Wie steht mir Tod? von Leo Malet

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1956 unter dem Titel 10. Arrondissement : M´as-tu vu en cadavre?, deutsche Ausgabe erstmals 1985 bei Elster.
Ort & Zeit der Handlung: Paris, 1950 - 1969.

  • Paris: R. Laffont, 1956 unter dem Titel 10. Arrondissement : M´as-tu vu en cadavre?. 223 Seiten.
  • Moos; Baden-Baden: Elster, 1985. Übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ISBN: 3891510128. 196 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1991. Übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ISBN: 3-499-12891-8. 190 Seiten.

'Wie steht mir Tod?' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Jeder Paris-Besucher, der sich für die Anreise mit dem Zug entscheidet, kennt wohl die Gegend ein bisschen, in der »Wie steht mir Tod?« spielt – das 10. Arrondissement rund um den Gare de l’Est nämlich! Versetzt man sich in die Handlung und das Jahr 1956, steigt man die merkwürdige Treppe mit ihrem ovalen Mittelteil neben dem Bahnhof empor, betritt ein altes Bistro und trifft auf einen betrunkenen Nestor Burma, der aus der Profisäuferin und Ex-Chansonniere Clara Nox Fakten herauszuquetschen versucht. Ihr Lover, der erfolgreiche Schnulzensänger Gil Andrea, hat sie abserviert, ist aber selbst seit einigen Tagen komisch drauf, weshalb seine Managerin Mado Burma auf ihn angesetzt hat, um herauszufinden, was denn da faul ist im Staate Dänemark.

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Jens Heße zu »Leo Malet: Wie steht mir Tod?« 13.09.2004
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein sonderbarer Club von Damen, die einem Chansonsänger mit Leib und Seele ergeben sind. "Sie fangen schlecht an. Mit einem Irrtum. Wenn ich Ihre beruflichen Fähigkeiten danach beurteilen würde, würde ich Ihnen auf der Stelle meinen Auftrag entziehen.", äußert die Managerin des Stars gegenüber Nestor Burma. Tatsächlich braucht der Detektiv einige Zeit, um sich in die Scheinwelt der Stars und Sternchen hineinzuversetzen, wobei ihm seine ebenso attraktive wie sympathische Sekretärin Helene zur Hilfe kommt, die mit einem kleinen Trick des Autors in 2 Kapiteln des Buches als Ich-Erzählerin endlich einmal ein wenig in den Vordergrund treten darf. Burma mag sich zwar in manchem zunächst irren, gleicht dies aber mindestens aus durch gute Laufarbeit, welcher der Leser durch dieses lebhafte Arrondissement nachwandern kann. Etwas verwunderlich bleibt es, daß Malet für dieses Arrondissement nun gerade eine Geschichte aus dem Schauspielermilieu gewählt hat.
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