Wer sich nicht fügen will von Leena Lehtolainen

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Rivo Satakieli, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Kindler.
Ort & Zeit der Handlung: Finnland / Espoo (bei Helsinki), 1990 - 2009.
Folge 9 der Maria-Kallio-Serie.

  • Helsinki: Tammi, 2005 unter dem Titel Rivo Satakieli. 346 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Kindler, 2007. Übersetzt von Gabriele Schrey-Vasara. ISBN: 978-3-463-40505-6. 384 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2008. Übersetzt von Gabriele Schrey-Vasara. ISBN: 978-3-499-24348-6. 380 Seiten.

'Wer sich nicht fügen will' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Eine brutal misshandelte junge Frau wird ins Krankenhaus eingeliefert. Sie kann zunächst nicht identifiziert werden, doch alles deutet darauf hin, dass sie als Prostituierte gearbeitet hat. Gerade hat Maria Kallio herausgefunden, dass die Frau aus der Ukraine stammt, da ist sie plötzlich spurlos verschwunden. Wenig später soll in einer beliebten Talkshow die Edelprostituierte Lulu Mäkinen als Gast auftreten. Sie setzt sich für die Legalisierung von Prostitution in Finnland ein und kämpft gegen den Mädchenhandel aus Osteuropa. Doch Minuten vor ihrem Auftritt wird sie im Studio tot aufgefunden – sie wurde vergiftet. Die Ermittlungen führen Maria Kallio tiefer ins Rotlichtmilieu, als ihr lieb ist, und schon bald ist sie selbst in großer Gefahr.

Ihre Meinung zu »Leena Lehtolainen: Wer sich nicht fügen will«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

klein_my zu »Leena Lehtolainen: Wer sich nicht fügen will« 03.12.2009
Auch das wieder ein spannender Fall für das Gewaltdezernat der Kripo in Espoo. Natürlich deutet ersteinmal alles darauf hin, dass es die osteuropäische Maifa dahinter steckt, doch der Fall nimmt eine unerwartete Wende.
Die Ansichten der verschiedenen Figuren zum Thema käuflich Liebe, fand ich sehr interessant und möchte mich meiner Vorgängerin anschließen. Die Autorin bleibt alles in allem völlig neutral und bricht keine moralische Disskusion vom Zaun.
Alles in allem wieder ein sehr spannendes und gelunges Buch. Ich freue mich schon auf das nächste, welches hoffentlich nicht das letzte sein wird!
Kinsey zu »Leena Lehtolainen: Wer sich nicht fügen will« 07.02.2009
Wirklich spannend sind die Geschichten aus Espoo nicht, auch die Sprache zeugt nicht unbedingt von großer Erzählkunst, aber Maria Kallio ist eine Hauptfigur, díe mir mit den Jahren ans Herz gewachsen ist. Der vorliegende Fall - Mord an einer Edelprostituierten kurz vor ihrem Auftritt in einer Fernsehshow - bildet da keine Ausnahme. Obwohl ich mir die tatsächliche Polizei-Arbeit ähnlich langweilig vorstelle.
Aber die Autorin nutzt die Gelegenheit, die Befürworter und Gegner der käuflichen Liebe zu Wort kommen zu lassen, ohne sich selbst eindeutig auf eine Seite zu schlagen. Den moralischen Zeigefinger läßt sie dabei Gott sei Dank stecken.
Am Ende schafft es die Geschichte dann doch noch, mich mit ihrer Auflösung zu überraschen, so daß ich mich auf den 10. und letzten Fall freue.
Anja König zu »Leena Lehtolainen: Wer sich nicht fügen will« 13.07.2008
Der derzeit letzte Fall von Maria Kallio ist - wie alle vorherigen - sehr spannend, gibt tiefe Einblicke in die skandinavische Welt und das Leben der inzwischen 2fachen Mutter und Leiterin der K2. Von Maria wird wieder voller Einsatz gefordert - mit tragischen Konsequenzen. Ich hoffe, dass die Reihe damit nicht ein Ende findet - wäre spannend zu lesen, wie Maria das Leben auch weiterhin mit allen Höhe und Tiefen meistert.
Ihr Kommentar zu Wer sich nicht fügen will

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: