Zeit zum Sterben von Mark Billingham

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2015 unter dem Titel Time of Death, deutsche Ausgabe erstmals 2016 bei Heyne.
Folge 13 der Tom-Thorne-Serie.

  • London: Sphere, 2015 unter dem Titel Time of Death. 480 Seiten.
  • München: Heyne, 2016. Übersetzt von Irene Eisenhut. ISBN: 978-3-453-41951-3. 480 Seiten.

'Zeit zum Sterben' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Die Verlorenen In einem einsamen Landstrich Englands werden zwei Schülerinnen als vermisst gemeldet – die Bewohner von Warwickshire sind erschüttert. Der Angeklagte Als der Familienvater Stephen Bates verdächtigt wird, beginnt die Presse eine gnadenlose Hetzkampagne. Die Tote Dann wird im Wald eine verweste Leiche gefunden. Doch wo ist das andere Mädchen? Der legendäre Ermittler Tom Thorne und seine Partnerin Helen wollen die Wahrheit – wie schrecklich sie auch sein mag.

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AgathaC zu »Mark Billingham: Zeit zum Sterben« 09.08.2016
Ich habe dieses Buch leider sehr enttäuschend gefunden. Nachdem ich "Die Lügen der Anderen" gelesen hatte, ein wirklich tolles, spannendes Werk, habe ich mir von "Zeit zum Sterben" wesentlich mehr erwartet. Es zieht sich unheimlich in die Länge, Beschreibung folgt auf Beschreibung und der am Ende erhoffte Plottwist bleibt leider auch aus.
Edith Sprunck zu »Mark Billingham: Zeit zum Sterben« 12.07.2016
Zwei Mädchen verschwinden, eines davon wird ermordet aufgefunden. Ein dringend Tatverdächtiger wird aufgrund von Zeugenaussagen und DNA-nachweisen verhaftet. Bis dahin kein neuer Thrillerstoff. Die Herangehensweise an die Verarbeitung desselben ist allerdings besonders, ja geradezu brillant. Der Serien-Ermittler Tom Thorne hat mit diesem Fall nichts zu tun, da er sich außerhalb seines Bereiches abgespielt hat. Zudem ist Thorne mit seiner Freundin Helen Weeks in Urlaub, dessen Großteil beide auf Wunsch Helens genau dort verbringen, wo der Verdächtige wohnhaft ist. Dieser ist der Ehemann von Linda, einer früheren Freundin Helens sowie der Stiefvater der beiden minderjährigen Kinder Lindas. Helen will um jeden Preis ihrer Freundin in der schwierigen Zeit beistehen. Thorne hingegen bleibt diesbezüglich weitgehend außen vor und muss sich die Zeit anderweitig vertreiben. Natürlich bleibt es nicht aus, dass er sich für den Fall interessiert und seine Nase reinsteckt. Dabei erfährt er keinerlei Entgegenkommen der ermittelnden Beamten, nur ihre Abwehr und Häme. Thorne wäre nicht Thorne, würde er nicht am Ball bleiben, wenn auch lange dezent im Hintergrund und eher zögerlich. Es bleibt nicht aus, dass er den Fall mit seinem langjährigen Freund, dem Pathologen Phil Hendricks, bespricht. Hendricks unterstützt Thorne natürlich bei seinen Recherchen. Helen wiederum ist vollauf damit beschäftigt, Linda zu helfen. Immer wieder geschickt eingestreute vage Andeutungen lassen zunehmend vermuten und dann zur Gewissheit werden, dass es weitaus mehr als die Unterstützung der Freundin ist, die Helen nach so langer Zeit des sich nicht Sehens zu ihr hintrieb. Einfühlsam und realitätsnah wird umfangreich die Hölle beschrieben, durch die die Familie durch die Vorverurteilung des Verdächtigen wandert. Helen wird davon nicht verschont. Die Gemütszustände der Betroffenen Erwachsenen und Kinder werden nachfühlbar geschildert.
Ein ruhiger und dennoch bewegender, spannender Thriller ohne blutige Details, dafür aber mit um so mehr psychologischer Hintergründigkeit in leisen Tönen, die unter die Haut gehen.
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