Crack von Ken Bruen & Jason Starr

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Slide, deutsche Ausgabe erstmals 2009 bei Argon.

  • New York: Dorchester, 2007 unter dem Titel Slide. Hardcase Crime. 221 Seiten.
  • Berlin: Argon, 2009. Übersetzt von Richard Betzenbichler. ISBN: 978-3867890670. 224 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Argon, 2009. Gesprochen von Rainer Betzenbichler. ISBN: 3866107277. 4 CDs.

'Crack' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Max Fisher, ehemals erfolgreicher Unternehmer, erfindet sich als Hip-Hop-Crackdealer neu. Angela Petrakos, einst seine Assistentin und Geliebte, geht zurück nach Irland, wo sie sich einem rekord- verdächtigen Serienkiller anschließt. Werden sich die Wege von Max und Angela wieder kreuzen? Die bösen Genies, die schon »Flop« geschrieben haben, schieben jetzt eine Achterbahnfahrt voller Spannung und Chaos, voll von bösartigem Witz hinterher. Lesen auf eigene Gefahr! Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt …

Das meint Krimi-Couch.de: »Verbrechen lohnt nicht, aber es amüsiert« 85°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Nachdem ihre Beziehung nach einer Kette spektakulärer Kapitalverbrechen (vgl. Flop, Hard Case Crime Nr. 003) zerbrach, haben sich Max Fisher und Angela Petrakos getrennt. Mit dem Geld, das sie Max stahl, setzte sich Angela in ihr Heimatland Irland ab. Dort verprasst sie ihre Beute und landet schließlich in den Armen des Psychopathen, Mörders und erfolglosen Kidnappers Slide. Nachdem die Entführung des Rolling-Stones-Veteranen Keith Richards als blutiges Desaster endete, verlassen Angela und Slide eilig Irland. In New York versuchen sie einen Neuanfang, der für Slide darin besteht, sich als Serienkiller einen Namen zu machen.

Auch Max macht eine harte Zeit durch. Er verliert seine IT-Firma und verfällt dem Alkohol. Dann fädelt er einen neuen Coup ein und wird Crack-Dealer in New York. Weil er selbst der Droge verfallen ist, wird Max zunehmend paranoider. Ihm entgeht, dass seine alte Nemesis, Detective Joe Miscali, der durch Max´ Machenschaften den Partner verlor, sich rachsüchtig auf seine Fährte gesetzt und die schöne Felicia, die Max sich als Liebesspielzeug anheuerte, als Spitzel angeheuert hat. Die von Max längst angewiderte Felicia lässt sich zum Schein darauf ein, plant aber Miscali zu täuschen und sich mit einem möglichst großen Batzen von Max´ Geld aus dem Staub zu machen.

Ein anstehender Großdeal mit kolumbianischen Drogenschmugglern scheint dafür die ideale Gelegenheit zu bieten. Felicia heuert ihren Cousin Sha-Sha an, der dumm genug ist, sich mit der südamerikanischen Drogenmafia anzulegen, doch viel zu blöd, es richtig zu machen. Viele Morde später fragen sich sowohl Max als auch Angela, wie sie schon wieder in einen solchen Schlamassel geraten konnten …

Was schiefgehen kann …

Da sind sie also wieder: der skrupellose und dreiste, aber in strafwürdiger Hinsicht ungemein findige Max Fisher und die moralfreie, nymphomanische und abgebrühte Angela Petrakos. Nachdem sie einander nach Kräften ausgenutzt und betrogen haben, gehen sie getrennte Wege – und das buchstäblich, denn immerhin trennt sie der Atlantische Ozean. Obwohl sie solo sind, vermindert dies ihre strafwürdigen Aktivitäten in keiner Weise. Noch wichtiger ist ihre weiterhin uneingeschränkte Tauglichkeit als Katalysator des Bösen: Meist ungewollt und ungeahnt setzten Max und Angela eine Kettenreaktion der Gewalt in Gang, die sich höher und höher aufschaukelt und in wahrhaft apokalyptischen Höhepunkten gipfelt.

Wie Flop, der erste Band der Fisher/Petrakos-Serie, ist Crack ein Krimi hart an der Grenze zur Parodie. Tatsächlich wird diese Linie immer wieder überschritten, denn nichts, was das Autorenduo Bruen & Starr sich einfallen lässt, erfüllt den Tatbestand des Realistischen. Im Zentrum steht die ausgeklügelte Konstruktion einer Handlung, deren Elemente so ineinander verzahnt sind, dass der eigentliche Plot bedient werden kann: Wie ist es zu bewerkstelligen, dass zwei Menschen das höchstmögliche Chaos auslösen?

 …wird definitiv noch viel schlimmer scheitern

Sobald die Story auf ihre Schienen sowie die Weichen gestellt sind, was etwa die erste Romanhälfte in Anspruch nimmt, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Die Streckenführung ist stark abschüssig, sodass die Handlung immer stärker an Geschwindigkeit zunimmt. Am Ende wartet eine solide Wand, an der nach dem Aufprall die Fetzen fliegen werden.

Bis es soweit ist, überstürzen sich die Ereignisse. Ohne Hemmungen bieten Bruen & Starr auf, was das Genre an Spektakulärem zu bieten hat: vertierte Drogendealer, moralisch verkümmerte Terroristen, völlig verrückte Serienkiller und ein Cop auf privater Rache-Mission bilden nur die Spitze dieses Eisbergs. Sie alle träumen vom großen Schnitt, und alle werden sie scheitern, denn in der hier geschilderten Welt gibt es nur eine Garantie: Jede/r wird jede/n übers Ohr hauen.

Wobei diese Amoralität immer nach hinten losgeht, denn mit allzu großer Intelligenz sind die mit- und gegeneinander agierenden Figuren nicht geschlagen. Sie legen einander und sich selbst herein. Für den Leser entsteht die Spannung aus der Frage, wie ein gerade gescheiterter »genialer Plan« sich auf die Hinterlisten der anderen Akteure auswirken wird. In atemberaubendem Tempo können sich die Verhältnisse ändern und gänzlich neue Absurditäten auslösen.

Zwei zuverlässige Stützen des kriminellen Chaos

Im Auge des Sturms und ihn doch entfesselnd stehen Max Fisher und Angela Petrakos. Sie wirken entwaffnend durch die absolute Abwesenheit moralischer Bedenken oder Gedanken um die Folgen ihrer Missetaten. Eigentlich wollen sie nur ihren Zipfel von der Wurst und den Amerikanischen Traum verwirklichen. Weil ihnen dies auf legalem Weg nicht gelingen wird, versuchen sie es mit Abkürzungen, die sich freilich als Sackgassen erweisen.

Die bösen Taten von Max und Angela können auch deshalb nie wirklich schockieren, weil sie selbst zu ihren Opfern gehören. Nie gelingt ihnen ein Coup auf Dauer. Max ist kein Drogenkönig, sondern er spielt ihn nur; die Anregungen holt er sich aus diversen Hollywood-Filmen. Angela ist die Sklavin ihrer Triebe. Mit traumwandlerischer Sicherheit gerät sie stets an den falschen Mann und damit noch tiefer in die Patsche. Das macht sie grundsätzlich zur idealen Partnerin für Max, denn beiden gemeinsam ist die Unfähigkeit, aus ihren Fehlern zu lernen. Sie reiten sich unverdrossen in immer neue Schwierigkeiten. Der Kollateralschaden in Gestalt meist grausig zu Tode gekommener Komplizen und Gegner ist dabei gewaltig.

Man kann dies dem Paar nicht übel nehmen, weil Bruen & Starr es in eine Welt versetzt, die von Gewinnlern des globalen Wirtschaftskriegs und anderen arroganten Widerlingen und Heuchlern bevölkert wird. Mit den zahlreichen Opfern, die Max und Angela zwar selten selbst ums Leben bringen, ihr Ende aber mit verschulden, kann man deshalb kein Mitleid haben, zumal ihr Tod von den Autoren comichaft übertrieben inszeniert wird.

Natürlich ist Crack kalkulierter Krimi-Trash. Die abwegige Handlung, die überzeichneten Figuren, die bizarren und übertriebenen Bluttaten erwachsen nicht aus jenem verwirrten, gequälten, von der Welt missverstandenen Autorenhirn, das die Literaturkritik so liebt, sondern wurde als großer, grober Spaß verwirklicht. Ernst nehmen wird Crack höchstens der politisch korrekte und humoristisch eingeschränkte Gutmensch. Dem ist allerdings generell nicht zu helfen. Die in dieser Beziehung weniger durch Skrupel belasteten Leser werden an diesem Crack-Genuss ihr (gesundheitlich folgenfreies) Vergnügen finden und auf eine weitere Fortsetzung hoffen!

Michael Drewniok, Juli 2009

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trafik zu »Ken Bruen & Jason Starr: Crack« 22.01.2016
Ich kann mich der Meinung der anderen Lesern bei diesem Buch überhaupt nicht anschließen.
Für mich war dieses Buch einfach nur schrecklich.
Die Schreibweise und der Schreibstiel nicht nach meinen Geschmack.
Viele werden sich dann fragen warum ich dieses Buch dann überhaupt fertig gelesen habe. Nur deshalb weil ich Testhöhrer bei einer Hörbücherei bin.
PzPi zu »Ken Bruen & Jason Starr: Crack« 03.06.2011
Ein Groschenroman von der Sorte Thrash. Ein Schund-Heft was nichts anderes sein will als wie nur Hardboiled-Trash. Und gut isses ...

Ich habe den Roman als Argon Hörbuch genossen. Weil sogar ich schon kapiert habe, dass sich hinter dem Hard Case Label echte Qualität versteckt. Harboiled Crime der Extraklasse.

Was mir gut gefallen hat ist, das ein und dieselbe Szene, manchmal aus zwei verschiedenen Perspektiven geschildert wird. Das ist etwas was dem Autoren-Duo prima gelungen ist.

Empfehlenswert, allein schon deswegen weil die Lesung von Reiner Schöne exzellent rüber gebracht wird. 80°
Stefan83 zu »Ken Bruen & Jason Starr: Crack« 16.04.2010
Angeschnallt ihr Schlampen und Stecher! Die Abenteuer von Max Fisher gehen in ihre nächste Runde.

Nein, dies ist kein weiterer geistiger Ausschiss eines Hauptschulschülers mit Langeweile, sondern der Beginn meiner Rezension zu „Crack“, dem neunten Hard Case Crime Band aus der Feder des kongenialen Duos Ken Bruen und Jason Starr. Und wenn sie diese meine Wortwahl bereits schockiert hat, dürfen sie auch gleich getrost einen großen Bogen um das Buch machen, denn die Fortsetzung von „Flop“ ist mindestens genauso durchgeknallt und politisch inkorrekt wie ihr Vorgänger. Wer jedoch auf boshaften, unverblümt deftigen Spaß steht, ist hier genau richtig. „Waffen, Drogen, Titten, Rap.“ Das braucht, laut Al Pacino alias Tony Montana, der Mann. Selten hat dieser Ausspruch wohl so gut gepasst, wie in diesem Fall auf Hauptprotagonist Max Fisher.

Der ehemals so erfolgreiche Geschäftsmann ist nach dem Verlust seiner IT-Firma (Wer genaueres wissen will, lese bitte den Vorgänger „Flop“) auf dem harten Boden der alkoholgetränkten Realität gelandet: Sein Dauersuff hat ihn in ein billiges Motelzimmer im hintersten Alabama gebracht. Der Großteil seines Geldes sowie die eigenen Schneidezähne glänzen durch Abwesenheit. Der absolute Tiefpunkt also, den aber ein Macher wie Max natürlich nicht hinnehmen kann. Gemeinsam mit dem vertrottelten Südstaaten-Hinterwäldler Kyle stampft er kurzerhand ein lukratives Drogengeschäft aus dem Boden und kehrt als reicher Crack-Dealer zurück nach New York. Das ihn hier bereits sein alter Schatten, der rachsüchtige Detective Joe Miscali erwartet und Fishers gemietetes Liebesspielzeug, die Nutte/Stripperin Felicia, als Spitzel engagiert hat, ahnt Max nicht. Er ist zu sehr damit beschäftigt an seiner neuen Außenwirkung zu arbeiten. Und was schindet mehr ein Eindruck als ein chilliger Name? Nichts, denkt Max, und nennt sich kurzerhand in The M.A.X. um, in der Hoffnung vielleicht irgendwann mal das Kürzel zum Label machen zu können.

Auf der anderen Seite des großen Atlantiks ist Fishers ehemalige Verlobte Angela Petrakos in einer ähnlichen Lage. Das von Max gestohlene Geld hat sie verprasst, mit den Männern soviel Glück wie eh und je. Also keins. Daran ändert auch ihr neuer Fang Slide nichts, der sich nach kurzer Zeit als psychopathischer Serienmörder entpuppt und mit dem sie, nachdem eine Entführung der Stones-Legende Keith Richards im blutigen Fiasko endete, nun die Rückreise nach New York angetreten hat.

Es kommt was kommen muss: Angelas und Max' Wege kreuzen sich erneut und nicht zuletzt die Anwesenheit der kolumbianischen Drogenmafia sorgt dafür, dass auch dieses Mal das totale Desaster mit sicherer Hand angesteuert wird.

Soweit die „Handlung“ von „Crack“, welche ich mit vollster Absicht in Anführungsstriche gesetzt habe, da man hier eigentlich nicht wirklich von so einer sprechen kann. Dieses Buch ist vielmehr ein vollkommen abgedrehter Ritt auf der Rasierklinge und wo „Flop“ schon mit derbem Dauerwitz und brutalsten Gewaltexzessen brillierte, da setzt „Crack“ doch gleich noch einen drauf. Noch mehr Betäubungsmittel, Sex, Flüche und Coolness. Noch mehr Chaos und Unheil. Bruen & Starr haben den Pulp-Krimi auf eine neue Stufe gehoben und sind dabei immer scharf am Rand der Parodie gesegelt. Über die volle Distanz von gerade mal 219 Seiten frönt das Autorenduo der herrlichsten Übertreibung, ohne sich dabei jedoch eines gewissen Augenzwinkerns enthalten zu können. Wer sich von all den Möpsen, Drogen und Schießereien nicht vollends blenden lässt, erkennt wie intelligent und kalkuliert auf so manche Entwicklung in der Gesellschaft angespielt wird. Denn wo sind die Guten? Richtig, gibt wohl keine mehr. Ein jeder hier hat Dreck am stecken, ist nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Das Leben ist ein Haifischbecken und besonders Max Fisher wird in diesem mehr als einmal in den Ar*** gebissen.

„Crack“ ließe sich wohl am besten mit einem Stockcar-Rennen vergleichen: Hart, rasant und der nächste Aufprall kommt bestimmt. Wo Max und Angela Hand anlegen, da ist das Unheil nicht fern. Mit beinahe kindlicher Unschuld und einer noch größeren Portion Dummheit reiten sich beide stets aufs Neue rein, wobei das Ganze natürlich einer gewissen Tragik nicht entbehrt. Ihre wahrlich hassenswerten Charakterzüge verhindern jedoch, dass man an irgendeiner Stelle wirklich so etwas wie Mitleid empfinden kann. Man genießt viel mehr die Lust an der Schadenfreude, zumal der stets fortschreitende Verlauf der Geschichte ohnehin keine Zeit lässt, um inne halten zu können. Die Ereignisse überstürzen sich mit einer beinahe atemberaubenden Geschwindigkeit, was schließlich dazu führt das man das Buch bald so fest packt, dass die Fingerknöchel knirschen. Wer überlebt, wer stirbt? Der Ausgang bleibt über lange Zeit ziemlich offen und es wird deutlich, dass nur eins wirklich sicher ist: Jede Figur in „Crack“ wird mindestens einmal übers Ohr gehauen.

Wenn ich nun abschließend sage, dass ich mich köstlich amüsiert habe, stapele ich damit noch tief. Fakt ist: Die rechte Seite meiner Freundin dürfte in den nächsten Tagen eventuell etwas bläulich anschwellen, so oft habe ich sie während meiner Lektüre des Buches mit dem Ellbogen angestoßen, um dann zu sagen: „Hier, du, hör mal. Das muss ich Dir vorlesen!“

Insgesamt ist „Crack“ ein herrlich boshaftes, trashiges und erfrischend amoralisches Lesevergnügen, das sich als würdiger Nachfolger von „Flop“ präsentiert und mit seinem offenen, schrägen Ende die Vorfreude auf eine Fortsetzung weiter ganz hoch hält. Diese, mit Namen „The M.A.X“, wird im Herbst des Jahres 2010 im Rahmen der Hard Case Crime-Reihe veröffentlicht werden. Und dazu kann man wohl nur eins sagen: Chill Baby, echt chill!
14 von 19 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tassieteufel zu »Ken Bruen & Jason Starr: Crack« 29.08.2009
In "Crack" trifft man 2 alte Bekannte wieder, Max Fisher ist jetzt völlig abgedreht und größenwahnsinnig, nachdem Angela ihn verlassen hatte, seine Firma Pleite ging und er total am Ende
war, wird er Crackdealer in New York und Angela, seine ehemalige Geliebte setzte sich nach Irland ab, immer noch auf der Jagd nach dem Glück, will heißen nach Mann und Geld, doch Angelas Gespür für Männer ist so schlecht wie eh und je und nach einer recht harten Zeit landet sie bei Slide, einem total durchknallten Psychopathen.
Menschenskinder, was für eine irre Geschichte! Eine gut ausgefeilte Krimihandlung oder rhetorische Feinheiten sucht man hier vergebens, die Story lebt wie der Vorgänger von seinen durch-geknallten Charakteren, der derben Sprache und den bizarren Situationen in die sich die Figuren manövrieren. Zimperlich sollte man nicht sein, Schimpfworte tauchen in jedem 3. Satz
auf und das Frauen permanent Schlampen oder schlimmeres genannt werden, hatte ich auch in noch keinem Buch gelesen, aber egal, das alles paßt zum Buch und der rasant fortschreitende Verlauf läßt einen das Buch kaum aus der Hand legen. Das etwas abrupte Ende läßt doch einigen Raum für Spekulatiuonen und die Hoffnung, das man die Protagonisten noch
einmal wieder trifft.

Fazit: eine völlig bizarre und überzogene Orgie aus Sex, Gewalt und Drogen, dazu einige durchgeknallte u. irre Charaktere, viel Situationskomik und schwarzer Humor, das garantiert ein paar unterhaltsame Lesestunden.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Schrodo zu »Ken Bruen & Jason Starr: Crack« 31.05.2009
Max Fisher, ehemals erfolgreicher Unternehmer, wird Crackdealer. Angela Petrakos, einst seine Assistentin und Geliebte, geht zurück nach Irland, und reißt Slide, einen Serienkiller auf. Die Edelstahlstangen – Fachverkäuferin, oder Stripperin Felicia ist des Strippens leid und wird die neue Geliebte von Max. Das Landei Kyle ist der Drogenhändler von Max und Geliebter von Felicia.
Reichlich verwirrend, oder? Aber so ist die Geschichte. Jeder und jede der Akteure ist mehr oder weniger durchgeknallt…nein eher mehr! Es wird gemeuchelt und gemordet als ob eine Quote erreicht werden muss, die Protagonisten bedienen sich einer reichlich deftigen und sexistischen Sprache die direkt aus der Gosse zu kommen scheint. Frauen als „Schlampen“ zu bezeichnen ist in diesem Buch normal. Alle sind ein bisschen doof, ein bisschen besoffen, ein bisschen bekifft oder total zugedröhnt. Die Dialoge sind teilweise mit solch einem derben Humor geschrieben was absolut Länderspiel reif ist.
Zu den Autoren Bruen und Starr kann ich nur sagen: Weiter so meine Herrn, so habe ich’s gern! Warte schon sehnsüchtig auf das nächste Buch. („Die Schlampe soll sich mal beeilen“ *lach*)
Krimi-Tina zu »Ken Bruen & Jason Starr: Crack« 23.04.2009
Wer Flop kennt weiß was auf ihn wartet. Eine völlig durchgeknallte, extrem derbe und urkomische Geschichte, in der mit zotigen Ausdrücken und Flüchen wahrlich nicht gegeizt wird. Handlung ist da wieder eher Nebensache, die Story lebt von den irren Charakteren und saukomischen Dialogen.
Nicht nachdenken., lesen und sich amüsieren. 88°
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
sue82 zu »Ken Bruen & Jason Starr: Crack« 13.04.2009
Oh, am liebsten hätte ich Max Fisher, auch genannt the M.A.X. aus dem Buch rausgezerrt und am liebsten mehrere Ohrfeigen verpasst. Anfangs fand ich ihn noch ganz amüsant, aber irgendwann ging mir sein lächerliches Gehabe nur noch auf den Keks. Ich war eher enttäuscht von dem Buch. Flop fand ich großartig. Crack fand ich grausam. Deshalb gibt es von mir nur 65° und die sind großzügig vergeben.
Sonny zu »Ken Bruen & Jason Starr: Crack« 07.04.2009
Ein Buch, ohne nennenswerte Story. Aber egal. Wie schon bei Flop regieren hier wieder die kuriosesten Typen. Zwei alte Bekannte aus dem Vorgänger teilen dieses Buch in verschiedenen Handlungsstränge. Da ist zum Einen Max, der diesmal völligem Größenwahn verfällt, zum Anderen Angela, die verzweifelt ihrem Glück nach rennt und selbstverständlich an die falschen Typen gerät. Dazu gesellen sich Serienkiller, Hinterwäldler, Gangster…..

Leser, die einen ordentlichen Krimi suchen, sind hier völlig verkehrt. Wie bereits gesagt, gibt es hier keine erwähnenswerte Story. Eher Rahmenbedingungen für eine rasante Flut von Sex & Gewalt. Das Ganze dermaßen auf die Spitze getrieben, dass ich mir das Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Kurze, knackige Kapitel runden das Buch ab.
Punktabzug gibt es für den Teil mit dem Bullen.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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