Ostfriesensünde von Klaus-Peter Wolf

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

. ISBN-10: 3-596-18050-3, ISBN-13: 978-3-596-18050-9.

'Ostfriesensünde' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Was geschah damals wirklich bei dem Banküberfall, bei dem Ann Kathrins Vater ums Leben kam? Bis heute konnte dieser Fall nicht geklärt werden. Doch jetzt verfolgt Ann Kathrin eine neue Spur. Es sind Fotos ihres Vaters aufgetaucht, die nicht zu dem Bild passen, das Ann Kathrin von ihrem Vater hat. Aber als Ann Kathrin die Frau aufsucht, der die Fotos gehören, liegt diese tot im Wohnzimmer. Ein Zufall?

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kleinfriedelchen zu »Klaus-Peter Wolf: Ostfriesensünde« 07.03.2010
Es gibt Neues aus dem hohen Norden von Klaus-Peter Wolf! Im vierten Fall der Kommissarin Ann Kathrin Klaasen gibt es viel zu tun. Der sogenannte „Maurer“ mauert junge Frauen ein und lässt sie qualvoll sterben. Ann Kathrin wird gebeten, bei der SOKO Maurer einzusteigen; ist sie doch für ihre ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden bekannt. Nur quälen sie ganz andere Probleme: zufällig trifft sie eine alte Frau, die Fotos besitzt, welche Anns Vater mit einer fremden Frau Arm in Arm zeigen. War ihr Vater vielleicht gar kein so guter treuer Mensch, wie Ann immer angenommen hat? So beginnt für sie erneut die Suche nach der Wahrheit um den Tod ihres Vaters. Was geschah wirklich bei dem Banküberfall, bei dem ihr Vater im Austausch für eine Geisel erschossen wurde? Bevor sie die alte Frau genauer fragen kann, liegt diese auch schon tot in ihrem Wohnzimmer. Will jemand Ann Kathrins Nachforschungen unterbinden? Während sie Stück für Stück die Beteiligung ihres Vaters an einem Menschenhändlerring aufdeckt, hat sich der Maurer bereits sein neuestes Opfer ausgesucht. Und die Ziegel liegen schon bereit…

Mit Ann Kathrin Klaasen ist Wolf ein sympathischer, glaubhafter Charakter gelungen. Die junge Frau trauert, grübelt, zweifelt am Charakter ihres Vaters und verfällt schon mal leicht in Wut, wenn man sie reizt. Gerade das macht sie so menschlich und einnehmend. Der ständige Wechsel der Erzählperspektive zwischen Ann Kathrin, dem Mörder und seinem Opfer hält die Spannung aufrecht und bringt nicht nur die Fallaufklärung voran, sondern gibt auch Einblick in die Beweggründe des Mörders.
Durch und durch logisch und glaubhaft, von Anfang bis Ende gut durchstrukturiert. So erzählt Klaus-Peter Wolf den neuesten Ostfriesen-Krimi. Sein Wortgespür und seine Schilderungen der ostfriesischen Landschaft lassen den Leser die würzige Seeluft fast riechen, machen Hunger auf ein Matjes-Brötchen und ermuntern zu einem Urlaub an der Nordsee.

Nur eine einzige Frage bleibt offen: wo ist der fehlende Euro abgeblieben? :-) Lesen sie das Buch, dann wissen sie, was ich meine.
Christiane34 zu »Klaus-Peter Wolf: Ostfriesensünde« 24.02.2010
Nun habe ich solange auf dies Buch gewartet und es dann einfach verschlungen.
Wieder ein gelungerner Krimi von Klaus-Peter Wolf. Die fantatischen Hauptfiguren sind mir schon seit dem ersten Roman dieser Reihe ans herz gewachsen, insbesondere Ann Kathrin Klaasen.
Von allen bisherigen Büchern war dies das mit dem meisten Humor.
Der Plot war mal wieder wunderbar verworren, aber immer so das man der Story gut folgen konnte. Und die Hauptfigur, Ann Kathrin hat immer wieder so reagiert wie amn es selber gerade nicht wollte. Das hat unglaublich Spaß gemacht, war spannend, weil man nie wußte was nun wieder kommt.
Dieses Buch macht Lust auf mehr und ich war fast traurig als es zu Ende war.
timmy zu »Klaus-Peter Wolf: Ostfriesensünde« 24.02.2010
Ich habe mich seltenm so gegruselt und dann so befreiend gelacht. Das ist Kriminalliteratur vom feinsten mit wundervollen, einprägsamen Charakteren. Rupert zum Beispiel dieses Denkmal von einem blöden Spießer, gibt einen guten Einblick in seine Gedankenwelt und ist immer für einen Lacher gut. Er erinnert mich an meinen Vater. Leere Dosen klappern laut. Überhaupt habe ich immer das Gefühl die Figuren aus meinem Leben zu kennen.
Ich bin Wolf Fan geworden, als er mit "Samstags, wenn Krieg ist" an unserer Schule auftrat. Wir haben Buch und Film verglichen und dann kam er zu Diskussionen. Ein witziger Kerl, mit Zöpfchen und er hat tausend Geschichten drauf. Ich habe mir jetzt auch die anderen drei Bücher der Ostfrieslandkrimireihe bestellt.
heinz zu »Klaus-Peter Wolf: Ostfriesensünde« 22.02.2010
Das beste Buch der Reihe. Raffiniert geschrieben. ich habe atemlos gelesen. mSo spannend kann literatur sein, wenn ein autor sich wirklich auf seine Figuren einläßt. Ich bin begeistert. Herr Wolf hat in unserer Schule aus dem Buch vorgelesen und uns von der Krimi Couch erzählt. So habe ich nicht nur einen Autor entdeckt sondern auch noch die Couch. Welch ein Schultag. Leider Sind nicht alle so
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
clare1512 zu »Klaus-Peter Wolf: Ostfriesensünde« 21.02.2010
Sorry,
aber ich kann mich meinen Vorkritikern nicht anschließen.
Für mich ist das Ganze nur lauwarme Kost.
Natürlich ist es schön, wenn man mal wieder in die Küstenlandschaft eintauchen kann, und ich liebe diese Gegend sehr, aber das macht noch keinen guten Krimi aus.
Das Buch ist für meine Begriffe zu verworren, bzw. es tauchen plötzlich nach 15 Jahren wie aus heiterem Himmel ein neuer Hinweis nach dem anderen auf, die auf die Spur der Bankräuber von damals führen. Man weiß eigentlich nicht, welcher Fall ist jetzt Vorreiter, da keiner richtig aufgegriffen wird. Es werden 2 Fälle miteinander vermischt und dadurch kommt jeder zu kurz, bzw alles wirkt total unausgereift und zusammen gereimt.
Für mich hat sich das lange Warten auf das neue Buch nicht gelohnt.
Es kommt auch nicht wie die anderen von Herrn Wolf in mein Bücherregal sondern zum Verkauf.
Schade!
linmei zu »Klaus-Peter Wolf: Ostfriesensünde« 17.02.2010
Das Warten hat sich gelohnt.

Ostfriesensünde ist für mich das bisher beste Buch aus der Reihe um Ann-Kathrin Klassen und ihre Kollegen. Die Personen sind so real dargestellt, dass man das Gefühl bekommt sie zu kennen.
Ich konnte eintauchen in die doch nicht ganz so beschauliche ostfriesische Region. Ich habe die Ebbe und Flut gespürt und mich an die Nordsee gesehnt.
Wolf schafft es, den Leser in Spannung zu halten, aber ihn auch mal entspannen zu lassen. Habe das Buch verschlungen und kann nur sagen und hoffen, weiter so !
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
rolf zu »Klaus-Peter Wolf: Ostfriesensünde« 17.02.2010
Ostfriesensünde ist der beste gelungenste Teil der Reihe! Zwei Kriminalfälle raffiniert verwoben. Ein Buch das Spaß macht. Witzig und abgründig. Halt echt ostfriesisch. Er fängt das Besondere der Menschen ein. Sie haben Doornkaatflaschen als Denkmäler statt christlicher Symbole oder stolzer Generäle...
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Simone Schäfer zu »Klaus-Peter Wolf: Ostfriesensünde« 12.02.2010
Welch ein Roman!

Ich hatte mich lange darauf gefreut, den vierten Band der kultigen Ostfrieslandkrimireihezu lesen. Meine Erwartungen waren wahrlich hoch, aber sie wurden noch übertroffen. Selten habe ich so einen tiefen Einblick in die menschliche Seele erhalten. Wie mit einem Seziermesser dringt Klaus-Peter Wolf in seiner Figuren ein. Die Haut wird ihnen langsam abgezogen. Man sieht die Menschen erschreckend klar und erkennt: sie sind nicht anders als die in meiner Umgebung.
Wie wenig muss geschehen, um aus einem guten Menschen einen Berserker zu machen… Wie einfach ist es, das Böse schlüssig und klar darzustellen.
Wolfs große Stärke sind Perspektiven. Der Leser erlebt die Welt aus immer wieder anderen Blickwinkeln und sie sieht natürlich aus der Perspektive des Täters völlig anders aus als aus der des Opfers.
Der Roman hat mir im wahrsten Sinne den Schlaf geraubt. Nicht, weil ich weitergelesen hätte, sondern weil mich die Geschichte nicht in Ruhe gelassen hat.
Bei seinen Krimis habe ich immer das Gefühl, sie gehen mich etwas an. Ich habe etwas damit zu tun. Ich finde mich darin wieder. Und trotz all der gruseligen Stellen und obwohl mir manchmal das Grauen den Rücken herunterlief, waren immer wieder Passagen da, die mich zum Lachen gebracht haben. Zum Beispiel, wenn Rupert seine Philosophie entwickelt, man könne den Charakter einer Frau an ihrem Hintern erkennen. Köstlich, einfach köstlich!
Klaus-Peter Wolf entlarvt seine Figuren, indem er sie sprechen lässt. Und sie reden sich um Kopf und Kragen…
Sehr empfehlenswert für mich, nach „Ostfriesenblut“ der beste Krimi der Reihe.
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