Kalter Süden von Liza Marklund

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 unter dem Titel En plats i solen, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden; Spanien, 1990 - 2009.
Folge 8 der Annika-Bengtzon-Serie.

  • Stockholm: Piratforlaget, 2008 unter dem Titel En plats i solen. 469 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2009. Übersetzt von Anne Bubenzer & Dagmar Lendt. ISBN: 978-3-550-08751-6. 517 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2009. Gesprochen von Nina Petri. ISBN: 389903659X. 6 CDs.

'Kalter Süden' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Der Tod des Eishockey-Stars Sebastian Söderström schlägt hohe Wellen. Er und seine Familie sind einem Giftgasanschlag zum Opfer gefallen. Annika Bengtzon fliegt nach Marbella und recherchiert in der Welt der Superreichen, die zurückgezogen hinter hohen Mauern und umgeben von den teuersten Alarmeinrichtungen ein Leben in scheinbarer Sicherheit führen. In diesem Kosmos der glatten Oberflächen und gekühlten Räume ist Schweigen Gold, und Geheimnisse werden über Generationen bewahrt. Die spanische Polizei gibt den Fall schon bald resigniert auf. Doch Annika Bengtzon lässt sich nicht so leicht abweisen.

Ihre Meinung zu »Liza Marklund: Kalter Süden«

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trafik zu »Liza Marklund: Kalter Süden« 13.11.2017
Liza Marklund ist eine meiner Lieblingsautorinen. Sie versteht es gute Geschichten zu erfinden.
Auch dieser Krimi fing wieder sehr sehr gut an. Leider hatte er in der Mitte einen kleinen Hänger. Am Schluß war er wieder ganz in Ordnung.
Positiv ist die Personenbeschreibung. Liza Marklund versteht es, Menschen so zu beschreiben, wie sie sein könnten. Das kann sie sehr gut.
Evelyn zu »Liza Marklund: Kalter Süden« 19.05.2013
Ich habe bisher die ersten 8 Bücher von Annika Bengstzon gelesen, und nach Stieg Larssen nichts besseres finden können. Lisa Marklund verleiht der Hauptdarstellerin eine Glaubwürdigkeit, die seines gleichen vergeblich sucht. Auch das, ein bischen Schlodderhafte, der Annika gefällt mir sehr gut. Und die Verfilmungen können sich allemal sehen lassen.
Ein absolutes Muss für alle, die nordische Literatur lieben!!
Da können sich deutsche Filmemacher "eine große Scheibe von abschneiden"
lesenchris zu »Liza Marklund: Kalter Süden« 15.10.2011
Erneut ein spannender, gut durchdachter und ohne vorhersehbares Ende kreierter Krimi der Spitzen- Autorin Liza Marklund. In was für Geschichten Annika Bengtzon immer hineingerät, ist ja wirklich unfassbar. Sie ist neugierig, mutig und ihr ist irgendwelcher Dünkel oder Schöntuerei völlig egal. Eine Protagonistin, die meinen vollsten Respekt hat, auch wenn sie nur eine Romanfigur ist. Absolut lesenswert!
€nigma zu »Liza Marklund: Kalter Süden« 13.10.2011
In Marbella sind Villeneinbrüche, bei denen die Bewohner mit Gas betäubt werden, bei den Kriminellen quasi "in Mode gekommen". Bei dem Gasüberfall auf die Familie des schwedischen Ex-Eishockey-Stars Sebastian Söderström kommt tragischerweise die ganze Familie ums Leben. Die Journalistin Annika Bengtzon, die im vorliegenden Roman bereits ihren achten Fall recherchiert, glaubt nicht an ein Unglück, sondern vermutet einen gezielten Mordanschlag und reist nach Marbella, um alle Einzelheiten dieses Falls auszugraben. Von den spanischen Behörden ist der Mordfall kurzerhand zu den Akten gelegt worden, nachdem die Einbrecher selbst tot aufgefunden wurden. Annika recherchiert auf eigene Faust und teilweise entgegen den Wünschen ihres (trotteligen und aufgeblasenen) Vorgesetzten. Dabei stößt sie auf organisierte Kriminalität im größten Ausmaß...

Die Figuren in diesem Roman sind meiner Meinung nach ausgezeichnet charakterisiert, besonders die Protagonistin Annika wird dem Leser sehr vertraut. Man erfährt viel über ihr Privatleben, was aber überhaupt nicht stört, sondern dazu verhilft, ihr als Persönlichkeit scharfe Konturen zu verleihen. Auch die anderen Figuren des Romans sind detailliert ausgearbeitet. Ein wenig nachteilig ist es allerdings, wenn man den Vorgängerband der Serie nicht gelesen hat, da darauf immer wieder Bezug genommen wird und man erst nach und nach Rückschlüsse auf zuvor Geschehenes ziehen kann.

Der Aufbau des Romans hat mir sehr zugesagt. Durch die Einschübe jeweils zu Beginn der Teile des Buchs, die zeitversetzt in der Vergangenheit spielen, kann der Leser nach und nach Theorien über die Zusammenhänge entwickeln.

Begeistert hat mich auch der Erzählstil von Liza Marklund. Das Buch war durchgehend interessant, sowohl der Einblick in die journalistische Arbeit als auch die Informationen über das Netzwerk der Drogenkriminalität, zum Ende hin wird es so atemberaubend spannend, dass man nicht aufhören kann...

Fazit:

Dieser Krimi kann bedenkenlos empfohlen werden, wenn möglich, sollte man allerdings vorher den Vorgängerband lesen, weil man dann der Handluing wesentlich besser folgen kann.
Jutta Handke zu »Liza Marklund: Kalter Süden« 08.09.2011
Leider hat dieses Buch nicht die Qualität der vorher erschienenen Krimis von Liza
Marklund. Ein Kriminalfall in Europas Süden angesichts der vielen Schweden dort war schon ganz gut, Liza hätte nur ein paar lose Enden aus den anderen
Geschichten wie die rätselhaften Ereignisse beim Verlust von Annikas neuem Haus, die merkwürdige Nachbarin
dort und die Neue" ihres Ehemanns aufgreifen müssen. Außerdem habe ich die sorgfältige und raffinierte Recherchetätigkeit von Annika vermisst, die sich ja auf offiziell zugängliche Quellen
begründete. Wahrscheinlich wurde dieses Buch zu schnell geschrieben, um im Geschäft zu bleiben. Hoffentlich kommt da noch gewohnt Gutes.
Alex Konzelmann zu »Liza Marklund: Kalter Süden« 11.10.2010
Ich stimme den anderen Rezensionen zu, die sich über die vielen losen Enden und Rückgriffe auf die bisherigen Bengtzon-Krimis beschweren. Das Buch ist als Monolith schecht. Ich bin selbst noch nicht ganz durch und hoffe auf einen klärenden showdown. Irre viel Personal und die beiden Vorgänger muss man kurz zuvor gelesen haben, sonst ist man allein gelassen. Wenn es nicht Marklund wäre, hätte ich zwischendurch aufgegeben.
pit0207 zu »Liza Marklund: Kalter Süden« 19.08.2010
mit Abstand das schwächste Buch von ihr,
lau.und elend langweilig.
geschichte krampfhaft, breiig.und eine für mich überhebliche hauptfigur ohne struktur.
spannung.vielleicht die letzten 50 seiten.
schade um die zeit, die ich mit diesem buch verbracht habe.
müssen es immer 500 seiten sein, wenn man nicht so recht weiß wie man sie füllen soll.
Tina zu »Liza Marklund: Kalter Süden« 27.01.2010
lest auf jeden fall die anderen bücher zuerst, sonst seht ihr wirklich nicht durch :) und am besten auch nicht so viel zeit zwischen den bänden verstreichen lassen. also dieser band war auch wieder klasse. aber einfach viel zu viel personen, für mich zumindest. ich war froh, das letzte buch kurz zuvor gelesen zu haben, sonst hätte cih passen müssen. aber sonst SUPER !!
sabine zemke zu »Liza Marklund: Kalter Süden« 15.11.2009
spannend, aber zum Teil verwirrend wegen der vielen Personen, die mitsielen. da kann es schon anstrengend werden und den Lesespass etwas trüben. Ansonsten lesenswert, wenn auch die Vorgänger gelesen wurden und wenigstens ein wenig in Erinnerung geblieben sind. Sonst glaube ich frustan. Persönlichkeitsentwicklung u. ambivalente Gefühlswelt von A. Bengtzon nachvollziehbar
Marius zu »Liza Marklund: Kalter Süden« 02.11.2009
Als Serienbuch Ja, als Einzelbuch Nein!

Die ermittelnde Journalistin Annika Bengtzon ist wieder da, diesmal verschlägt sie es aber in den titelgebenden „Kalten Süden“, genauer gesagt an die Costa del Sol in Mabella, wo sie den rätselhaften Gasanschlag auf den ehemaligen Eishockeystar Sebastian „Sebbe“ Söderström untersucht. Bei diesem wurde die ganze Familie getötet und es scheint, als wäre der Anschlag Vergeltung für einen Fehltritt eines der Familienmitglieder gewesen – nur von wem?
Annika begibt sich in südliche Gefilde, um Klarheit in die Angelegenheit zu bringen, doch nichts ist, wie es scheint. Mithilfe einer Übersetzerin klemmt sich Annika hinter die Geschichte und kommt schon bald Grundstücksspekulationen und Drogengeschäften auf die Spur. Die Spur führt sie schnell auf die Spur der Agentur „Ein Platz an der Sonne“, doch es scheint, als Läge des Schlüssel für die Lösung des Falles in der Vergangenheit.
Dieser Plot klingt hochspannend, doch leider entpuppte sich das Buch für mich als ziemlich zäh und vor allem für mich als Neuling der Annika Bengtzon-Serie sehr schwer verständlich. Liza Marklund greift fast ständig auf ältere Episoden rund um die Journalistin zurück und ich verstand bald nur noch Bahnhof, zumal da Marklund mit Annika Bengtzon einen sehr komplexen Charakter geschaffen hat, dessen Handeln ich oftmals nur mit Kopfschütteln verfolgen konnte. Ihre Heldin war mir nicht auf Anhieb sympathisch und der Charakter ist sehr eigensinnig veranlagt.
All diese negativen Aspekte schlagen meiner Meinung nach ziemlich zu Buche, dennoch wird man am Ende mit einem sehr guten Showdown und Finale für seine Bereitschaft, den Kampf mit den 518 Seiten aufzunehmen, belohnt, doch mehr soll noch nicht verraten werden!
Zum besseren Verständnis der Geschichte empfiehlt es sich meiner Meinung nach deshalb unbedingt, die 7 vorhergehenden Romane gelesen zu haben, denn als eigenständiger Krimi funktioniert dieses Buch nur bedingt!

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