Delikatessen von Martin Walker

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 unter dem Titel The crowded grave, deutsche Ausgabe erstmals 2012 bei Diogenes.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.
Folge 4 der Bruno,-Chef-de-Police-Serie.

  • London: Quercus, 2011 unter dem Titel The crowded grave. 320 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2012. Übersetzt von ?. 416 Seiten.
  • [Hörbuch] Zürich: Diogenes, 2012. Gesprochen von Johannes Steck. ISBN: 3-257-80325-7. 8 CDs.

'Delikatessen' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

›Savoir vivre‹: Archäologische Funde zeigen, dass man schon vor 30 000 Jahren im Périgord gut leben konnte. Aber der Tote, auf den man bei neuen Grabungen stößt, stammt eindeutig aus dem falschen Jahrhundert und weist alle Spuren eines Gewaltverbrechens auf.

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trafik zu »Martin Walker: Delikatessen« 18.02.2016
Ich finde auch, daß dieses Buch nur mittelmässig ist.
Das Thema mit Ausgrabungen hatten wir schon in dieser Reihe. Auch die politischen Themen sind immer ähnlich.
Wenn es um die Personen geht bin ich ein wenig anderer Meinung. Es ist doch nett, wenn Freunde immer wieder in verschiedenen Geschichten vorkommen. Dies finde ich positiv.
Hoffe die nächste Folge ist wieder besser.
Aumüller zu »Martin Walker: Delikatessen« 22.09.2014
Neben dem schon erwähnten nervigen Superheldentum gibt es weitere ärgerliche Aspekte: Walker muss seine Geschichten immer so hinbiegen, dass Bruno Freundin vor Ort sein darf und auch die anderen Figuren immer wieder auftauchen. Nervig ist auch die Hasserei von Grünen etc., wo doch die heimelige landwirtschaftliche Welt, die Walker schildert, durch die industrielle Landwirtschaft eh schon fast zerstört ist. Das passt nicht zusammen. Manchen bekommt die Serie nicht.
Lille zu »Martin Walker: Delikatessen« 19.06.2014
Martin Walker sollte den Rat von Mikes sehr ernst nehmen. Bruno wird zum Abziehbildchen eines Superhelden! Nach einer langen Brunopause lese ich jetzt Delikatessen. Ich kann mich dem Kommentar von Mikes nur anschließen, der ist klasse! Alle 4 Jahre ein neuer und realistischerer Brunoroman wäre besser. Auch fürs Perigord! Diese tolle Region gerät Walker auch immer hochglanzkitschiger, landlustiger, countrystylischer und damit uninteressanter.
Jens Böhme zu »Martin Walker: Delikatessen« 14.08.2012
Ich lese zurzeit den Roman "Delikatessen" von Martin Walker als Sommerlektüre. Habe mir den 4. Teil der Bruno-Reihe extra aufgehoben und nach der Hälfte kann ich sagen, es ist wieder einmal urst-gemütlich in Saint Denis anwesend zu sein und schade, dass die Zeit - die Seiten - so schnell vorbei geht.Auf meinem Blog gibt es zudem einen Bericht zu Lesung von Martin Walker in Berlin.http://dertausendfuesslerroman.wordpress.com/2012/05/07/martin-walker-stellt-sein-neues-buch-delikatessen-vor-lesung-in-der-thalia-buchhandlung-in-berlin-mit-moderatorin-margarete-von-schwarzkopf/
Michèle zu »Martin Walker: Delikatessen« 03.06.2012
Martin Walker verklärt in diesem Roman "foie gras" und findet es nur gerechtfertigt, dass Gänse für eine Delikatesse durch Einführung eines Schlauches in den Rachen leiden müssen..Tierschützer sind für ihn sowieso nur lächerliche, vom richtigen Weg abgekommene Terroristen und heissa, es darf gejagt werden... Schade, ich werde dieses Buch sicher nicht weitermepfehlen.
mikes zu »Martin Walker: Delikatessen« 31.03.2012
Natürlich ist die Welt in Martin Walkers "Bruno"-Romanen nicht so, wie sie nun mal ist, sondern eher so, wie man sie sich wünscht. Aber ist das so furchtbar? Wieder mal ein unterhaltsamer Krimi mit viel Lokalkolorit, gutem Essen und gutem Wein, unterhaltsam und sympatisch, auch wenn der Plot diesmal nicht wirklich ganz zu überzeugen vermag. Zu konstruiert wirkt die Geschichte um alte RAF-Terroristen, die ETA und die Archeologie. Und Walker muss aufpassen, dass ihm sein sympatischer Protagonist nicht von Buch zu Buch mehr zu einem Superhelden-Abziehbild degeneriert und damit seine Menschlichkeit und Glaubwürdigkeit einbüßt. Bereits jetzt wird man den Eindruck nicht los, das Bruno mit seinen Aufgaben als Dorfpolizist dermaßen unterfordert ist, dass er unablässig Herausforderungen sucht, die sich mit seinem ländlich-sittlichen Charakter immer weniger vertragen. Vielleicht wäre Herrn Walker zu raten, nicht auf den schnellen Erfolg zu schielen (den er ja ohnehin bereits hat) und sich ein wenig mehr Zeit zu nehmen, um seine Geschichten und die darin handelnden Charaktere noch ein wenig sauberer auszuformen. Trotzdem: Alles in allem ein Lesespass, so locker und leicht wie ein Soufflé aus dem Perigord.
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