Geschehnisse am Wasser von Kerstin Ekman

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1993 unter dem Titel Händelser vid vatten, deutsche Ausgabe erstmals 1995 bei Malik.

  • Stockholm: Bonnier, 1993 unter dem Titel Händelser vid vatten. 446 Seiten.
  • Kiel: Malik, 1995. Übersetzt von Hedwig M. Binder. ISBN: 3890290914. 543 Seiten.
  • München: Goldmann, 1997. Übersetzt von Hedwig M. Binder. ISBN: 3-442-72062-1. 572 Seiten.
  • München: Goldmann, 2001. Übersetzt von Hedwig M. Binder. ISBN: 3-442-72876-2. 572 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2001. Übersetzt von Hedwig M. Binder. ISBN: 3828906214. 543 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Hedwig M. Binder. ISBN: 3-442-45263-5. 572 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2003. Übersetzt von Hedwig M. Binder. ISBN: 3-492-23949-8. 572 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 2011. Übersetzt von Hedwig M. Binder. ISBN: 978-3-492-27194-3. 572 Seiten.

'Geschehnisse am Wasser' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Mittsommernacht 1974: Annie Raft kommt zusammen mit ihrer sechsjährigen Tochter in einen kleinen norwegischen Ort, um ihren Geliebten Dan, der in der Nähe in einer Hippie-Kommune lebt, zu treffen. Aber Dan kommt nicht. Annie macht sich mit ihrer Tochter auf, um die Kommune in der Wildnis zu suchen. Nach langem Herumirren stößt sie auf einen orientalisch aussehenden jungen Mann, der auf der Flucht zu sein scheint. Kurz darauf entdeckt sie ein Zelt, in dem zwei Leichen liegen. 18 Jahre später, die Tochter Mia ist inzwischen erwachsen, lebt Annie wieder in dieser Gegend. Eines Morgens erblickt sie Mia vor dem Haus mit jenem fremdländischen Mann, den sie für den Mörder hält.

Ihre Meinung zu »Kerstin Ekman: Geschehnisse am Wasser«

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f.drews zu »Kerstin Ekman: Geschehnisse am Wasser« 12.02.2012
Ich habe das Buch nicht nur einmal gelesen, sondern mehrmals.Das muss man auch, weil sich immer wieder neue Blickpunkte ergeben.
Wer über diesen Roman ganz schnell hinweglesen will und Handlungspersonen
-bzw.-Stränge ingendwo ins Nichts verlaufen sieht , hat recht, übersieht allerdings, wie es im richtigen Leben zugeht.Auch dort kommen uns menschen entgegen, begleiten uns kurzfristig und entfernen sich wieder.Ja und? Sind sie deshalb für uns irrelevant. Erinnern wir uns ihrer nicht?
Sie verschwinden zwischen den Worten. Ganz genau, wie im wirklichen lLeben.
das ist kein Mangel . das ist genau das , was die Autorin beabsichtigt hat. Nicht mal daran gedacht?
Ein wunderbares Buch- allerding, wer zu lesen versteht.
Doku-Soaps? Wahrscheinlich zuviel davon gesehen und keine Blick mehr für das Wesentliche
Niklas zu »Kerstin Ekman: Geschehnisse am Wasser« 11.01.2011
Dieses Buch verlangt vom Leser ein großes Durchstehvermögen, absolute Konzentration und die Liebe zu einer Sprache, die uns heute fremd geworden ist.
Leider scheint die Übersetzung nicht vollständig gelungen, manche Textpassagen sind sehr holprig und mit Sicherheit nicht mit dem Original identisch.
Claudia Posch zu »Kerstin Ekman: Geschehnisse am Wasser« 11.01.2010
Einer der besten Romane des Genres Romane, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Sowohl von der Sprachgewalt als auch von der Erzählart über das Leben und die Noete skandinavischer Frauen vergleichbar mit der Autorin Herbjorg Wassmo.
Unbedingt sind beide Autorinnen zu empfehlen. Ich habe mir vor einigen Tagen die Triologie von Ekman bestellt und bin sehr gespannt.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Alexandra zu »Kerstin Ekman: Geschehnisse am Wasser« 23.02.2009
Es war schwierig, so etwas wie eine Handlung in diesem Buch zu entdecken!
Und zugegeben, ich habe sie auch nicht gefunden. Es ist zwar schon einige Jahre her, daß ich diesen Roman gelesen habe, aber er hat bei mir einen bleibenden Nicht-Eindruck hinterlassen, und ich wundere mich, daß solche Geschichten überhaupt Verleger finden. Ganz klar: Altpapier!
Thomas Reimann zu »Kerstin Ekman: Geschehnisse am Wasser« 17.01.2007
Faszinierend, allerdings nehme ich mir dir Freiheit das Buch in schwedischer Sprache zu lesen. Erst dann fühlt man die beschriebenen Landschaften, Menschen und auch Handlungsstränge richtig. Da Schwedisch (leider) nicht meine Muttersprache ist, gestaltete sich das Lesen anfangs etwas holprig. Aber besser ein etwas holpriges Lesen zu Anfang als eine holprige Übersetzung, die meinen Vorrednern offenbar den Genuss des Buches vergrätzt haben.
PIET zu »Kerstin Ekman: Geschehnisse am Wasser« 23.07.2006
Als langjähriger Leser skandinavischer Krimis habe ich dem Buch mehr als 100 Seiten lang die Chance gegeben, mich vom Weiterlesen zu überzeugen. Das ist nicht gelungen. Es ist unglaublich langatmig, ich möchte sagen langweilig. Diese Autorin wird bei mir zunächst keine zweite Chance erhalten. Aber wie alles im Leben: Geschmackssache!
Ingrid zu »Kerstin Ekman: Geschehnisse am Wasser« 19.09.2005
Soeben habe ich das Buch fertig gelesen. Es war mein erstes Buch von Kerstin Ekman.
In höchst einfühlsamer Weise schildert die Autorin phantastische Landschaftsbilder, Menschenschicksale und spannende Begebenheiten.
Es ist sehr empfehlenswert.
Ich mache mich nun auf die Suche nach weiteren Werken dieser hervorragenden Autorin
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ulrike zu »Kerstin Ekman: Geschehnisse am Wasser« 08.02.2005
Ich war mit dem Buch auch überhaupt nicht glücklich. Eigentlich ein geduldiger Leser habe ich mich durch die ersten 100 Seiten gequält. Manches Mal schon habe ich ein Buch zur Seite gelegt, weil es nicht interessant wurde, aber über dieses Buch habe ich mich richtig geärgert. Nachdem es nunmehr der 3. skandinavische Autor war, an dem ich keine Freude hatte (Mankel, Edwardson), heißt das wohl, daß skandinavische Krimis nichts für mich sind. Seltsamerweise sind die Bücher, die von der Literaturkritik bejubelt werden, fast immer reine Geldverschwendung.
Anke zu »Kerstin Ekman: Geschehnisse am Wasser« 08.02.2005
Mir hat das Buch überhaupt nicht gefallen. Dabei ist es nicht so, dass ich Krimis mit sog. künstlerischen Anspruch nicht mögen würde und es ist auch nicht so, dass ich soetwas nicht verstehen könnte. Aber "Geschehnisse am Wasser" waren für mich eine Zumutung. Es werden Personen eingeführt, die irgendwann völlig irrelevant sind und dementsprechend irgendwo zwischen den Worten verschwinden. Mir macht es ja nix aus, wenn Personen in einem Krimi verschwinden, dann aber bitte im Zusammenhang. Das bekommt jede SoapOpera besser hin irgendwelche Darsteller zu verabschieden.
Und nein: Ich finde nicht, dass es gleich künstlerischen Anspruch erheben darf, wenn der Leser mit so plumper Absicht bezügl. irgendwelcher Motive und Mörder im Dunkeln tappen soll. Zusätzlich war die Sprache sehr holprig. Okay kann an der Übersetzung liegen. Aber nachdem ich zum xten Mal das Wort "droben" gelesen habe, bekam ich Augen- und Magenschmerzen.

Ich habe mich regelrecht durchgequält. Ich finde das Buch nicht subtil, sondern brachial gewollt und pseudointellektuell.
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Leo Brux zu »Kerstin Ekman: Geschehnisse am Wasser« 09.02.2003
100%.
Vielleicht der beste Krimi, den ich je gelesen habe.
Das Verbrechen wird so in der Welt angesiedelt, wie wir es uns vernünftigerweise vorstellen können: Mit Geduld und Genauigkeit werden Personen, Situationen, Handlungsverläufe dargestellt, die Motive kann der Leser selbst herausfinden - vieles bleibt rätselhaft (wie im wirklichen Leben). Über lange Strecken scheint man abseits von der eigentlichen Krimihandlung zu bleiben (auch das wie im wirklichen Leben).
Kerstin Ekman ist die Künstlerin unter den Krimiautoren: Der Leser muss das Werk schaffen, indem er aufmerksam und nachdenklich betrachtet, was ihm angeboten wird.
Auch ich werde den Roman noch ein zweites Mal lesen.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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