Zweifel von Leif GW Persson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Faller fritt som i en dröm , deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei btb.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Stockholm, 1990 - 2009.

  • Stockholm: Bonnier, 2007 unter dem Titel Faller fritt som i en dröm . ISBN: 978-9100116330. 781 Seiten.
  • München: btb, 2010. Übersetzt von Gabriele Haefs & Nina Hoyer. ISBN: 978-3-442-74020-8. 781 Seiten.

'Zweifel' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Zwei Jahrzehnte nach der tragischen Ermordung des schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme macht sich das hochqualifizierte Ermittlerteam um Polizeichef Lars Martin Johansson und Kommissar Bäckström daran, noch einmal das Fahndungsmaterial von damals zu sichten. Irgendeine Spur muss doch übersehen worden sein! Und tatsächlich, es gibt Hinweise darauf, dass der Täter aus den eigenen Reihen stammt. Eine höchst delikate Ermittlung beginnt …

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Darix zu »Leif GW Persson: Zweifel« 23.06.2013
Eine richtige über 700 Seiten Leseschwade. Natürlich wären 200 Seiten weniger auch i.O. gewesen jedoch so ist der Meister Leif GW Persson, lui meme. Er macht es nur im richtig großen Stil. Dieses Mal geht es um die Ermordung des schwedischen Ministerpräsidenten, Olaf Palme. Der Polizeichef Lars Martin Johannson beauftragt sein Ermittlungsteam die Ermordung von Olaf Palme neu zu bewerten. Es endeckt Ermittlungsfehler und Ungereimtheiten. Die Ermittlungen führt den Leser in eine höchst unterhaltsamen Krimi über die jüngere schwedische Geschichte. Unterschiedliche Täter, Gruppierungen und vor Gericht gestellte Verdächtige.
LEif G.E. Persson schreibt fesselnd, humorvoll und spannend.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Frank Buschmann zu »Leif GW Persson: Zweifel« 04.03.2012
Kaum zu glauben: Fast 800 Seiten ohne "bestialische Serienmörder" oder schwerblütige alternde Ermittler, die am Lauf der Welt verzweifeln, fast 800 Seiten so gut wie ohne Action und explizite Gewalt, und dennoch spannender und vergnüglicher als die meisten Krimis, die ich seit Jahren gelesen habe. Perssons Roman besticht durch triefende Ironie, reichlich Spitzen gegen Behördenfilz, Machtintrigen, politische Eitelkeiten und dergleichen gemischt mit wunderbar schrägen Dialogen und dazu eine sehr detaillierte Schilderung über das Wiederaufrollen einer längst geschlossenen Akte. Ich habe mich keine Sekudne lang mit diesem Roman gelangweilt und bin beeindruckt, wie dieser Autor jenseits aller Moden und Kommerztrends an seinem Stil und seinen Interessen festhält. Definitiv einer der allerbesten skandinavischen Krimischreiber!
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Jutta Handke zu »Leif GW Persson: Zweifel« 08.09.2011
Wahrscheinlich lässt sich noch viel mehr
über den Palmemord in noch einem großen Roman verarbeiten. Ich bin dem informiertesten und fähigsten Autor aber
dankbar zwei große Romane zu diesem Thema veröffentlicht zu haben. Das ist doch eine ganz andere Kost als die spekulativen Thriller aus anderer Feder. Als Dozent an der Polizeihochschule in Stockholm muß Persson ein Erlebnis gewesen sein. Die politische und mediale
Seite dieses berühmten Mordfalls ist noch nicht wie eigentlich notwendig beschrieben worden Ich hoffe auf Persson.
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