Die Nadel von Ken Follett

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1978 unter dem Titel Eye of the needle, deutsche Ausgabe erstmals 1979 bei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: , 1930 - 1949.

  • London: Futura, 1978 unter dem Titel Eye of the needle. 322 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1980. Übersetzt von Bernd Rullkötter. ISBN: 3-404-17041-5. 349 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1986. Übersetzt von Bernd Rullkötter. ISBN: 3-7857-0230-2. 349 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1988. Übersetzt von Bernd Rullkötter. ISBN: 3-7857-0501-8. 349 Seiten.
  • Herrsching: Pawlak, 1990. Übersetzt von Bernd Rullkötter. ISBN: 388199730X. 349 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1995. Übersetzt von Bernd Rullkötter. ISBN: 3-404-10026-3. 396 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1995. Übersetzt von Bernd Rullkötter. ISBN: 3-7857-0791-6. 414 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2004. Übersetzt von Bernd Rullkötter. ISBN: 3898970981. 335 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2006. Gesprochen von Ulrich Pleitgen. ISBN: 978-3-7857-3179-6. 6 CDs.

'Die Nadel' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

April 1944. Vor der schottischen Küste wartet ein deutsches U – Boot auf einen Spion. Man nennt ihn Die Nadel. Zwischen ihm und seinem Erfolg steht nur noch Rose, eine junge Engländerin. Doch wie soll eine einsame Frau, hin und her gerissen zwischen Pflicht und lang verdrängter Leidenschaft, einem Mann widerstehen, der zu allem bereit ist, um sein Ziel zu erreichen?

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Bjoern B zu »Ken Follett: Die Nadel« 08.07.2015
Die positive Bewertung dieses Romans überrascht doch sehr: Dass MI5 immer genau die Schlussfolgerungen aus Fabers Indizien zieht, die zutreffen, ging mir spätesens im Zug nach Norden auf den Wecker. Das ist mittelmäßig und nicht besoders spannend.

Die Zeichnung der Charaktere hat mir gefallen, bis auf Lucys Handlungsmotivation am Ende des Romans: Sie scheint aus Patriotismus über sich binauszuwachsen, und diese Motivation steht ihr nicht.

Von mir gibt's nur 50°.
Frank zu »Ken Follett: Die Nadel« 21.09.2014
Ich hatte das Buch als Hörbuch gehört. Das kann ich leider nicht weiterempfehlen. Die Handlung und die Spannung sind hervorragend und die Printausgabe ist sicher empfehlenswert. Ich kann mich diesbezüglich nur den positiven Kommentaren hieranschließen.Der Sprecher des Hörbusches spricht wie eine Mischung aus Inge Meisel und Paul Panzer. Nuschelnd mit einem deutlichen Sprachfehler und deutlichem Akzent. Kaffe statt Kaffee, CarliSel statt Carlisle,etc. Im Gegensatz zu anderen Hörbuchinterpreten kann er die Spannung nicht durch seinen erzählstil verstärken oder auch nur rüberbringen.Als Buch 80%, als Hörbuch höchstens 45%
MarleeCKay zu »Ken Follett: Die Nadel« 19.10.2012
Ken Follett, ein Name, eine Marke. Wieder ein Buch über den historisch bewegenden Zeitraum des 2. Weltkriegs. Wieder eine Verfolgungsgeschichte. Diesmal ein feindlicher Agent aus Deutschland in Großbritannien. Aber der eigentliche Held der Geschichte wird viel zu spät erkannt. Ein zweiter Erzählstrang, der in schicksalhafter Verwicklung mit der Agentengeschichte den krönenden Abschluss bildet. Besonders der letzte Teil des Buches dürfte Leser wie Leserinnen besonders ansprechen.
Tommi Bombi zu »Ken Follett: Die Nadel« 25.01.2012
Ich habe den Roman verschlungen. Auch mir gefiel Faber von allen noch am besten.
Überzeugend waren für mich die Charaktere gezeichnet, ich konnte ganz tief eintauchen in das England 1940-44 (und Epilog 1970 :-), dafür eine dicke "1".
Ich wünschte mir im letzten Drittel nur noch, dass Lucy ihre Meinung ändert und es eine Aussprache zwischen Faber und ihr geben solle. Dass sie versteht, wie Faber in Notwehr handelte. Das war für mich (für sie !) untypisch, dass sie ihre Schlüsse zieht, ohne ihn zur Rede zu stellen. Aber ich sehe es aus der Sicht des Deutschen, der einen Auftrag hat. Er hätte mit ihr doch durchbrennen können.
Und Faber hätte eine Chance dabei gehabt.
Aber, es ist völlig klar, Follet ist kein Deutscher!

Also - danke für die packende Handlung.
Und - danke für die lehrsamen Geschichtsstunden.
david m. zu »Ken Follett: Die Nadel« 18.08.2010
das buch ist der wahnsinn!

ken, da haste dihc mal wieder selbst
übertroffen! ;-)
astreine sache!

gruß an euch alle!
david
ps: ich liebe krimis!!!

am ende ... konnte mich so gut mit dem spion infizieren, war wahnsinn ehrlich war! [Damit Leser, die das Buch noch nicht kennen, sich auch vom Ende infizieren lassen können, decken wir den Mantel des Schweigens über den Spoiler.]

am ende war ich sooo geflasht

peace
Emamju zu »Ken Follett: Die Nadel« 08.08.2009
Dies war mein erster Follett - und hat mich nicht enttäuscht.

Zugegeben, stellenweise hätte es flüssiger sein können.
Die interessanten und wissenswerten Einblicke in die Spionage-Arbeit während des Zweiten Weltkrieges machen dies aber wieder wett.

Die Jagd nach dem deutschen Spion hält die Spannung aufrecht.

Eine satte Rüge gibt´s für das unoriginelle Ende.

By the way:
Was mir immer wieder bei Follett auffällt, ist, dass mir seine Bösewichte häufig symphatischer sind als seine guten Charaktere.
Tallo zu »Ken Follett: Die Nadel« 12.02.2009
Bisher hatte ich noch kein Buch über den 2. Weltkrieg gelesen. Es war also eine Premiere für mich. Die Nadel ist ein Spionagethriller. Die Story ist für mich Anfangs langatmig. Wenn man dies allerdings hinter sich hat, wird immer wieder Spannung aufgebaut. Trotzdem ist es für mich nichts besonderes.
WelpeMax zu »Ken Follett: Die Nadel« 28.07.2008
Ich liebe Ken Follett, aber vor allem liebe ich seine historischen Romane, "die Nadel" ist ja schon eine Mischung aus Geschichte, Agentenkrimi und Thriller, diese Mischung lässt das Buch zu einem sehr spannenden Page - Turner werden, aber ein Kritikpunkt bleibt dennoch für mich das Ende. Es ist nicht nur vorrausschaubar, sondern auch nicht gut gewählt, einfach zu konstruiert !

89°
0 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Stefan83 zu »Ken Follett: Die Nadel« 09.07.2008
Nachdem sein Roman „Der Modigliani-Skandal“, den Follett unter dem Namen Zachary Stone veröffentlichte, noch wenig bis keine Beachtung auf dem internationalen Buchmarkt gefunden hatte, gelang ihm im selben Jahr mit dem Thriller „Die Nadel“ der große Coup und Durchbruch. Und wer beide Bücher gelesen hat, für den ist diese Entwicklung mehr als logisch. Zwischen „Der Modigliani-Skandal“ und „Die Nadel“ liegen schriftstellerische Welten. Letzterer gehört bis heute zum Besten was der walisische Autor auf Papier gebracht hat. Die Story ist schnell erzählt: Frühjahr 1944. Die Briten haben im Südosten Englands ein riesiges Täuschungsmanöver auf die Beine gestellt, das die Deutschen in den Glauben lassen soll, die geplante Invasion des Festlands durch die Alliierten solle in der Umgebung von Calais stattfinden. Henry Faber, bester deutscher Spion und seit Ende 37 im Land, kommt dahinter und versucht nun mit allen Mitteln diese möglicherweise kriegsentscheidene Information der Heeresleitung in Berlin zukommen zu lassen. Doch ein früh von ihm verübter Mord in London hat den britischen Geheimdienst auf seine Fährte gebracht und ein Rennen gegen die Zeit und um das Überleben beginnt. Klingt spannend? Ist es auch. Von Seite eins an bin ich in diese Story abgetaucht, war nach nur wenigen Minuten geistig im England der 40er Jahre angekommen und wurde bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Follett zeigt hier erstmals, was ihn im weiteren Verlauf seiner Karriere auch so erfolgreich macht: Seine detailgetreuen Recherchen und die tollen, tiefgründigen Charakterzeichnungen. Keine Ahnung wie er es macht, aber jedes Mal hab ich sofort den Zugang zu Folletts Handlung und seinen Figuren gefunden, so lebendig, kurzweilig und aus einem Guß schreibt er. Auch gibt es bei ihm keine Schwarzweißmalerei, weshalb man als Leser anfangs noch nicht weiß wie man seine Sympathien verteilen soll. Hofft man darauf, dass die vermeintlich „Guten“ den Spion zu fassen kriegen oder stehen wir auf Fabers Seite, der ja eigentlich auch seinen Dienst am Vaterland leistet? Zu meinem eigenen Erstaunen stelle ich immer wieder fest, dass ich bei jeder Lektüre dieses Buches letzterem die Daumen drücke und hoffe, er möge doch das auf ihn an der schottischen Küste wartende U-Boot erreichen. „Die Nadel“ bleibt durchgängig spannend und gewinnt im weiteren Verlauf durch eingestreute Szenen mit u.a. Rommel, Churchill und Hitler noch an Authentizität. Selbiges gilt für den Zeitgeist, den Follett grandios einfängt. So zum Beispiel durch die Darstellung der Londoner Bevölkerung, die sich im Grauen des Bombenkriegs in herrlich trockenen, schwarzen Humor flüchtet und damit ihren Widerstandswillen beweist. „We will never surrender“, prophezeite Churchill und getreu diesem Motto geben auch die Verfolger bis zum nervenzerreißenden Showdown auf einer kleiner schottischen Insel nicht auf. Das Ende ist zwar, aufgrund des wirklichen Geschichtsverlaufs, vorhersehbar und ließ mich dennoch völlig zufrieden zurück. Insgesamt ist „Die Nadel“ eine absolut spannende Spionagegeschichte, die von Anfang an bis Ende packt und in der selbst die dramatischen amourösen Verwicklungen den Gesamteindruck nicht zu schmälern vermögen. Ein leichtfüßiges, kurzweiliges Werk, das ich immer wieder gern lese und jedem Fan des Spionage-Thrillers nur ans Herz legen kann.
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S. Schwabe zu »Ken Follett: Die Nadel« 25.05.2008
Wir haben das Buch als Hörbuch auf unserer England Reise gehört.Nachdem wir in London waren konnte man sich die Schauplätze gut vorstellen.Allerdings merkt man das Ken Follett ein Endländer (geb.Wales) ist.Aber im ganzen ist das Buch sein Geld wert aber es ist kein Buch was ich zweimal lesen werde.

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