Allmen und die Dahlien von Martin Suter

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 bei Diogenes.
Folge 3 der Allmen-Serie.

  • Zürich: Diogenes, 2013. ISBN: 978-3-257-06860-3. 224 Seiten.
  • [Hörbuch] Zürich: Diogenes, 2013. Gesprochen von Gert Heidenreich. 6 CDs.

'Allmen und die Dahlien' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Ein Dahliengemälde von Henri Fantin-Latour, einige Millionen wert, wurde entwendet. Die steinreiche alte Dame, der es gehörte, Dalia Gutbauer, hat ein auffallend emotionales Verhältnis zu diesem Bild. Johann Friedrich von Allmen soll es wiederbeschaffen um jeden Preis. Fall Nummer drei führt ihn und Carlos in das Labyrinth eines heruntergekommenen Luxushotels. Und damit in die Welt der Reichen und Schönen umschwirrt von all denen, die auch dazugehören wollen.

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Sagota zu »Martin Suter: Allmen und die Dahlien« 22.05.2014
Ich habe noch keine anderen Werke des Autors gelesen - bin jedoch (für mich persönlich) nicht von diesem Roman überzeugt:
In der Kunstwelt wird dieses Buch sicher seine Anhänger finden und einiges an der Handlung fand ich auch skurril und stilistisch gut geschrieben (ein Schmunzler ist immer mal dabei - Unterhaltungswert auf jeden Fall gegeben) - aber es ist aus folgenden Gründen nicht mein "Genre":
Teilweise fand ich die ausführlichen Beschreibungen, wie Carlos dem Herrn "von und zu" die Schuhe putzt, etwas übertrieben dargestellt (wie anderes in dessen Tätigkeit als Diener ebenso); der Fall des Kunstraubs um das Bild von Fantin-Latour sowie der Plot haben mich jetzt wirklich nicht vom Sessel reißen können: Spannung fehlte vollkommen und ich weiß nicht, worum es dem Autor geht: Die Beschreibung der dekadenten Abhängigkeiten längst Verflossener Liebschaften der steinreichen, alten "bestohlenen" Lady, die natürlich nebst Assistentin (ebenfalls abhängig, finanzieller Natur) in einem etwas heruntergekommenen Schlosshotel wohnt, das wohl mal bessere Zeiten gesehen hat - wie fast alle Protagonisten einschließlich dem Privatermittler in Sachen Kunst: Allmen.
Einzig die Erzählweise, die skurril bis munter-beschaulich ist, gefiel mir - ansonsten lasse ich wohl die Finger von weiteren Martin Suter-Büchern: Der Autor kennt sich (wie im Klappentext vermerkt ist, selber gut in der Business-Class aus, die mal ausspannt, mal Urlaub macht etc. - ich könnte mir hingegen vorstellen, dass dies genau das Klientel ist, das die Bücher von Hern Suter verschlingt (und sich selbst darin gespiegelt sehen)... Ich gehöre jedoch nicht dazu und und bin auch froh darüber.
Wem's gefällt- viel Spaß beim Lesen (und Auffrischen einiger Spanisch-Kenntnisse) - von mir gibt's 59 Punkte.
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