Lila, lila von Martin Suter

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 bei Diogenes.

  • Zürich: Diogenes, 2004. ISBN: 3-257-06386-5. 352 Seiten.
  • Zürich: Diogenes, 2005. ISBN: 3-257-23469-4. 344 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2004. Gesprochen von Daniel Brühl. gekürzt. ISBN: 3899031385. 5 CDs.
  • [Hörbuch] Zürich: Diogenes, 2009. Gesprochen von Daniel Brühl. gekürzt. ISBN: 978-3-257-80285-6. 5 CDs.

'Lila, lila' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

David liebt Marie. Aber Marie interessiert sich nicht groß für den Kellner, der da unbeholfen um sie herumschleicht. Dann macht David einen Fund. In der Schublade eines alten Nachttischs entdeckt er das Manuskript eines Romans. Es muss aus den fünfziger Jahren stammen und handelt von einer Liebe, so tief und rein, wie sie im zynischen postmodernen 21. Jahrhundert kaum mehr erfunden werden kann. Marie, die David für den Autor hält, ist hingerissen und bietet das Manuskript ohne sein Wissen einem Verlag an. 'Lila, Lila’ wird zu einem Bestseller – und Marie Davids Geliebte. Gern hätte er ihr die Wahrheit gestanden, aber dann wäre die Beziehung in die Brüche gegeangen. Der Schneeball seiner kleinen Lüge wird groß und größer, bis er verheerende Ausmaße annimmt.

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anne schneider zu »Martin Suter: Lila, lila« 18.09.2015
manchmal ist das Buch langathmig. Aber dann ist es innteressant, wie erfinderisch er wird weil er in die Frau verliebt ist. Er gibt vor das Buch geschrieben zu haben und hat nachher Angst, das es raus kommt. Er muß zu Presseveranstalltungen, wo er schüchtern ist. An der Stelle finde ich das Buch toll, weil er mir karakterlich zu sagt und ich stelle ihn mir hübsch vor
Nicole Bieri zu »Martin Suter: Lila, lila« 01.11.2011
Im Gegensatz zu "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" von "Thomas Mann" fand ich "Lila Lila" ein wunderbares Buch; modern, sprachgewandt und leicht zu verstehen. Auch die Handlung ist eigentlich sehr raffiniert und mann erhält einen kurzen Einblick in das Leben eines Schriftstellers; wer sagt, dass Martin Suter nicht auch so ein Hochstapler ist? =)
Schüler zu »Martin Suter: Lila, lila« 11.03.2011
Ich habe das Buch, wie die meisten hier, wegen der Schule gelesen. Ich finde in der Schule sollte man tiefgründigere Bücher analysieren - das hier ist alles andere. "Lila, Lila" ist im Großen und Ganzen nett zu lesen, leichter Humor und ein, wie es heutzutage leider immer seltener vorkommt, überraschendes Ende (obwohl ich es fast geahnt habe). David ist anfangs sehr sympatisch, aber mit der Zeit kommt er einfach zu oberflächlich und seine Liebe zu Marie zu unecht rüber. Eigentlich hält er ja nicht viel vom Geld, aber das nimmt einfach mit der Zeit zu viel Raum ein! Jacky ist ein mieser Gauner (^^), den man durchaus sympathischer und vor allem witziger hätte gestalten können! Marie ist einfach nur erbärmlich, wie einige bereits geschrieben haben, lässt sie sich mehr auf Duster als auf Kern ein (siehe auch das Ende, kaum hat man mal ne Krise, schon wird die "Liebe" stehen gelassen und ihm nicht geholfen - das erkennt man auch daran, dass sie eben nie in Kenntnis gesetzt wird, dass Jacky an allem Schuld ist). Für ältere Personen ist das bestimmt ein netter Roman, jemand der einen detailgetreuen und tiefgründigeren Roman (und nicht Krimi!!!) erwartet, ist hier leider fehl am Platze. Als schulbuch eindeutig falsch gesetzt, ich bin immer noch der Meinung man sollte aktuelle Bücher lesen und keine Liebesgeschichten, die auch noch schlecht rüberkommen.
lilalu zu »Martin Suter: Lila, lila« 10.03.2011
Martin Suter ist ein großartiger Schriftsteller, da sein Umgang mit der Sprache einzigartig ist! Allerdings frage ich mich immer, was er auf der Krimi-Couch verloren hat, denn: Er schreibt keine Krimis! Er lehnt sich allemal leicht an das Genre an, aber echte Krimis schreibt er nicht. Er schreibt sehr gehobene Unterhaltungsliteratur, in der er menschliche Abgründe aber auch immer nur leicht touchiert und selten wirklich benennt oder ausufernd beschreibt. So auch in "Lila,Lila". Seinen Protagonisten David mag man nicht besonders, da es dem jungen Mann an Tiefe fehlt: David ist ein Schwächling, der sich immer anbiedernd zu anderen verhält und dessen Lebensziel es ist, zu "gefallen": Er möchte dem eloquenten Ralph gefallen, er möchte Marie gefallen (deshalb kommt es ja überhaupt zu dieser Lebenslüge mit dem Buch), er möchte dem Verlag gefallen - und Jacky, dem muss er gefallen, sonst fliegt der Schwindel auf! Und Marie beginnt dieses Devote, Unterwürfige, Verheulte an David allmählich zu hassen - was ich sehr gut nachvollziehen kann, denn dieser David hat sämtliche Eigenschaften eines verklemmten Stalkers, der selber nichts auf die Reihe kriegt und dauernd das Leben anderer absorbiert und sich ihnen regelrecht aufdrängt mit seiner vorgeblichen Schüchternheit und dieser "Ich-bin-ohne-dich-so-hilflos-Masche". Ein echter Unsympath, den man aus dem eigenen Leben schnell entsorgen sollte. Das Buch ist gut, es ist sogar sehr gut, wenn es auch seltsam "äußerlich" bleibt. Nicht so ganz nachvollziehbar bleibt für mich allerdings, warum der von David abgekupferte Roman im Roman "Lila, Lila" bei Publikum und Fachpresse angeblich so gut ankommt: Die Passagen, die der Leser vor Augen bekommt, sind bei weitem nicht dazu gemacht, das Werk auf Platz 1 der Bestsellerlisten zu katapultieren - was David da bei seinen Lesungen zum besten gibt, ist Rosamunde-Pilcher-Sülze. Möglicherweise ist das ein Stilmittel M. Suters, mit dem er auch die Verlogenheit des ganzen Literatur-Business aufzeigen will - anders kann ich es mir nicht erklären. Insgesamt ist "Lila, Lila" ein gutes und literarisch hochwertiges Buch, das ich in Zukunft auch immer mal wieder gern verschenken werde.
Rosa,Rosa zu »Martin Suter: Lila, lila« 04.02.2011
Ich find die Idee gut und auch die Charaktäre. Ich finde nicht, dass sie so unsymphatisch sind, sie sind eben wie reale Menschen. zumindest kenne ich viele Menschen, die mit David und Marie vergleichbar sind, allerdings keinen Jacky. Teilweise fand ich es beim Lesen unerträglich, weil ich immer so mit David mitfühlen musste, der sich in seinem Lügenkonstrukt immer tiefer verfangen hat. Weiterlesen musste ich aber trotzdem, weil ich auch ein Referat drüber halten muss. Wieso müssen alle ausgerechnet hierrüber ein Refferat halten? Naja,egal.
Mich stört aber die Aussage:"er hat keine gerechte Strafe bekommen". Das ist ein Buch über die Realität und kein Märchen!!! Wer sich die Welt gerecht denkt, sollte sich an die Gebrüder Grimm halten.
Martin zu »Martin Suter: Lila, lila« 02.05.2010
Ich finde dieses Buch sehr schön geschrieben. Man kann sich alles so gut vorstellen. Dieses Buch hat zwar kleine Hänger, aber die sind nicht redenswert. Außerdem ist dies der erste Roman, der nicht kitschik ist. Es ist romantisch, aber nicht übertrieben. Das einzige, das mich nervt, ist Jacky. ER ist schon ok, aber mit der zeit... Trozdem kann ich dieses Buch Empfehlen.!!! Die dunkle Seite des Mondes aber auch!!!PS.: Lila lila ist ein Roman, kein Krimi
kim zu »Martin Suter: Lila, lila« 17.03.2010
Ich musste Lila Lila für die Schule lesen und muss sagen, dass ich anfangs das buch echt interessant fand. Die 3 Expositionen die Suter so genial verfasst in den ersten drei kapiteln regen zur neugierde an.
allerdings habe ich mich zum schluss sehr durch das buch gequält.
Jacky hat mich einfach genervt und da ich schon vorher wusste das sich Marie von David trennt war eigentlich alles klar. Was ich schlecht fand, war, dass Marie nie die Wahrheit erfuhr über David und Jacky.
Ich finde den Ehrlichkeitsfaktor in diesem Buch sehr schlecht dargestellt. David kommt mit seiner Lüge echt zu gut davon. Klar er verliert Marie, aber nicht wegen seiner Lüge und Jacky stirbt deshalb kommt er da auch viel zu gut bei weg.
Anfangs ist David als Charackter echt sympatisch aber zum schluss finde ich ihn nicht mehr gut, da er sich nicht verändert und für Marie nicht der ist wie er für sie.
Marie ist einfach unsympatisch weil sie sich ihren Freund auf grund seines Status aussucht und sie nur nach dem äußeren sucht, natürlich mag sie david auch aber sie hat sich in alfred duster und nicht david verliebt und hat sich obwohl sie david anfangs gar nicht mochte trotzdem auf ihn eingelassen und das finde ich moralisch gar nicht gut. allerdings ist Martin Suters schreibstil eigentlich recht gut obwohl mit der zeit die spannung raus war!habe schon eindeutig bessere bücher gelesen.
Lila Lila ist ganz gut für die schule allerdings für mich keine freizeitlektüre!
LENA zu »Martin Suter: Lila, lila« 22.01.2010
Ich habe das Buch gelesen, anfangs habe ich es geliebt. Doch es war nicht mehr so schön als Jacky dazu kam. Er ist langweilig. Ich hätte mir mehr Bezug zum Manuskript von sophie sophie gewünscht. Und die Charaktere sind echt nicht so interessant. Es ist aber sehr toll geschieben. Man konnte sich ein gutes Bild vom Geschniss machen. An Sich ist die Idee, des Identiätsverlustes sehr gut aber David hätte mehr Panik haben sollen, dass seine Lüge rauskommt. Traurig ist, dass die Liebe die David für Marie empfindet so Echt ist aber durch die Lüge nicht mehr so autentisch wirkt.
Ich xD zu »Martin Suter: Lila, lila« 17.01.2010
Ich hab das Buch in einem Tag ausgelesen - von 11 bis 4 bin ich davor gesessen.
Eigentlich wollte ich ja lieber Eragon lesen, aber die liebe Schule muss mir ja einen Strich durch die Rechnung machen.
Schlussendlich war es dann gar nicht so schlimm, wie ich dachte. Natürlich hab ich es eher überflogen, bin nicht so richtig darauf eingegangen, wofür mir einfach die Zeit und auch die Lust fehlte.
Um ehrlich zu sein mochte ich weder David noch Marie besonders, und Jacky konnte ich überhaupt nicht leiden. Aber dass mir die Hauptcharaktere eines Buches nicht gefallen, ist ja nichts neues - man beachte die Biss-Reihe. =)
Einzig Karin, die Lektorin war mir wirklich sympathisch.
Aber alles in allem war das Buch ganz in Ordnung.
Ich konnte mir die Schauplätze meistens recht gut vorstellen, ich fand Suter hat diese recht gut beschrieben.
Das einzige, was mich verwirrt ist ... "Lila, Lila" ist ein Krimi???
Davon hab ich zwar nichts gemerkt, aber bitte.
Maurizio zu »Martin Suter: Lila, lila« 17.11.2009
Suter schreibt wie ein Gott, er kann super Geschichten bauen, das hat er schon mehrmals Bewiesen. Nur bei Lila Lila hat er die Kirche aus dem Dorf getragen. Die Geschichte nimmt Wendungen, für die sich die unmöglichsten Zufälle nicht entscheiden würden. Trozdem muss ich sagen, dass es mich berührt hat. Falls ich Suter kurz nach dem beenden begegnet wäre hätte ich ihm wohl eine Abreibung verpasst, um das Seelische Leid das er mir zugefügt hat wieder gut zu machen.Anmerken muss ich noch, dass ein perfekter Freund aus meiner Sich mit Abstand besser ist als Lila Lila

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