Abgebrannt von Ken Bruen

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel Her Last Call to Louis MacNeice, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei Rowohlt.

  • Dingle: Brandon, 2001 unter dem Titel Her Last Call to Louis MacNeice. 303 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1998. Übersetzt von Brigitte & Niklaus Helbling . ISBN: 3-499-43313-3. 155 Seiten.

'Abgebrannt' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Cooper macht gutes Geld mit Banküberfällen. Seinen Partner kennt er aus dem Gefängnis. Gemeinsam betreiben sie eine Firma, die Autos von säumigen Zahlern zurückholt und außerdem Geld wäscht. Alles wäre bestens, wenn Cooper nicht den guten Samariter gespielt und eine fremde Frau davor bewahrt hätte, beim Klauen erwischt zu werden. Natürlich nimmt er Cassie mit nach Hause ins Bett. Und als er wieder aufwacht, ist Cassie verschwunden – und auch eine Menge Geld und seine Pistole. Da braucht ihr Bruder gar nicht mehr aufkreuzen, um Cooper zu warnen, daß Cassie eine gefährliche Irre ist. Er erfährt es früh genug selber.  

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Kottan zu »Ken Bruen: Abgebrannt« 11.04.2010
Kann mich Bio nur anschließen:
So stelle ich mir das vor: kurz, lebende Handlung, erquickende Sprache, kein Gesülze; die Hommage an MacNeice passt gut rein.
Zugegeben: Am Ende hätte ich mir noch einen weiteren `Schuss um die Ecke` gewünscht.
Den 88 Grad schließe ich mich an :-)

Übrigens: Bei Boox in Wien noch im Wühlkorb.
Bio-Fan zu »Ken Bruen: Abgebrannt« 23.01.2009
"Abgebrannt", die Gaunerkomödie des Iren Ken Bruen kann als Hommage an den, ebenfalls in Irland geborenen Dichter Louis MacNeice gesehen werden. Nicht nur, daß Bruen auf ihn verweist und mehrfach zitiert, auch erinnert der Tenor der Geschichte an die späte Schaffensperiode MacNeices, deren Stil als "knapp, konzentriert, (manchmal fast surrealistisch), durch Pessimismus, Ironie und Humor geprägt" charakterisiert wird.
Cooper, der Ich-Erzähler, ist ein versierter Bankräuber. Zusammen mit seinem Kumpel Doc überfällt er eine Provinzbank nach der anderen, was dank ihrer starken "Präsenz" auch ohne Blutvergießen abgeht. Doch dann tritt die coole und clevere Cassie in Coopers Leben und von nun an geht´s für ihn nur noch bergab. Cooper zeigt Nerven, was zu einem folgenschweren Auftritt führt.
Minimale Ausstattung gepaart mit maximalem Humor bereiten für ein paar Stunden (es sind nur 155 Seiten) ein optimales Lesevergnügen.
Der Roman von 1998 ist vergriffen, aber sicher gelegentlich als Schnäppchen zu bekommen, dann unbedingt zugreifen. Es lohnt sich. 88 Grad
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