Marcel Montecino

Marcel Montecino wurde 1945 in New Orleans geboren; er wuchs nach dem Tod der Eltern bei einer Tante in ärmlichen Verhältnissen auf.
Früh entdeckte er die Musik und mit einem Stipendium konnte er an der Southern State University studieren. Aber er brach das Studium nach kurzer Zeit ab und zog statt dessen als als Jazz- und Bluespianist in Bars durch die Vereinigten Staaten, während er Drogen nahm und sein Geld in Spielhallen verzockte. 1974 kam er nach Los Angeles, wo er Dutzende von Songs schrieb und sich allmählich einen Namen als Studiomusiker machte.
Weil er schon immer Schriftsteller werden wollte absolvierte er 1985 an der University of California einen Kurs für Kreatives Schreiben teil; drei Jahre später veröffentlichte er seinen ersten Roman The crosskiller, der einschlug wie eine Bombe und 1991 von David Mamet unter dem Titel »Homicide« verfilmt wurde. Auch sein zweites Buch Big time war ein großer Erfolg. Aber Montecino kam mit dem plötzlichen Ruhm nicht zurecht und versank in einem Sumpf aus Drogen und Alkohol, während Filmproduzenten und Verleger auf neue Meisterwerke drängten. Zwei Jahre hatte er sich völlig abgekapselt, bevor er den Schritt in den Entzug schaffte. 1997 veröffentlichte er ein letztes Buch und führte danach ein unauffälliges Leben, über das kaum noch etwas bekannt wurde.
Angeblich starb Marcel Montecino 1998.

Krimis von Marcel Montecino:

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