Schaufenstermord von Kjell Ola Dahl

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel Mannen I Vinduet, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Ehrenwirth.
Ort & Zeit der Handlung: Norwegen / Oslo, 1990 - 2009.

  • Oslo: Gyldendal, 2001 unter dem Titel Mannen I Vinduet. 389 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Ehrenwirth, 2003. Übersetzt von Kerstin Hartmann-Butt. ISBN: 3-431-03509-4. 508 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2005. Übersetzt von Kerstin Hartmann-Butt. ISBN: 3-404-15324-3. 508 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2009. Übersetzt von Kerstin Hartmann-Butt. ISBN: 978-3-404-26962-4. 508 Seiten.

'Schaufenstermord' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Freitag, der 13. Reidar Folke Jespersen räumt gründlich in seinem Leben auf. Der Siebzigjährige stößt rücksichtslos sämtliche Menschen in seiner Umgebung vor den Kopf. Lediglich der hübschen jungen Frau, die er bei Sherry und Kerzenschein zu einem ungewöhnlichen Rendezvous empfängt, scheint er wohl gesonnen. Aus einem ruhigen Wochenende wird wohl nichts. Die zarten Bande, die Kriminalhauptkommissar Gunnarstranda zu Tove Granaas geknüpft hat, werden sogleich auf eine Zerreißprobe gestellt, und Goldfisch Kalfatrus muss noch ein paar Tage in trüben Wassern schwimmen, denn ein grotesker Mord ist passiert. Die Leiche eines alten Mannes wurde, nackt auf einen Stuhl drapiert und mit Schriftzeichen bemalt, im Schaufenster eines Antiquitätenladens entdeckt. Motive und Verdächtige gibt es zuhauf. Jeder scheint einen Grund gehabt zu haben, das Opfer zu hassen, dennoch gestaltet sich die Aufklärung des Falles schwierig. Gunnarstranda und sein Kollege Frølich erkennen bald, dass dieser Mann ein bewegtes Leben hinter sich hatte …

Ihre Meinung zu »Kjell Ola Dahl: Schaufenstermord«

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Bio-Fan zu »Kjell Ola Dahl: Schaufenstermord« 18.11.2007
Ich bin ja nicht der grosse Skandinavien-Krimi-Kenner, aber wenn Dahl typisch ist für Romane aus dem Hohen Norden ist, dann macht er Lust auf mehr und Andere.
Hier ein kassischer "Whodunnit" mit wenig Action, aber mit einem pfiffigen Ermittlerduo, dazu Dahl´s flüssiger, angenehm zu lesender Schreibstil bereiten genüssliches Lesevergnügen. Die Story plätschert am Anfang ein wenig dahin(hier hätte eine Straffung mehr Dynamik erzeugt), aber gegen Ende dreht Dahl noch mal voll auf und überrascht mit einem unerwarteten Finale.
Gut gelungen ist auch die Einbettung des Falles in die Nachkriegsgeschichte Norwegens.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
gowron zu »Kjell Ola Dahl: Schaufenstermord« 23.10.2007
Hallo,

"Schaufenstermord" ist für mich das bislang stärkste Buch der Krimireihe um die Kommissare Gunnarstranda und Frölich - und das nicht nur bezogen auf die Seitenzahl.

Es macht einfach Spaß, die beiden sehr eigenwilligen Kommissare bei ihrer Ermittlungsarbeit im Umfeld eines ermordeten Antiquitätenhändlers zu beobachten. Wie ein kleines Puzzle setzen sie die Indizien zusammen und lernen die sehr unterschiedlichen Charaktere kennen, die mit dem Mord in Verbinduhng stehen könnten.

Im dritten Buch der Gunnarstranda-Reihe scheint Kjell Ola Dahl seinen Schreibstil perfektioniert zu haben. Eindringlich und klar heraus schildert er die Ereignisse und sagt dennoch immer nur so viel, dass der Leser nie so richtig auf die Lösung kommt.

Ein klassischer Krimi, der wenig Action, aber dafür viel Ermittlungsspass bietet.

Viele Grüße,

Gowron.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Andreas zu »Kjell Ola Dahl: Schaufenstermord« 22.06.2006
Nicht sensationell - aber einfach gut.
Durchaus überraschendes Ende.

Ich würde Dahl schon in die Riege der guten skandinavischen Autoren einordnen.

90 Pkt.
Andreas zu »Kjell Ola Dahl: Schaufenstermord« 21.06.2006
Nicht sensationell - aber gut.
Durschaus überraschenden Ende.
Ich finde schon, dass es Dahl mit der Riege erstklassiger skandinavischer Authoren aufnehmen kann.
90 Punkte.
Wolfgang zu »Kjell Ola Dahl: Schaufenstermord« 09.04.2006
Gänsehaut? Dieses Gefühl kam bei mir im gesamten Krimi nicht auf. Ich fand, dass es eine recht zähe Angelegenheit war. Etwas kürzer wäre auch besser gewesen. Im Reigen der skandinavischen Krimischreiber hat Dahl mit diesem Krimi keinen Spitzenplatz verdient.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
fungi56 zu »Kjell Ola Dahl: Schaufenstermord« 30.09.2005
Gänsehaut pur ! Kommissar Gunnarstranda in einem atmosphärisch sehr dichten Roman mit glaubwürdig gezeichneten Figuren und einem Spannungsbogen, der bis zur letzten Seite hält. Fein gezeichnetes Beziehungsnetz, Geschichte mit verschiedenen Ebenen, komplex mit überraschenden Wendungen. Grossartig...
1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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