Hundertzwanzig, rue de la Gare von Leo Malet

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1943 unter dem Titel Cent vingt, rue de la Gare, deutsche Ausgabe erstmals 1989 bei Elster.
Ort & Zeit der Handlung: Paris, 1930 - 1949.

  • Paris: SEPE, 1943 unter dem Titel Cent vingt, rue de la Gare. 200 Seiten.
  • Baden-Baden: Elster, 1989. Übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ISBN: 3891510705. 199 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1995. Übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ISBN: 3-499-12964-7. 197 Seiten.
  • Baden-Baden: Elster, 1996. Übersetzt von Hans-Joachim Hartstein. ISBN: 3891512333. 199 Seiten.

'Hundertzwanzig, rue de la Gare' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

In einem Lager der deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg begegnet Privatdetektiv Nestor Burma einem sterbenden Gefangenen, dessen letzte Worte eine Adresse sind. Einige Zeit später trifft er auf dem Bahnsteig von Lyon seinen ehemaligen Mitarbeiter Colomer, der in diesem Moment erschossen wird; als letztes nennt er dieselbe Adresse.

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lev25 zu »Leo Malet: Hundertzwanzig, rue de la Gare« 22.09.2007
Ich stimme allen Aussagen von "shark" zu ergänze aber trotzdem. Léo Malet hat mit Nestor Burma einen Detektiv geschaffen, der sich meiner Meinung nach weder an Marlowe noch an Spade orientiert. Er ist der genußsüchtige französische Prototyp des Privatermittlers, der bei all seiner Zielstrebigkeit niemals seinen pädagogisch wertvollen Finger erhebt und mit Moralin herumwirft. Malet verschwendet wirklich keinen Satz mit Nebensächlichkeiten. Fast jede in seinen Büchern vorkommenden
Personen oder Sachverhalten haben mit der Lösung des Falles zu tun. Deswegen sollte man schon genau lesen und versuchen sich mit dem Stil des Autors anzufreunden. Ich glaube, daß man die Bücher um Nestor Burma entweder liebt oder erst gar nicht zu Ende liest. Ich bin ein eingestandener Fan dieses Detektivs und kann nur wenige Schwachpunkte benennen.

Reinschauen sollte mal trotzdem mal.
shark zu »Leo Malet: Hundertzwanzig, rue de la Gare« 06.09.2007
Die Authentizität des besetzten Frankreichs, die Kriegsereignisse, die mittelbar die Romanhandlung bestimmen, von dieser einmaligen Situation lebt die Geschichte. Bemerkenswert, wie sich Malet dabei mit einem Urteil über die Deutschen zurückhält, obwohl er das Buch mitten im Krieg schrieb. Die Geschichte ist knapp gehalten, unproduktive Abschweifungen kommen bei Nestor Burma nicht vor.
Als Einstieg in die Nestor-Burma-Reihe vielleicht zu „anstrengend“ aber zum späteren Nachlesen für Malet-Fans ein MUß
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