Knochenarbeit von Kathy Reichs

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel Death du Jour, deutsche Ausgabe erstmals 1999 bei Blessing.
Ort & Zeit der Handlung: Kanada / Montreal, 1990 - 2009.
Folge 2 der Temperance-Brennan-Serie.

  • New York: Scribner, 1999 unter dem Titel Death du Jour. 379 Seiten.
  • München: Blessing, 1999. Übersetzt von Klaus Berr. ISBN: 3896670441. 415 Seiten.
  • München: Goldmann, 2001. Übersetzt von Klaus Berr. ISBN: 3-442-35393-9. 415 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2001. Übersetzt von Klaus Berr. ISBN: 3828904653. 415 Seiten.
  • München: Heyne, 2011. Übersetzt von Klaus Berr. ISBN: 978-3-453-43557-5. 448 Seiten.

'Knochenarbeit' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Eine Nonne in einem falschen Grab, ein niedergebranntes Haus mit sieben Leichen darin: Die forensische Anthropologin Tempe Brennan hat in diesem eisigen kanadischen Winter wieder alle Hände voll zu tun. Die Spur führt zu einer geheimnisvollen Sekte ausgerechnet in North Carolina, Tempes alter Heimat …

Das meint Peter Kümmel von Krimi-Couch.de: »Absolut enttäuschend« 60°

Krimi-Rezension von Sabine Reiss

Erste Station der Handlung ist eine verlassene Kirche in der Nähe von Montreal. Dort hatte die forensische Anthropologin Tempe Brennan von der Erzdiözese den Auftrag erhalten, die Überreste einer im 19. Jahrhundert verstorbenen Frau zu exhumieren und zur Vorbereitung auf die Seligsprechung zu untersuchen. Keine problemlose Arbeit im gefrorenen kanadischen Boden, zumal das Grab an anderer Stelle gefunden wurde, als es eigentlich eingezeichnet war. Und auch die ausgegrabenen Knochen bergen noch eine Überraschung.

Doch der nächste Auftrag wartet schon. Vom gerichtsmedizinische Institur wird sie nach St. Jovite geschickt, wo ein Haus abbrannte, in dem noch einige Menschen vermutet werden. Nach und nach erweist sich die Brandstätte als Ort des Grauens. Zuerst wird im Keller eine Leiche entdeckt, von der nur wenige Knochen zu bergen sind. Am nächsten Tag werden weitere Tote gefunden, zwei Erwachsene und zwei Babies. Tempe entdeckt Grauenvolles. Den kleinen Wesen wurde bei lebendigem Leibe das Herz aus der Brust geschnitten.

Viel Arbeit für Tempe Brennan, die auch noch unverhofft Besuch von ihrer Schwester Harry erhält. Nach einem vergnügten Abend mit ihrer Schwester sowie Detective Andrew Ryan, der wohl auf beide Frauen ein Auge geworfen hat, wird sie auf dem Heimweg brutal überfallen. War dies ein gewöhnlicher Überfall oder sollte er mit einem ihrer Fälle zu tun haben?

Die Spuren der Opfer von St. Jovite führen Detective Ryan nach Bradford in South Carolina, ganz in der Nähe von Tempes zweitem Arbeitsplatz. Ständig pendelt sie zwischen Montreal und Charlotte hin und her, wo sie an der Anthropologischen Fakultät der Universität unterrichtet. Die Toten lebten offenbar vor einiger in einer Art Kommune, möglicherweile in einer religiösen Sekte.

Eigentlich wollte Tempe ihrem Freund Ryan nur einen Gefallen tun und ein paar Erkundigungen einziehen, wenn sie schon in der Gegend ist, doch dann finden sich auf der Insel ihres alten Freundes Sam die nächsten beiden Leichen. Wohl seit ein paar Wochen halb vergraben haben sich die Insekten schon gütlich getan an den sterblichen Überresten. Und schon wieder kommt Arbeit auf Tempe zu, die eigentlich sie gar nicht übernehmen wollte.

»Knochenarbeit« liest sich außerordentlich gut an. Überaus detailliert bekommt der Leser Einblicke in die forensische Arbeit. Es ist schon faszinierend zu erfahrend, mit welcher Akribie Leichenteile untersucht werden können und müssen, die nicht gerade mehr in gut erhaltenem Zustand sind. Als Laie ist man sich gar nicht bewusst, mit welcher Sorgfalt Knochen geborgen werden müssen, die extrem hohen Temperaturen ausgesetzt waren, damit sie nicht sofort zerfallen.

Einen großen Abschnitt reservierte die Autorin auch für eine relativ exakte Bestimmung des Todeszeitpunkts von Leichen, die über Tage oder Wochen den Witterungen der Natur ausgesetzt waren. Da sind die verschiedensten Fliegen, Maden und andere Insekten in den verwesten Leichen zu finden. Aus dem jeweiligen Vorhandensein oder auch Nicht-Vorhandensein lassen sich dann nicht nur Schlüsse darüber ziehen, wie lange der Mensch schon tot ist, sondern auch über die Tageszeit, wann die Leiche abgelegt wurde, ob der Mensch dort getötet wurde oder erst nach seinem Tod an diese Stelle transportiert wurde und manch anderes. Es lässt sich sogar feststellen, ob Drogen im Spiel waren, denn Rauschgift ist auch in den Maden nachweisbar.

Auch der Versuch einer Rekonstruktion des Gesichts einer verwesten Leiche gehört mit zu den fesselnden Schilderungen, wobei Kathy Reichs bei all diesen faszinierenden und ohne Zweifel glänzend recherchierten Tatsachen manches Mal zu viel Fachwissen voraussetzt und gelegentlich mit Begriffen jongliert, die nicht unbedingt zum Standard-Vokabular des Durchschnittsbürgers gehören.

Doch einige Datails kann man schon als sehr harte Kost bezeichnen, die nicht jedermanns Sache ist. Auf die in allen Einzelheiten erfolgte Beschreibung der Leichen der beiden Kleinkinder hätte ich auch gut und gerne verzichten können.

Aufgrund der autobiografischen Züge erscheint es fast zwangsläufig, dass die Autorin ihre Heldin in der Ich-Form das Geschehen erzählen lässt.

Kathy Reichs Schreibstil ist locker, flüssig und sehr humorvoll. Dabei macht die Autorin ausgiebigen Gebrauch von Hyperbeln, dem schriftstellerischen Stilmittel der Übertreibung oder auch Metaphern. So finden sich zum Beispiel Formulierungen wie »Dabei grunzte er wie die Seles beim Aufschlag« oder »ich war mir sicher, dass ich Frostbeulen an jedem Zeh hatte« oder etwa »ihr rechtes Lied tanzte einen Jitterbug«.

Hübsch auch die Beschreibung eines frierenden Polizisten: »Ohren und Nase waren himbeerrot, und beim Sprechen quoll weißer Dampf aus seinem Mund. Ich wollte ihm sagen, er solle sich die Ohren bedecken, kam mir aber sofort vor wie meine Mutter und tat es nicht. Er ist ein großer Junge. Wenn ihm die Ohrläppchen abfallen, muß er damit zurechtkommen.«

Die Darstellung der Charaktere kann man nur teilweise als gelungen bezeichnen. Die Hauptfigur Tempe ist hervorragend herausgearbeitet und sehr glaubhaft dargestellt. Trotz all ihrer Routine bei ihrer nicht immer einfachen Arbeit zeigt sie immer wieder Gefühle und bleibt sehr menschlich. Auch der Polizist Andrew Ryan und Tempes Schwester Harry sind gut beschrieben. Doch wirken dagegen viele der Nebenrollen nur sehr statisch und oberflächlich.

Aufgebaut hat die Autorin ihr Buch relativ gleich große etwa 10 Seiten lange Kapitel, die fast durchweg mit einem Cliffhanger enden, so daß man meist über die Kapitelenden hinweg liest, dann aber relativ schnell einen Einschnitt findet.

Wie eingangs erwähnt, das Buch liest sich wirklich gut an und man erwartet einiges. Es passiert auch ständig Neues. Bald schon gewinnt man den Eindruck, zuviel Neues, um einer klaren Handlung folgen zu können. Die Leichen finden sich fast schneller als der Leser das verarbeiten kann. Das Geschehen verlagert sich von Kanada in den Süden der USA, doch was auch geschieht, immer gibt es irgendwo eine Verbindung zum vorherigen Geschehen.

Die Studentin Anna in Montreal erweist sich plötzlich als Nichte einer Nonne aus der kleinen Kirche der Vorgeschichte. Und dann war Anna angeblich auch in der Sekte in South Carolina gewesen. Auch die Leichen, die auf der Insel gefunden wurden, haben eine Verbindung zu der Sekte. Und Tempes Schwester scheint wohl derweil in Montreal in einen Satanskult hinein geraten zu sein.

Das schriftstellerische Element des Zufalls wird von der Autorin eindeutig überstrapaziert. So nach und nach wird das Geschehen immer verwobener und unglaubhafter. Alles scheint mit jedem verstrickt zu sein. Das Interesse an dem eigentlichen Fall lässt von Seite zu Seite nach und je länger das Bauch dauert, um so sehnlicher wartet man auf das Ende.

Das letzte Kapitel bildet ja oft bei Kriminalromanen die Auflösung der Einzelheiten nach dem Showdown im vorletzten Kapitel. Genauso läuft das auch bei »Knochenarbeit« ab, doch ist die Schlußaction nicht gerade berauschend und über das lieblos dahingewurschelte Auflösungskapitel habe ich eigentlich nur noch gelangweilt drüber weg gelesen.

Absolut enttäuscht war ich von dem Roman, von dem ich mir eigentlich mehr versprochen habe. Doch dieses Geflecht von Handlungssträngen mit en Masse auftauchenden Leichen wirkt dermaßen konstruiert, dass auch die sympathische Heldin und ihre detailliert beschriebene Arbeit nicht mehr viel retten können. Mehr als gnädige 50 Grad kann ich dieser »Knochenarbeit« leider nicht zubilligen.

Das meint Sabine Reiß von Krimi-Couch.de: »Ein intelligenter Krimi«

»Knochenarbeit« läßt sich kurz zusammenfassen, da die Komplexität erst im Laufe der Zeit zunimmt und ich Euch ja nicht die Spannung nehmen möchte. Tempes erste Aufgabe in Montreal ist es, die Gebeine eine Nonne zu exhumieren, die heilig gesprochen werden soll. Das Geheimnis der Toten bietet einen guten Kontrast zu ihrem nächsten Fall. Kaum hat sie die sterblichen Überreste gefunden, wird sie zur Untersuchung eines durch Brand zerstörten Hauses gerufen, in dem sieben Personen, darunter auch zwei Babys, umgekommen sind. Handelt es sich hier um einen Ritualmord?

Die Spur der Brandopfer führt sie in ihre Heimat North Carolina zu einer Kommune auf dem Land. Bei einem Besuch auf einer Insel mit einer Primatenkolonie werden zwei weitere Leichen gefunden, deren Untersuchung ebenfalls Tempe aufgebürdet wird, obwohl sie gerade ein paar freie Tage verbringen wollte. Sie vermutet bereits nach der ersten Untersuchung der Toten einen Zusammenhang mit den Toten aus Montreal, doch ist das nicht ein bißchen weit hergeholt? Abgesehen davon befürchtet sie, dass es sich bei der einen Leiche um die Nichte einer Nonne handelt, die sie bei der Exhumierung kennenlernte und die um Hilfe bat, da ihre Nichte verschwunden ist. Nicht nur Tempe begibt sich mit der Ermittlung in Gefahr, sondern auch ihre Schwester.

»Knochenarbeit« liest sich flüssig, selbst in den zahlreichen Passagen, in denen die Autorin die Arbeit und akribische Spurensuche einer forensischen Anthropologin erläutert. Man erfährt sehr viele Details über Insekten und deren Rolle bei der Verwesung von Leichen, über die Absicherung von Tatorten und die Untersuchung und Vermessung von Knochen. Auch als Laie fühlt man sich nicht gelangweilt. Allerdings sind diese Abschnitte nichts für empfindliche Gemüter, denn die Sprache ist klar und nicht beschönigend. Ein Beispiel bei einem Leichenfund: »Sie kommen besser runter. Und bringen Sie einen Löffel mit. Von dem ist nicht viel übrig.« Ich muß gestehen, dass ich ein- bis zweimal doch einen leichten Würgereiz verspürte, was mich jedoch nicht davon abhielt weiterzulesen. Vergleicht man den Stil mit Patricia Cornwell, so ist Kathy Reichs noch einen Tick unverblümter. Aber auch Menschlichkeit und Emotionen bleiben nicht auf der Strecke. Aufgelockert wird das Ganze ebenfalls dadurch, dass immer wieder französische Ausdrücke in die Erzählung einfließen, die vom Übersetzer gekonnt eingebaut werden.

Neben der detailgetreuen Schilderung der forensischen Arbeit (soweit ein Laie das beurteilen kann) bietet der Hintergrund des Krimis auch ein interessantes Thema. Tempe erkundigt sich intensiv über Satanskulte und Sekten. Daneben wird auch die Primatenkolonie ausführlich geschildert, Dinge, die in unserem täglichen Leben keine Rolle spielen und den Roman alles andere als zu einem Alltagskrimi machen.

Die Spannung wird kontinuierlich aufgebaut, doch wirkt die Geschichte am Ende etwas zu konstruiert. Zunächst hält man einige Fäden in der Hand und weiß nicht, wie man sie verknüpfen soll. Die Details scheinen zunächst in keinem Zusammenhang zu stehen und Kathy Reichs tut sich etwas schwer, diesen herzustellen. Irgendwo schrieb ein Leser, die Autorin hätte bemerkt, dass der Abgabetermin für das Buch näher rückt und die Geschichte schnell beendet. Ganz so kraß empfand ich es nicht, doch ist es nicht ein großer Zufall, dass Tote in zweitausend Kilometern Entfernung miteinander in Verbindung stehen und ausgerechnet Tempe an der Untersuchung beteiligt ist? Ein paar weniger Leichen hätten dem Roman nicht geschadet und für das Ende ziehe ich einen Stern von der Höchstnote ab.

Dennoch empfinde ich »Knochenarbeit« als intelligenten Krimi, der abwechslungsreiche Kost darstellt und detaillierten Einblick in die forensische Arbeit bietet, wobei mich sein Vorgänger »Tote lügen nicht« mehr überzeugt hat.

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Sarah_Ch zu »Kathy Reichs: Knochenarbeit« 22.12.2011
An sich hat mir die Story gefallen, allerdings gab es wieder viel zu viele überflüssige Dinge - was interessieren mich die ganzen Straßennamen, die Landschaft, die Affen auf der Insel und das ganze gerede über Gruppen? Die Metaphern waren auch ein bisschen übertreiben.

Das Buch hätte mir viel besser gefallen, wäre es etwas küzer gehalten worden. Immer nur zeitdehnende Szenen und kaum zeitraffende - das ist auf die Dauer ziemlich anstrengend zu lesen.

Auch das das Geschehen in einer französisch sprachigen Region spielt ist anstrengend, da ich nicht wirklich französisch spreche.

Aber die Story selbst hat mir gut gefallen. Tempre Brennen finde ich klasse - ihre Angst um Harry, der Zwiespalt mit Ryan.

Ich werde mir auf jeden Fall weitere Bücher von Kathy Reichs zulegen und hoffe auf ein bisschen weniger Details über unwichtige Dinge.
kira rüther zu »Kathy Reichs: Knochenarbeit« 23.07.2010
Dieses Buch ist einfach dramatisch, herzzerreisend und voller liebe zu ihrer Schwester bring Brennan sich selbst und auch Ryan in tötliche gefahr die den beiden zum verhängnis werden kann.
Kathy Reichs stellt die Stelle wo Ryan angeschossen wird sehr dramatisch und spannend dar, was ich persönlich sehr schön un dauch gut finde, denn so bekommt man lust auf mehr von Tempe Brennan und Andrew Ryan und man lernt die Bücher von Kathy Reichs noch mehr zu schätzen und ist dankbar dafür das sie immer wieder neue Bücher schreibt!!

Vielen Dank an Kathy Reichs!! :)
Deine Bücher sind echt der HAMMER!! :)
Tina B. zu »Kathy Reichs: Knochenarbeit« 10.07.2008
Das is jetzt das vierte Buch, das ich von ihr gelesen habe( Tote lügen nicht, Totenmontag, Durch Mark und Bein) und zwei Bücher von ihr habe ich noch im Regal stehen. Die Bücher werden von mal zu mal besser, wobei ich sagen muss, dass ich dieses Buch bisher nicht ganz so toll fand. Trotzdem zähle ich ihre Bücher zu meinen absoluten Lieblingsbüchern!!Spannend geschrieben, nur in der Mitte wurde es kurz "langweilig". Diese Büher unterhalten nicht nur unheimlich und strotzen nicht nur so von Details, sondern man lernt auch viele neue Dinge dazu!Toll ist außerdem, wie verschiedene Fälle miteinander verknüpft und am Ende sich am Ende alles logisch aufklärt.Alle von Reichs' Büchern sind absolut zu empfehlen!
Jule S. zu »Kathy Reichs: Knochenarbeit« 12.06.2008
Das ist mein zweites Buch von Kathy Reichs. Hatte beide Bücher (Totenmontag; Knochenarbeit) jeweils innerhalb zwei Tage durchgelesen und kann nur sagen, ihre Werke begeistern mich völlig. Was einige hier als überflüssig und uninteressant finden, finde ich eine gelungene Ablenkung der teilweise doch grusiligen Momente. Auf jeden Fall werde ich mir ihre restlichen Werke anschaffen und mit großer Begeisterung lesen.
Rolf.P zu »Kathy Reichs: Knochenarbeit« 20.02.2008
Natürliche und sympathische Charaktere mit Vorlieben, Schwächen und Fehlern; eine logisch aufgebaute Geschichte, für den Laien verständlich verpacktes Fachwissen, welches die Geschichte fundiert untermauert.
Obwohl die Autorin manchmal den Hang zur detaillierten Beschreibung etwas übertreibt, fesselt sie uns von der ersten bis zur letzen Zeile. Auch wenn das Buch nicht ganz den Erwartungen nach "Tote lügen nicht" entspricht, so kann man dennoch auch den zweiten Roman von Kathy Reichs als ein gelungenes Werk innerhalb der Krimiwelt bezeichnen.
nosebears zu »Kathy Reichs: Knochenarbeit« 17.10.2007
Man muss die liebe Tempe einfach mögen!! Es war mein erstes Buch in dieser Reihe und ich habe mir gleich weitere bestellt. Die Handlung ist mehrschichtig und echt spannend erzählt. Tolle Einblicke in die Arbeit einer Forensikerin. LESEN!!!
80°
Alexandra zu »Kathy Reichs: Knochenarbeit« 24.09.2007
Also, ich verstehe nicht, warum dieses Buch bei Einigen so schlecht wegkommt.
Ich fand es Klasse und spannend,weiter zu lesen und sehe in der Qualität überhaupt keine Unterschiede zu anderen Büchern von Kathy Reichs.
Was mir allerdings bei ihr generell nicht so gefällt, ist, dass es immer zu viele Parallelhandlungen gibt. Das hat ja hier auch schon jemand angemerkt. Man verliert wirklich etwas Überblick und Lust dabei. Die Nonne hat meiner Meinung nach für die Handlung überhaupt keinen Sinn, außer einen völlig an den Haaren herbeigezogenen Zufall zu ermöglichen. Dafür, das muß man schon sagen, schreibt K.R. einfach zu detailverliebt. Die ganze Geschichte der Pocken in Montreal hätte man weglassen können.
Im Gegensatz dazu wurde das Ende mehr oder weniger auf ein paar Seiten abgehandelt. Ja. So und so ist die Leiche zur Insel gekommen und die haben sich hier und da getroffen. Na ja, da hätte man sich schon mehr Mühe geben können. Was ich auch nicht so leiden kann,ist die Art, wie sie Tempes Gefühle beschreibt, wenn z.B. eine eiserne Faust nach ihrer Seele greift. Da denke ich mir wirklich: Oh,Gott? Was ist passiert? Und dann war es nur eine Kleinigkeit. Mit sowas sollte sie als forensische Anthropologin besser fertig werden. Auch das Getue um die Katze fand ich etwas deplatziert. Aber trotzdem ein guter Thriller-absolut lesenswert für alle ihre Fans!
ToZiKa zu »Kathy Reichs: Knochenarbeit« 08.04.2007
Ich kann allen nur empfehlen, sich nicht von Sabine Reiß' Artikel abhalten zu lassen und eines der besten Bücher der Tempe-Brennan-Reihe auf keinen Fall zu verpassen.
Neben den gut recherchierten und hervorragend erläuterten forensischen Aspekten kommen auch Humor und Erste Andeutungen einer Beziehung zu Det. Andrew Ryan nicht zu kurz.
Alle Zusammenhänge sind in sich schlüssig und mit ein bisschem logischem Denken durchaus nachvollziehbar.
Wer sich also zutraut einen Thriller zu lesen, der mehr als eine Handlungsebene aufweist, sollte sich "Knochenarbeit" auf keinen Fall entgehen zu lassen.
Verena zu »Kathy Reichs: Knochenarbeit« 25.05.2006
ich habe "Knochenarbeit" gelesen und muss sagen, dass das Buch total spannend war und man auch etwas Wissenswertes über Insekten und den Beruf als forensische Anthropoligin lernen kann.Bei diesem Roman ist man richtig "heiß" auf das Ende, aber wenn man dann zu Ende gelesen hat, ist man traurig, weil das Buch zuende ist =).Dieses Buch ist (so wie die anderen) ein super spannendes Buch.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Antl zu »Kathy Reichs: Knochenarbeit« 24.01.2006
Knochenarbeit ist eines von den Büchern, bei dem es einem leid tut, wenn man aufhören muss. Kathy Reichs glänzt wieder einmal mit einer spannenden Handlung, äußerst detaillierten Beschreibungen und einem Ende, mit dem man nicht gerechnet hat.
Einziges Manke die Nonne Elisabeth Nicolet. Ich habe den Sinn dieser Person für die Handlung nicht ganz verstanden! Vielleicht ist mir aber auch etwas entgangen.

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