Der Modigliani-Skandal von Ken Follett

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2010 deutsche Ausgabe erstmals 1976 .

  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2010. Gesprochen von Simon Roden. 4 CDs.
  • London: Collins, 1976 The Modigliani Scandal. als Zachary Stone.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 1988. Übersetzt von Günter Panske. 251 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1991. 297 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2010. Gesprochen von Simon Roden. 4 CDs.

'Der Modigliani-Skandal' ist erschienen als Hörbuch

In Kürze:

Die junge Engländerin Dee und ihr amerikanischer Freund Mike stoßen in Paris auf die Spur eines verschwundenen Meisterwerkes – ein Bild des berühmten Malers Amedeo Modigliani. Aber es machen noch andere Jagd auf die kostbare Beute, und sie schrecken vor nichts zurück. Diebstahl, Betrug und vielleicht Mord sind im Spiel. Und keiner weiß: Gibt es den Modigliani wirklich? Und wenn ja, ist er echt?

Ihre Meinung zu »Ken Follett: Der Modigliani-Skandal«

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Jossele zu »Ken Follett: Der Modigliani-Skandal« 05.07.2015
Der Modigliani Skandal ist der Debutroman Ken Folletts. Bei seiner Veröffentlichung war er 27 Jahre alt. Erkennbar hat er hier noch geübt, denn nicht alle der Handlungsstränge, die er aufbaut, führt er nicht zu Ende. Dennoch ist es ein echter Follett: gut recherchiert, einfache, klare Sprache, spannend und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und relativ nahe um die historische Wirklichkeit erzählt. Denn in der Tat gab es, da seine Werke nach seinem frühen Tod im Preis stiegen, zahlreiche Fälschungen von Modiglianis Bildern. Die Politik hatte Follett zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht für sich als Thema entdeckt. Ich habe dennoch schon weitaus schlechtere Debutromane gelesen. 60°
Rainer B. zu »Ken Follett: Der Modigliani-Skandal« 03.06.2010
Man liest als Ken Follett Fan eben auch dieses Buch.
Gemessen an seinen vielfältigen anderen
Werken, die durchaus zwischen sehr gut
und gut zu bewerten sind, bleibt bei
Modligliani Skandal aus meiner Sicht
nur ein mangelhaft.
Jeder sollte sich allerdings eine eigene Meinung bilden, da dieses Buch mit seinen 270 Seiten schnell gelesen ist.
Ben zu »Ken Follett: Der Modigliani-Skandal« 18.07.2009
Im Gegensatz zu meinen Vorrednern hatte ich beim lesen sehr viel Spass. Die Beschreibung der Bilder und der Arbeit der Fälscher hat mir richtig Lust aufs Malen gemacht, obwohl ich da sonst gar keinen Draht zu habe. Ganz anders als bei "Die Säulen der Erde" und "Die Tore der Welt" ist der Plot nicht von einem ewigen Auf und Ab von Glück und Unglück der Protagonisten geprägt sondern herrlich unvorhersehbar.
Rolf.P zu »Ken Follett: Der Modigliani-Skandal« 24.02.2009
Der Modigliani Skandal ist ein, meiner Ansicht nach, eher schwaches Buch von Ken Follett.
Ich habe nahezu alle Werke von ihm gelesen und fand die Meisten gut bis sehr gut. Aber dieses Buch stellt eine Ausnahme dar. Die Handlung ist Öde, die Sprache ist eher müde und schleppend.
Dieser Roman ist ein Experiment Folletts: die Figuren sollten nicht ihrer individuellen Freiheit folgen, sondern einem großen Ganzen, sei es das Schicksal oder sonst etwas. Aber etwas wirklich Neues hat sich nicht ergeben.
Ken Follett zeigt schon in diesem Frühwerk einiges von seinem Stil. Er liebt es, zwischen verschiedenen Personen und Handlungssträngen hin und her zu springen. Er wechselt mit Vorliebe die Perspektiven und bringt dem Leser dadurch viel von den Hintergründen aller beteiligten Personen nahe.
In diesem Roman schreibt er nicht sehr detailreich, er verzichtet auf Überflüssiges, hätte jedoch manches durchaus ausführlicher gestalten können. Vor allem die Beschreibung der Charaktere lässt zu wünschen übrig.
Ken Follett sollte lieber bei seiner ausführlichen Schreibweise bleiben. Da dieses Buch zu einem seiner kürzeren Bücher gehört, hat man die ganze Zeit das Gefühl es würde alles nur in groben Zügen erzählen.

Aber wer Follett's Bücher gerne liest, der wird auch dieses Buch mögen, obwohl es ein merkwürdiges Gefühl ist, mit einem seiner Bücher so schnell fertig zu sein.
Stefan83 zu »Ken Follett: Der Modigliani-Skandal« 16.03.2008
Grundsätzlich gehöre ich zu den Lesern, die ein Buch nie abbrechen, sondern selbst das langatmigste Werk zu Ende lesen. Ken Folletts Erstlingswerk „Der Modigliani-Skandal“, welches er unter dem Pseudonym Zachary Stone veröffentlichte, hat mich allerdings auf eine schwere Probe gestellt. Nachdem ich mich durch die grade mal knapp 270 Seiten gekämpft hatte, konnte ich es kaum glauben wirklich einen Follett gelesen zu haben. Hier passt leider so gut wie nix zusammen. Und der Autor gibt die Erklärung dafür bereits im Vorwort: „In der Modigliani-Skandal versuchte ich, eine neue Art von Roman zu schreiben: einen Roman, in welchem die individuelle Freiheit einem stärkeren Gesamtmechanismus auf vielfältigste Weise untergeordnet bleibt. Dieses unbescheidene Projekt zu realisieren ist mir nicht gelungen (…)“ An dieser Stelle bleibt nichts anderes zu sagen, als: „Richtig, es ist Ihnen tatsächlich nicht gelungen.“ Follett probiert in seinem Debütroman so jedes literarische Stilmittel aus: Viele parallel laufende, miteinander verknüpfte Handlungsstränge, eine Fülle verschiedener Charaktere, innere Monologe, Wendungen innerhalb des Plots. Heraus kommt ein Roman, der sich nicht wirklich einem bestimmten Genre zuordnen lässt. Ein „spannender Thriller“, wie es der Klappentext ankündigt, ist er aber ganz sicher nicht. Dies hat mehrere Gründe. Das sind an erster Stelle die Charaktere zu nennen, die derart klischeehaft überzeichnet daherkommen, dass man glaubt einen billigen Groschenroman vor sich liegen zu haben. Zu keiner der Personen kann der Leser eine richtige Beziehung herstellen, da sie einfach gezwungen, gekünstelt und überdreht wirken. Kein Vergleich zu den einprägsamen Protagonisten von Folletts späteren Werken. Die Handlung, in ihrem inneren Aufbau eigentlich solide konzipiert, bleibt unausgegoren und lässt einen Spannungsaufbau völlig vermissen. Der Plot plätschert so dahin. Eher widerwillig denn von den Worten gepackt, folgt der Leser dem roten Faden, stets auf ein überraschendes Element hoffend. Das bleibt, trotz der Wendung am Schluss, die schlichtweg zu vorhersehbar ist, völlig aus. Auch den sonst so bestechenden Wortwitz des Autors sucht man hier vergebens. Über die platten Witze innerhalb der Dialoge kann man bestenfalls müde lächeln. Am Ende fühlt man nichts weiter als Erleichterung das Buch endlich an die Seite legen zu dürfen. Insgesamt ist „Der Modigliani-Skandal“ ein langatmiges, langweiliges Buch ohne Finesse, Esprit und Tiefgang, das wohl allenfalls absoluten Follett-Enthusiasten gefallen wird. Ein schief gegangenes Experiment, welches man ohne schlechtes Gewissen als reine Zeitverschwendung bezeichnen kann. Wer einen spannenden Einstieg in die Werke des Autors sucht, sollte stattdessen zum Agententhriller „Die Nadel“ greifen, der im selben Jahr veröffentlicht worden ist.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
HerrHansen zu »Ken Follett: Der Modigliani-Skandal« 15.10.2007
Ein mittelmäßiges Werk eines Autors, der eigentlich mehr kann - leider habe ich die Werke aber nicht in der reihenfolge des Schaffens gelesen, deshalb habe ich nach "Die Säulen der Erde" oder "Die Nadel" einfach etwas mehr erwartet...
Trotzdem lesenswert.
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