Totenspur von Luc Deflo

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel Bevroren Hart, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: Belgien, 1990 - 2009.
Folge 2 der Bosmans/Deleu-Serie.

  • Antwerpen: Manteau, 2000 unter dem Titel Bevroren Hart. 368 Seiten.
  • München: Knaur, 2008. Übersetzt von Stefanie Schäfer. ISBN: 978-3-426-63567-4. 368 Seiten.
  • [Hörbuch] München: audio media, 2008. Gesprochen von Michael Schwarzmaier. gekürzt. ISBN: 3868044922. 5 CDs.

'Totenspur' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Eine junge Frau wird entsetzlich verstümmelt in ihrer Badewanne aufgefunden, kurz darauf eine ähnlich zugerichtete Frauenleiche draußen am Dock. Erste Hinweise deuten auf einen Versicherungsbetrug, denn beide Frauen waren auf dem Papier bereits gestorben, bevor sie nun endgültig aus dem Weg geräumt wurden. Als in schneller Folge weitere Frauenleichen auftauchen, ist Untersuchungsrichter Jos Bosmans und seinem Freund, dem Polizeipsychologen Dirk Deleu, sofort klar, dass hier ein Serienkiller am Werk sein muss. Zumal die ermordeten Frauen einem Typus entsprachen: Sie waren alle groß, blond und schlank. Ein unerbittlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt.  

Ihre Meinung zu »Luc Deflo: Totenspur«

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Cerstin Mühlenbruch zu »Luc Deflo: Totenspur« 02.10.2009
Mir gefallen die Wortgefechte des Komissars Dirk Deleu und des Untersuchungsrichters Jos Bosmans. Eine Bereicherung des Teams ist auch der Neuzugang der Nadia Mendonck.
Die doch sehr schlimmen Verbrechen treten irgendwie in den Hintergrund, weil mir die Ermittler so sympathisch erscheinen. Rasanter und spannender Schreibstil machen es möglich, das Buch zügig zu lesen.
Michaela zu »Luc Deflo: Totenspur« 04.12.2008
Hab schon den Teil vorher gelesen ( Nacket Seelen) der hat mich schon in den Bann gezogen . Und das hier ist auch sehr gut . Ganz andere Story ,aber sehr spannend, hatte es auch ganz schnell gelesen, weil mann einfach wissen will wie es weiter geht. Auch dieses Mal ist dem Autor ein rasanter und spannender Thriller gelungen. Weiter so. Sehr zu empfehlen
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
sue82 zu »Luc Deflo: Totenspur« 28.10.2008
Der zweite Streich, des belgischen Thrillerautors Nummer 1. Jedenfalls behauptet das, das Cover des Buches. Na wenn das die Nummer 1 ist, lässt das tief blicken.
Spannung ist keine vorhanden. Stattdessen ist das Buch Verwirrend und durcheinander. Die Figuren sind einfach nur blass und sie klären den Fall auf, ohne das der Leser weiß Wie. Die Story ist flach ohne jegliche Höhepunkte.
Fazit: Keine Kaufempfehlung und mein letztes Buch von ihm, egal wie gut sich der Klappentext anhört.
Janko zu »Luc Deflo: Totenspur« 18.09.2008
„Totenspur“, der zweite Roman des belgischen Schriftstellers Luc Deflo, liefert wie bereits der Erstling „Nackte Seelen“, nahezu von der ersten Seite an, einen sich kontinuierlich aufbauenden Spannungsbogen. Die geballte Härte und Brutalität, die der Autor in seinem Debut noch so spielerisch eingebettet hatte, lässt hier jedoch erstmal fast über 170 Seiten auf sich warten, will jedoch auch dann nicht so richtig aufkommen. Untersuchungsrichter Jos Bosmans, sein Freund und Polizist Dirk Deleu, sowie dessen neue Kollegin Nadia Mendonck, verfolgen auch in diesem zweiten Roman die „TotenSPUR“ eines kompromisslosen und skrupellosen Serienkillers, welcher mal wieder im Großraum Mechelen sein Unwesen treibt. Die Opfer des Killers weisen alle die gleichen Merkmale auf, denn sie waren alle groß, blond, schlank und vor allem auf bestialische Weise getötet worden. Ermittler Deleu, der mittlerweile stolzer Vater zweier Kinder ist, springt nach wie vor nur allzu gerne auf die Reize der weiblichen Klientel an, welche sich hier in Form seiner neuen, fünfundzwanzigjährigen Kollegin darstellt. Die Zeichnung der jeweiligen Charaktere bleibt stets relativ oberflächlich, erweist sich aber für den schnell voranschreitenden Polot nicht als allzu wichtig. In diesen zweiten Fall, der völlig unabhängig von seinem Vorgänger aufgebaut ist, lässt Deflo ein bisschen mehr Ermittlungsarbeit einfließen, was jedoch zeitweise auch etwas zu Lasten der Action gehen kann. Nicht zuletzt dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass leider auch einige langatmigere Parts in die Story eingeflochten wurden, die durchaus das Potenzial dazu besitzen, dem Spannungsfluss hin und wieder etwas Widerstand zu leisten. Der Autor Luc Deflo versteht sich zum Glück darauf, einen flüssig geschriebenen Plot zu kreieren, allerdings wirft er in nahezu jedem zweiten Kapitel neue Namen und Charaktere ins Geschehen, was man zeitweise als durchaus verwirrend bezeichnen könnte. Zu viele Köche verderben in diesem Fall leider ein wenig den Brei. Des weiteren hat sich auf den knapp 360 Seiten auch die ein oder andere Ungereimtheit eingeschlichen, sodass „Totenspur“ an seinen Vorgänger leider nicht ganz heranreicht.
Meine Wertung: 75°
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Andy zu »Luc Deflo: Totenspur« 28.08.2008
Zwei Handlungsstränge präsentiert der Autor Luc Deflo dem Leser. Zum einen wird die Handlung aus der Sicht des Ermittlerteams geschildert. Zum anderen wird die Sicht des Täters bzw. der Täterin vermittelt, der oder die scheinbar skrupellos ihre Opfer auswählt.
In ihrem zweiten Fall müssen sich die beiden Ermittler schon mit allen möglichen Abgründen beschäftigen. Mord, Macht und Brutalität stehen im Mittelpunkt der Handlung, die vom Anfang bis zum Ende spannend ist und den Leser in den Bann zieht. Der Schwerpunkt des Autors liegt auch bei der Handlung. Ein großartiges Charakterstudium der Figuren, auch nicht der Hauptfiguren, findet nicht statt. Stattdessen geht es mit gnadenlosem Tempo auf das Finale zu.

Totenspur ist ein brutaler Thriller, der immer spannend ist und den Leser in den Bann zieht. Ich bin gespannt auf den nächsten Fall der beiden Ermittler.
Barbara zu »Luc Deflo: Totenspur« 13.07.2008
Auf 357 Seiten bietet sich dem Leser eine Welt aus Mordlust, Raffgier, Macht und Brutalität. Von Anfang an wird Spannung aufgebaut, und durch das ganze Buch hindurch gehalten. Luc Deflo hat seine beiden Protagonisten bereits in seinem ersten Roman ausführlich vorgestellt und hält sich nicht mit Wiederholungen auf. Seine Figuren erfahren ihre charakterliche Entwicklung und Weiterentwicklung durch Interaktion – wodurch es Deflo gelingt, neuen Lesern ein komplexes Bild dieser Charaktere zu präsentieren und jeden seiner in sich abgeschlossenen Romane für die Leser der Serie frisch und interessant zu gestalten.
Detaillierter und mit großem psychologischem Feingefühl geht Luc Deflo nur auf Figuren ein, die nicht zur »Stammbesetzung« gehören. So erzählt er TOTENSPUR in zwei Handlungssträngen, wobei einer ganz der Sicht der Täterin vorbehalten ist, die überhaupt keine Skrupel kennt und sich bereits ein neues Opfer auserkoren hat.
Aber Deflo beschränkt sich nicht auf eine simple »Jagd nach dem Täter«. Seine Romane sind hochpolitisch, sind Spiegel der belgischen Gesellschaft und ihres Umgangs mit Kriminellen. Dass dort einiges im Argen liegt, hat die Welt anhand des Falles Marc Dutroux, seines Zeichens Kinderschänder und mehrfacher Mörder, und der skandalösen Ablösung des engagierten ersten Untersuchungsrichters Jean-Marc Connerotte erfahren.
Deflo zeigt, wie die Strafverfolgungsbehörden in Belgien strukturiert sind, welche organisa-torischen Schwächen ihre Erfolge beeinträchtigen und welche gesellschaftlichen Mechanismen diese gar unterbinden.
Dem Roman sind auf den Seiten 359 bis 362 ein Glossar mit Aussprachehinweisen für flämische Namen und Begriffe und interessante Informationen über die Polizei in Belgien nachgestellt. An sich eine gute Sache, doch angesichts der Tatsache, dass es besonders unter Krimilesern verpönt ist, zum Ende eines Buches vorzublättern, eine ungeschickte Lösung. Diese Informationen hätten sinnvoller dem Roman vorangestellt werden sollen.
TOTENSPUR ist ein schonungsloser, auch ohne »Splatterszenen« brutaler Thriller. Man darf gespannt sein, welche Fälle Luc Deflo für seine beiden Ermittler noch bereit hält.
Wer TOTENSPUR gelesen hat, und weiterhin spannende, intelligent geschriebene Unterhaltung sucht, wird sich Jos Bosmanns, Dirk Deleu und ihren Teamkollegen sicherlich bald wieder an die Fersen heften.
Ulli zu »Luc Deflo: Totenspur« 24.06.2008
Als ich dieses Buch anfing zu lesen, musste ich erst mal im Glossar nachlesen, da ich die niederländischen Anreden gar nicht kannte. Hat man sich daran aber gewöhnt, kann man das Buch ohne Probleme lesen und die Spannung genießen. Durch die sehr lebendig und mit einigen Macken versehenen Charaktere liest sich das Buch fließend. Besonders gut sind die Dialoge zwischen Bosmans und Deleu geschrieben, die beide schon ewig zusammenarbeiten und auch befreundet sind. Gut fand ich auch, dass es hier mal richtige „Polzeideppen“ gibt und nicht alle Leute perfekt beschrieben sind.
Jody zu »Luc Deflo: Totenspur« 13.06.2008
Luc Deflo erzählt in seinem neusten Krimi in zwei Handlungssträngen, zum einen aus der Sicht des Ermittlerteams und dann aus der Sicht, der Täterin Michelle, welche überhaupt keine Skrupel kennt und sich ihrem neuen Opfer bereits nähert.
Auf 361 Seiten bietet sich dem Leser eine Welt aus Mordlust, Raffgier, Macht und Brutalität. Von Anfang an wird die Spannung gehalten und zieht sich durch das ganze Buch hindurch. Luc Deflo hält sich nicht an Details seiner Figuren auf, sondern gibt seiner Handlung die Spur, in der sich die Geschehnisse rasant abwechseln und sich der Leser fragen muss: kann Michelle Bekaert überhaupt aufgehalten werden?
Totenspur ist ein schonungsloser, brutaler Thriller und man darf gespannt sein, was Luc Delfo für seine beiden Ermittler in weiteren Folgewerken noch bereit hält.
angyy zu »Luc Deflo: Totenspur« 11.06.2008
Schond er erste Band "Nackte Seelen" fande ich serh beeeindruckend. Ein eRmittlern, der nicht wie in anderen Büchertn von Perfektion und "übermenschlichen" Fähigkeiten gezeichnet ist. Auch die Story hat mir mit ihrer Abwechslung zwischen der brutalen Schilderung der Verbrechen und der Schilderung der analytischen Arbeit der ermittler gefallen. Druchaus lesenswert dieses Buch
Ullrich zu »Luc Deflo: Totenspur« 21.05.2008
Das Buch war ein echtes Lesevergnügen. Spannung. Dramatik. Ich habe wirklich mitgefiebert, wann endlich Deleu die losen Enden zusammenfügt kommt. Sehr Lebensecht! Alles in allem finde ich Luc Deflo wirklich eine Entdeckung

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