Schwaben-Filz von Klaus Wanninger

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei KBV.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.
Folge 14 der Steffen-Braig-&-Katrin-Neundorf-Serie.

  • Hillesheim: KBV, 2011. ISBN: 978-3942446310. 340 Seiten.

'Schwaben-Filz' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der Stuttgarter Staatsanwalt Söderhofer ist außer sich: Ralf Grobe, ein erfolgreicher, mit Aufträgen für das umstrittene Projekt »Stuttgart 21« ausgestatteter Unternehmer, ist spurlos verschwunden. Wie mehrere andere Personen ist er zuvor von einem erst kürzlich entlassenen Strafgefangenen massiv bedroht worden.Noch während Kriminalhauptkommissar Steffen Braig die Suche nach dem Mann in die Wege leitet, werden am Rand des Schlossparks von Stuttgart-Hohenheim die sterblichen Überreste des Vermissten gefunden. Grobe wurde mit zwei Schüssen getötet. Was zunächst nach einer Routineermittlung aussieht, entpuppt sich rasch als kriminalistischer Albtraum, denn ein anonymes Bekennerschreiben verkündet: »Ich bin das zweite Schwein, das büßen muss. Die anderen folgen!« Und der dringend verdächtige Ex-Sträfling ist nirgends aufzufinden. Weitaus schwerwiegender ist aber die Tatsache, dass auch die übrigen Männer, denen die Drohungen gelten, nicht aufzufinden sind, so sehr sich Braig und Neundorf auch bemühen. Ihr übermächtiger Gegner wird die gnadenlos verrinnende Zeit.

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Anton Brenner zu »Klaus Wanninger: Schwaben-Filz« 17.01.2012
Schwaben-Filz:
Schlimme Bauunternehmer, Banker und Autohändler, aus schwäbischen Orten rund um Stuttgart wie Esslingen und Reutlingen, machen Geschäfte und feiern diese auf der Alb mit Saufen und Huren. Das kann nicht gut gehen, denn es kommt noch übler. Sie alkoholisieren und missbrauchen minderjährige Mädchen, haben in "Oettingen" einen modellhaften unterirdischen Bahnhof gebaut, sind für Stuttgart 21, schlagen eine lesbische Stuttgart-21-Gegnerin tot, legen diese mit dem T-Shirt "tu's unten rein" im Garten eines Reutlinger Anti-Stuttgart-21-Aktivisten ab und werden natürlich von zwei Polizisten vom LKA, die keine Montagsdemo gegen Stuttgart 21 auslassen, enttarnt. Da sind sie aber schon alle tot, da die aus Gram wahnsinnig gewordene Mutter eines wegen Missbrauchs ebenfalls wahnsinnig gewordenen Mädchens sie im Weinkeller oder im Park von Schloss Hohenheim gerichtet hat. Warum dort? Der Autor, ein evangelischer Religionslehrer und aktiver Stuttgart-21-Bekämpfer muss auch noch seine schlimmen Erkenntnisse über den bösen katholischen Herzog Karl Eugen, einen Hurenbock und Vorläufer des Schwabenfilzes, loswerden. Man stelle sich den medialen Aufschrei und die Lichterketten vor, wenn dieser Kitsch anders herum geschrieben worden wäre.

Klaus (Christian) Wanninger alias Ernst Wenninger ist im Hauptberuf Studienrat für Religion und Erdkunde an einem Gymnasium in Backnang.
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