Thriller- und Phantastik-Elementen ist dazu angetan, eine breite Leserschaft zu erreichen. Ich kann´s nur empfehlen.

88 Grad
Fitzke zu »Matilde Asensi: Wächter des Kreuzes« 11.12.2009
Diese Buch habe ich lange vor Dan B. gelesen und es hat mich geprägt.
Es ist einfach sauber geschrieben, spannend bis zum Schluss und meiner Meinung nach um längen besser als Dan B. Ständig wird man getrieben weiter zu lesen, das Tempo des Buches ist atemraubend.
Keines der seither gefolgten Bücher, sicher mehr als 100, haben auf mich so gewirkt wie dieses.
Bianca zu »Matilde Asensi: Wächter des Kreuzes« 03.06.2009
Es ist schon etwas her, dass ich es gelesen habe. Aber ich fand es super und habe es weiterempfohlen !!!
Ich finde es sogar besser, als die Dan Brown-Bücher. Mir gefällt es immer gut, wenn neben der Spannung auch eine kleine Romanze dabei ist. Naja, das Ende war etwas seltsam. Stimmt. Mich hat die Geschichte auch total neugierig auf Dante gemacht.
Ich kann nur sagen: LESEN
Olli zu »Matilde Asensi: Wächter des Kreuzes« 08.12.2006
Ein super spannendes Buch, das den Vergleich mit Dan Brown nicht zu scheuen braucht. Toll auch - die Idee mit Dantes Göttlicher Komödie, die den Leser in den Bann zieht und Lust auf mehr macht.
Ob die Komödie selber zu lesen oder sich mit thematisch verbundenen Künstlern wie Dali oder Botticelli zu befassen - einfach Klasse!
Freue mich schon auf den nächsten Asensi Roman!
Juergen zu »Matilde Asensi: Wächter des Kreuzes« 24.11.2006
Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Eine originelle Idee und auch recht viel Spannung, allerdings ist mir bei den Liebesszenen etwas zu viel "Weichzeichner" benutzt worden. Und das Ende ist auch etwas weit hergeholt.
Sniesewitz zu »Matilde Asensi: Wächter des Kreuzes« 22.09.2005
Ein kluges Buch, die Autorin hat ihre Hausaufgaben wirklich gruendlich erledigt und sehr gruendlich recherchiert.
Auch recht spannend und gut zu lesen.
Das Ende jedoch...nun ja, sagen wir mal: etwas ueberraschend.
Anja S. zu »Matilde Asensi: Wächter des Kreuzes« 22.09.2005
Mir hat dieses Buch recht gut gefallen, jedoch mit kleineren Abstrichen. Es ist ziemlich spannend und relativ gut zu lesen.
Die Sprache ist leider sehr altmodisch um nicht zu sahen, etwas bizarr, aber das mag an der Uebersetzung liegen.
Die Figuren sind leider auch etwas bizarr geschildert, so naiv wie Ottavia kann man schon fast nicht sein, was ihre eigene Familie betrifft.

Mit Dan Brown laesst sich dieses Buch nur schwer vergleichen, obwohl es auch einen geschichtlichen Hintergrund hat und auch eine Art Schnitzeljagd darstellt.
Der Schreibstil ist so voellig anders und auch laengst nicht so auf Spannung angelegt wie Brown's Buecher.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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