Mausetot im Mausoleum von Lotte Minck

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2017 bei Droste.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Ruhrgebiet, 2010 - heute.
Folge 9 der Loretta-Luchs-Serie.

  • Düsseldorf: Droste, 2017. ISBN: 978-3770015610. 304 Seiten.

'Mausetot im Mausoleum' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Loretta hat Liebeskummer. Um sich abzulenken, widmet sie sich ihrem neuen Hobby, der Fotografie. Dabei lernt sie Stefan kennen, ebenfalls Hobby-Fotograf. Ob er der Überbringer der mysteriösen Blumengrüße ist, die Loretta plötzlich erhält? Doch bevor die beiden ihre Bekanntschaft vertiefen können, ist Stefan tot. und Loretta wird klar, dass ihr Rosenkavalier ein verrückter Stalker ist – der auch vor Mord nicht zurückschreckt, um seine Angebetete ganz für sich zu haben.

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dorli zu »Lotte Minck: Mausetot im Mausoleum« 19.10.2017
Loretta Luchs hat ganz arg an der Trennung von Pascal zu knabbern. Das bemerken auch ihre Freunde und versuchen, Loretta für ein neues Hobby zu begeistern: Fotografieren! Auf der Pirsch nach besonders schönen Motiven begegnet ihr im nebligen Park Hobbyfotograf Stefan. Die beiden kommen ins Gespräch und verabreden sich für eine Fotosession auf einem uralten Friedhof. Als Loretta am Treffpunkt erscheint, liegt Stefan umgeben von Grablichtern auf einer Steinbank im Mausoleum. Loretta vermutet eine grandiose Inszenierung ihres neuen Bekannten und knipst munter drauf los - bis sie begreift, dass Stefan kein Theater spielt, sondern mausetot aufgebahrt vor ihr liegt…

Noch eine weitere Angelegenheit beschäftigt Loretta derzeit: sie erhält rätselhafte Blumengrüße – eigentlich eine nette Geste, doch als sich der geheimnisvolle Blumenbote als hinterlistiger Stalker entpuppt, der vor nichts zurückschreckt, wird Loretta angst und bange…

„Mausetot im Mausoleum“ ist bereits der neunte Fall für Loretta Luchs – diese Krimödie kommt im Gegensatz zu ihren Vorgängern etwas weniger turbulent daher. Aber das Ende einer Beziehung ist eben kein Spaß und daher passen die ruhigeren Töne in dieser Geschichte ganz wunderbar. Lorettas trübselige Stimmung wirkte sehr authentisch und natürlich auf mich. Trotz Liebeskummer hat Loretta aber ihren Wortwitz nicht verloren und wartet immer wieder mit den für sie typischen lockeren Sprüchen auf.

Eigentlich wollte Loretta ja die Finger vom Ermitteln lassen, aber das ist leichter gesagt, als getan. Die Kriminalfälle scheinen es einfach auf sie abgesehen zu haben, da gibt es kein Entrinnen. Und so schlittert sie auch diesmal unversehens in eine äußerst gefährliche Situation und ist auf die Hilfe ihrer Freunde angewiesen.

Loretta wird in diesem Band nicht nur mit der Sprache der Blumen konfrontiert, sie macht auch einen Ausflug in die Astrologie. Sie lernt Stella Albrecht kennen, die – anders als von Loretta vermutet – nicht mit wirren Prophezeiungen und Hokuspokus aufwartet, sondern Loretta und damit auch dem Leser einen durchaus interessanten Einblick in die Welt der Sterne bietet.

„Mausetot im Mausoleum“ hat mir sehr gut gefallen. Es hat großen Spaß gemacht, Loretta durch ihren neunten Fall zu begleiten - ich freue mich jetzt schon auf ihr nächstes Abenteuer.
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