Mark T. Sullivan

Mark T. Sullivan wurde in Framingham, einer Kleinstadt unweit von Boston im neuenglischen US-Staat Massachusetts geboren. Er schloss das College 1980 ab und arbeitete anschließend für das Friedenscorps in Nordafrika. 1982 kehrte er in die USA zurück und studierte Journalismus an der Northwestern University. Ab 1983 war Sullivan als Reporter für diverse Zeitungen und Nachrichtendienste tätig, Ab 1986 schrieb er eine Reihe Aufsehen erregender Enthüllungsreportagen. Zweimal wurde er für den Pulitzer-Preis nominiert.

In seiner Freizeit versuchte sich Sullivan wie so viele Journalisten als Schriftsteller. Nach einer Reihe veröffentlichter Kurzgeschichten ließ er sich 1990 beurlauben und reiste durch Utah und Wyoming, wo er sich in die dortige Extremski-Sportlerszene mischte. Daraus resultierte der Hintergründe für sein Debütwerk The Fall Line (1994).

Inzwischen hatte Sullivan seinen Journalistenjob gekündigt und war freier Schriftsteller geworden und mit seiner Familie nach Vermont gezogen. Hier und ab 1999 in Montana entstanden weitere Thriller, die Sullivan als Unterhaltungsautor mit einem literarischen Ehrgeiz zeigen, der mehr verspricht als er letztlich zu realisieren vermag: Akribisch recherchiert erzählt er rasante, aber durchschnittlich geplottete Abenteuergarne mit hohem Wiedererkennungscharakter. Er reichert sie mit breit ausgewalzten, bierernst dargebotenen »human touch«-Problemchen an, die den Leser eher grinsen oder stöhnen lassen, weil sie tatsächlich nur Seifenoperformat aufweisen. Seinem Erfolg tut das freilich (oder selbstverständlich?) keinen Abbruch.

Krimis von Mark T. Sullivan:

Mehr über Mark T. Sullivan:

Seiten-Funktionen: