Bombay Ice von Leslie Forbes

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1998 unter dem Titel Bombay ice, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Indien / Bombay, 1990 - 2009.

  • New York: Farrar, Straus and Giroux, 1998 unter dem Titel Bombay ice. 417 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 1998. Übersetzt von Margitt Lehbert. ISBN: 3-550-08264-9. 483 Seiten.
  • München; Berlin: Ullstein, 2000. Übersetzt von Margitt Lehbert. ISBN: 3-548-24703-2. 571 Seiten.

'Bombay Ice' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

In Bombay ist »der Monsun eine Zeit, in der sich das Tempo von Leben und Tod beschleunigt«. In der spannungsgeladenen Atmosphäre vor dem großen Sturm macht sich eine junge Journalistin auf, einem alten Geheimnis auf die Spur zu kommen. Umgeben von größenwahnsinnigen Filmregisseuren, rätselhaften Transvestiten, Alchemisten und Giftmischern folgt sie einer gefährlichen Spur.

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Al Gromer Khan zu »Leslie Forbes: Bombay Ice« 26.01.2009
Nach zweimaligem Absetzen - "ich kann diesen Schwachsinn nicht lesen!" - las ich es schließlich doch NICHT ganz zu ende.
Ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass dies das miserabelste Buch war, das ich gelesen habe, seit ich lesen kann. Es ist hier einfach alles verkehrt. Zuerst dachte ich, das Buch würde durch Kürzungen gewinnen, bis ich merkte, dass der Ton insgesamt nicht stimmt, auch die Resonanz nicht stimmt. Bombay mag die beschriebenen Elemente aufweisen, doch gibt es auch wundervolle zwischenmenschliche und poetische Elemente dort, die auch entsprechend beschrieben werden könnten, sollten. Man hat das Gefühl, die Frau hat versucht, mit Schnaps oder Koks ihr Schreiben anzukurbeln. Was sie beschreibt, ist krass genug, die fast pornographisch grobe Art, mit der es geschieht, ist für mich unerträglich. Als alter Indienreisender habe ich das Gefühl, dass sie Indien nie
wirklich gesehn, gefühlt, verstanden hat. Dauernd entsteht das Gefühl, man hat es mit umfangreicher Recherche zu tun, die mehr oder weniger intelligent in die Story eingearbeitet wurde. Auch habe ich das schockiert werden sollen als Leser langsam satt - das Leben ist für mich interessant, aufregend genug, ohne dass ich mich in der Literatur und der Kunst immer auf irgend etwas besonders Widerwärtiges stürzen muss, um eine Geschichte zu erzählen. Was bei Paul Bowles bereits ein wenig bedenklich war, ruft hier Gähnen oder kotzen hervor, je nach sensibler Disposition oder Art des Frühstücks, das man zu sich genommen hat. Fazit: literarischer Problemmüll.
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