In der Falle von Marko Leino

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Ansa, deutsche Ausgabe erstmals 2012 bei Zsolnay.

  • Helsinki: Tammi, 2009 unter dem Titel Ansa. 487 Seiten.
  • Wien: Zsolnay, 2012. Übersetzt von Anu Pyykönen-Stohner. ISBN: 978-3-552-05563-6. 448 Seiten.

'In der Falle' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Eigentlich wollte Vesa Levola nichts mit den Drogengeschäften seines Vaters zu tun haben. Doch als dieser seine Geschäftspartner von der russischen Mafia hintergeht, landen beide in einer Falle. Die Erpresser zwingen Vesa, mit dem Revolver auf den Kopf des Vaters zu zielen. Nach dessen Tod haben sie mit dem Sohn leichtes Spiel.

Ihre Meinung zu »Marko Leino: In der Falle«

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Rolf Majaranta zu »Marko Leino: In der Falle« 14.07.2015
In der Mitte angelangt, bin ich mehr als beeindruckt wie auch begeistert über dieses Buch. Für mich der beste finnische Krimi, den ich schon gelesen habe. Besser als viele gute Schweden auf jeden Fall. Auch die besondere Art, wie die verschiedenen Charaktere miteinander verknüpft werden, hat grosse Klasse. Ich mag beispielsweise Ian Rankin sehr, aber "In der Falle " übertrifft manches lesenwerte Werk des populären Schotten. Wer anspruchsvolle Geschichten mit Tiefgang mag, zugreifen und lesen: Highly recommended. Bleibt zu hoffen, dass die 2 anderen Geschichten auch bald vom deutschen Verlag herauskommen werden.
Stefan83 zu »Marko Leino: In der Falle« 02.09.2012
Ich bin ganz ehrlich. Wäre mir das Buch nicht als Leseexemplar in die Hände gefallen, das völlig nichtssagende Cover sowie der unbekannte Autor hätten mich wohl vom Kauf abgehalten. So kann ich von Glück sagen, in den Genuss von "In der Falle" gekommen zu sein. Und ein Genuss war die Lektüre wirklich, wenngleich auch ein ziemlich herber. Zwar wird bei jedem neuen Skandinavier im Krimi-Genre mittlerweile der Vergleich mit Stieg Larsson bemüht - hier drängt sich dieser allerdings geradezu auf. Leino hat ein beeindruckendes, knallhartes und beifällig lakonisches Stück Kriminalliteratur auf Papier gebracht, das, getragen von gleich einem ganzen Haufen von Figuren, die Schrecken des osteuropäischen Drogenproblems auf brutale, aber auch schweißtreibend spannende Weise deutlich macht. Der Autor schont niemanden, am allerwenigsten den Leser, der hier allzu oft umsonst bangt. Auf der Suche nach einem Lichtstreif am Horizont, wird man stattdessen kontinuierlich weiter in die Finsternis geschickt, wird die Dimension der Verbrechen ein bisschen größer. Die Story ist von Wendungen nur so gespickt, hier verrät jeder jeden, darf sich niemand sicher fühlen. Wer am Ende "In der Falle" zappelt, bleibt bis zur letzten Seite im Dunkeln, die man nur äußerst ungern umblättern will. Mir bleibt nur zu sagen: Wow, impressive, most impressive.
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