Die grausamen Sterne der Nacht von Kjell Eriksson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Nattens grymma stjärnor, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Zsolnay.
Ort & Zeit der Handlung: Schweden / Uppsala, 1990 - 2009.
Folge 6 der Ann-Lindell-Serie.

  • Stockholm: Ordfront, 2004 unter dem Titel Nattens grymma stjärnor. 371 Seiten.
  • Wien: Zsolnay, 2005. Übersetzt von Paul Berf. ISBN: 3-552-05348-4. 394 Seiten.
  • München: dtv, 2009. Übersetzt von Paul Berf. ISBN: 978-3423211499. 394 Seiten.

'Die grausamen Sterne der Nacht' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Uppsala im Herbst 2003: Laura Hindersten meldet ihren Vater, einen Petrarca-Forscher und seltsamen Kauz, vermisst. Kurz darauf werden auf dem Land zwei ältere Bauern erschlagen aufgefunden. Zwei Morde ohne erkennbares Motiv. Ermittlerin Ann Lindell, allein erziehende Mutter, und ihre Kollegen von der Kriminalpolizei in Uppsala tappen im Dunkeln. Wegen seiner glaubwürdigen Charakterzeichnung und großen psychologischen Spannung hat die schwedische Presse diesen neuen Roman des erfolgreichen Kriminalschriftstellers als seinen bisher besten gerühmt.  

Ihre Meinung zu »Kjell Eriksson: Die grausamen Sterne der Nacht«

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fränz zu »Kjell Eriksson: Die grausamen Sterne der Nacht« 01.12.2009
Möchte mich der Meinung anschliessen, dass dieses Buch vorallem von der Stimmung und der stillen Spannung lebt. Es ist nicht so, dass man auf Kohlen geht, mit jeder Seite aber wird die Anspannung grösser.Mit der ersten Hälfte hatte ich ein bisschen Mühe: Langsam wird die Geschichte in einzelnen Versatzstücken ausgebreitet und kommt nicht so richtig in Fahrt. Erinnerte mich irgendwie an den Film "Bobby", in welchem ellenlang Charaktere eingeführt und Stimmung aufgebaut wird, ohne, dass etwas passiert. Dann gipfelt aber das ganze Geschehen fulminant und man versteht, wieso der Aufbau so langsam angegangen wurde. Bei Eriksson ist die Notwendigkeit der "Langsamkeit" aber längst nicht so unbedingt.Ein gutes Buch, nicht mehr.
C.A. zu »Kjell Eriksson: Die grausamen Sterne der Nacht« 09.09.2009
Auch hier, wie bei vielen nordischen Krimis, bestimmt die düstere Stimmung des Romans die innere Spannung des Lesers mehr als packender Thrill. Nicht unbedingt nur das WAS passiert fesselt den Leser, sondern die Stimmung, die einen beim Lesen erfaßt, BIS, oder WENN etwas passiert. Die ungewöhnlichen Charaktere sind stark herausgearbeitet, die Handlung läuft aus verschiedenen Handlungssträngen zusammen. Man vermutet eigentlich recht früh, worum es geht, kann es aber einfach nicht lassen der Weise zu folgen, mit der Eriksson die Geschichte zu Ende führt!
Für mich: Klasse!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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