5 Tage im Sommer von Kate Pepper

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Five Days in Summer, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Rowohlt.

  • New York: Onyx, 2004 unter dem Titel Five Days in Summer. 304 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005. Übersetzt von Teja Schwaner. ISBN: 3-499-23777-6. 312 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2006. Übersetzt von Teja Schwaner. ISBN: 978-3-499-24306-6. 318 Seiten.
  • [Hörbuch] Freiburg im Breisgau: Audiobuch, 2008. Gesprochen von Johannes Steck. ISBN: 3899642686. 6 CDs.

'5 Tage im Sommer' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Auf dem Parkplatz eines Supermarktes verschwindet eine junge Mutter. Als ihr Ehemann eine Vermisstenanzeige aufgeben will, nimmt ihn die Polizei nicht ernst. Nur John Geary, ein Ex-FBI-Agent, ist alarmiert. Vor genau sieben Jahren wurde eine andere Frau entführt. Fünf Tage danach verschwand ihr siebenjähriger Sohn. Und tauchte nie wieder auf. Im Gegensatz zu seiner Mutter. Doch die hat seitdem kein einziges Wort gesprochen.

Das meint krimi-couch.de: »Ein Krimi nach Baukastensystem« 35°

Krimi-Rezension von Jörg Kijanski

Emily Parker macht mit ihrer Mutter Sarah und den Kindern David, Sam und Maxi Urlaub in Cape Cod, während ihr Mann Will in New York arbeitet. Als Emily an einem Tag nicht von ihrem Einkauf zurückkommt, schaltet Sarah die Polizei ein. Will fährt sofort zu seiner Familie und muss später auf der Polizeiwache feststellen, dass man dort die Vermisstenanzeige nicht allzu ernst nimmt. Der für sein Buch recherchierende und daher zufällig anwesende Ex-FBI Special Agent John Geary ist jedoch sofort alarmiert, da der Tag von Emilys Entführung der 3. September ist. Bereits seit 1973 entführt ein Serienmörder alle sieben Jahre eine junge Mutter, um fünf Tage später ihren Sohn zu entführen. Von den Kindern fehlt bis heute jede Spur. Lediglich die vor sieben Jahren zuletzt entführte Frau tauchte wieder auf, hat jedoch seitdem kein Wort mehr gesprochen …

Kate Peppers Debütroman bietet äußerst kurzweilige Unterhaltung und kann problemlos an einem Tag gelesen werden, zumal es an Passagen mangelt, an denen man zwecks Nachdenkens einmal innehalten müsste. Was dem oben kurz anskizzierten Plot dann folgt, ist erst einmal lange Zeit gar nichts, dann – wie sollte es anders sein – die Jagd auf einen Verdächtigen (der natürlich nicht der gesuchte Serienkiller ist) bis hin zu einem »atemberaubenden« Show-Down, mit dem Kate Pepper den bis dahin noch leidlich akzeptablen Eindruck ihres Debüts nachhaltig schwer beschädigt.

Ein Verdächtiger verschwindet sang- und klanglos von einer Zeile zur nächsten, um erst am Ende des Romans genauso urplötzlich wieder zu erscheinen. Ein kleiner Junge mutiert zum Star des Romans und stellt sich dem Kampf (im wahrsten Sinne des Wortes) mit dem gesuchten Serienmörder. Ja, so sind Kinder nun einmal, mut- und furchtlos, ein Vorbild für alle Action-Kino-Stars. Um diese grausligen Aussetzer zu komplettieren wird zudem noch eine Lösung aus dem Hut gezaubert, die zwar in den letzten Jahren bei Serienkiller-Storys geradezu inflationäre Ausmaße annimmt, aber hierdurch auch im vorliegenden Fall nicht besser wird. Ach, Sie wollen selber erraten, wer der Täter ist. Nein, das dürfte wohl nicht funktionieren.

Kate Pepper glänzt in ihrem Debüt immer (nur) dann, wenn sie die Auswirkungen von Emilys Entführung auf deren Familie aufzeigt. Der aus den Fugen zu geraten drohende Mirkokosmos »Familie« wird gut dargestellt, wenngleich der Eindruck entsteht, dass die Autorin sich von den Romanen ihrer Kollegin Patricia MacDonald hat beeinflussen lassen.

Die Idee des Plots ist durchaus viel versprechend, die Umsetzung und insbesondere das Finale (wie aufgezeigt) jedoch völlig enttäuschend. So entsteht ein Krimi nach Baukastensystem, den man nur allzu oft schon gelesen hat und der leider keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Ihre Meinung zu »Kate Pepper: 5 Tage im Sommer«

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Thierrys-Liebste zu »Kate Pepper: 5 Tage im Sommer« 01.02.2010
5 Tage im Sommer war bereits mein 4 Buch von Kate Pepper, die ersten Seiten lesen sich schnell und flüssig, jedoch flacht die anfängliche Spannung recht schnell ab. Ich finde die Idee der Story recht gut, dennoch ist es Kate Pepper, meines Erachtens, nicht gelungen, die Protagonisten greifbar werden zu lassen. Die für mich, zu vielen Handlungspersonen, ließen nicht zu, sich auf einen der Protagonisten einzulassen. Die Familienmitglieder der Entführten wirken, über den Verlust der Mutter bzw. Ehefrau, zu gelassen, wo bleibt die Verzweiflung, wo die Angst. Zuviele Nebensächlichkeiten, wie ein aufdringlicher Reporter oder der Geburtstag der Polizeisekretärin, stören meiner Meinung nach den Ablauf und dienen nur dazu Seiten zu füllen.
Gegen Ende hat Kate Pepper versucht, mit einer Wendung der ganzen Geschichte noch ein überraschendes Finale zu geben, jedoch war dies, an viel zu viele Zufälle gekoppelt.
Eine gutgemeinte Story, mit vielversprechendem Anfang, lahmem Verlauf und einem mittelmäßigen, unschlüssigen Ende.
Nette Krimiunterhaltung für zwischendurch, aber kein Buch, daß man unbedingt gelesen haben muß.
mineline zu »Kate Pepper: 5 Tage im Sommer« 07.01.2010
Hallo,

ich kann die Kritik an diesem Buch nicht ganz nachvollziehen.
5 Tage im Sommer war mein erstes Buch von Kate Pepper und ich fand es Spannend.

Nachdem ich die Kritiken gelesen habe, habe ich mich auf zerstückelte Kinderleichen eingestellt, aber das was hier an details beschrieben wurde, war im vergleich zu Slaughter garnichts.

Ich fand das Buch Spannend - besonders gut finde ich, die Überraschung am Ende, wer nun wirklich der Mörder/Entführer ist.

Nun werde ich auch 7 Minuten zu spät lesen und freue mich darauf.

Also lasst euch nicht von den Kritiken abschrecken und lest es einfach.

Einfach und schnell zu lesen!!!
Angel-128 zu »Kate Pepper: 5 Tage im Sommer« 26.01.2009
Ich habe bereits "3 Wochen im Sommer" und "48 Stunden" von K.P. gelesen. Ihr Stil und ihre Schreibweise waren somit nicht neu für mich und wie auch schon die beiden anderen Bücher war/bin ich begeistert.
Spannung von Anfang bis zum Ende.
Leicht und schnell zu lesen.

Warum sich einige über "die Zerstückelung von Kindern" in einem Krimi so pikieren kann ich nicht wirklich verstehen. Vor allem gibt es da ganz andere Kaliber von Autoren (z.B. Karin Slaughter).

Ich hoffe "7 Minuten zu spät" wird mich genauso fesseln.
FUSTINO zu »Kate Pepper: 5 Tage im Sommer« 19.08.2008
Hi!

Gebe ninawue72 recht!

Finde zwar Harin Slaughter auch spannender, aber K.S. scheint aber auch ein anderes Kaliber zu sein.

Locker leicht geschrieben, gut gewürzt, aber nie zu viel, gute Charaktere und ein Hauch von Horror... das mit Kinder zerstückeln! Sehr heftig, aber eine leichte Kost im gegensatz zu Slaughters "belladonna"!

Empfielt sich es zu lesen, und auch die anderen Bücher von ihr.

KUSSi

Mandy Fustino

PS: Ihr findet mich auch bei Seiten von Slaughters Rezensionen und bei Bill Floyd und Thierry Serfaty und bei "Ein Ring aus Blut" von Declan Hughes...
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Micki zu »Kate Pepper: 5 Tage im Sommer« 30.06.2008
Auch mal wieder so eine Autorin von der ich noch nie etwas gehört habe und durch Zufall auf dieses Buch gestoßen bin, was mich sehr begeistert hat. Flüssig geschrieben und sehr gut zu lesen. Dazu total spannend. Kann ich nur empfehlen.
kirschendieb zu »Kate Pepper: 5 Tage im Sommer« 14.03.2008
ich habe bis jetzt nur dieses buch von kate pepper gelesen und mochte es...die tatsache dass es um zerstückelte kinder geht ist eine sache aber da es nicht zu genau beschrieben wird finde ich das vertretbar..krimis sind ja dazu da einem einen kleinen schauer den rücken runter zu jagen...alles in allem mohcte ich das buch und brauchte keine 2 tage es zu lesen..
Heaven23 zu »Kate Pepper: 5 Tage im Sommer« 20.01.2008
ich fad den Thriller von Kate Pepper echt gut und würde ihn ohne Vorbehalte weiterempfehlen. Ich hab in meinem Bücherregal 100 ° gegeben, da ich es spannend fand und in einem Rutsch durch hatte, gerne wieder ;=)
benchen02 zu »Kate Pepper: 5 Tage im Sommer« 02.08.2007
Ganz nett! Schnell und einfach zu lesen! Gleichbleibende mäßige Spannung! Aber ein klasischer Thriller und Bestseller ist es in meinen Augen nicht! Auf jeden Fall viel besser als "7 Minuten zu spät!!
ninawue72 zu »Kate Pepper: 5 Tage im Sommer« 29.07.2007
Hallöchen,

habe das Buch auf der Rückfahrt aus dem Urlaub gelesen. Kurzweilig, spannend und leicht geschrieben. Die ideale Kost fürs Autolesen.
Fand es spannend, wenn auch nicht so fesselnd wie die Bücher von A.Franz oder Karen Slaughter.
Lilly zu »Kate Pepper: 5 Tage im Sommer« 18.05.2007
Ich fand die Geschichte schon spannend, stellenweise war sie nicht wirklich realistisch, aber im Grossen und ganzen schon fesselnd. Kann sie weiterempfehlen.

Bin mal auf die nächsten beiden Bücher gespannt

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