Todesspiele von Karen Rose

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Knaur.

  • New York: Grand Central, 2009. 0446510300. 613 Seiten.
  • München: Knaur, 2010. Übersetzt von Kerstin Winter. ISBN: 978-3-426-66356-1. 613 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2010. Gesprochen von Nicole Engeln. ISBN: 3-7857-4347-5. 5 CDs.

'Todesspiele' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Die letzte Razzia wird Special Agent Luke Papadopoulos noch lange in seinen Alpträumen verfolgen: In einem Bunker stößt die Polizei auf fünf bestialisch zugerichtete Mädchenleichen. Von ihren Peinigern keine Spur. Zwei Mädchen haben schwerverletzt überlebt. Ihre Aussagen führen die Ermittler auf die Spur eines international operierenden Mädchenhändlerrings. Ein dramatischer Wettlauf beginnt, als Agent Papadopoulos und die smarte Staatsanwältin Susannah Vartanian die Ermittlungen aufnehmen. Beide haben ihre ureigenen Motive, die skrupellosen Killer zu stoppen. Doch als Susannah eine überraschende Entdeckung macht, gerät sie selbst in Lebensgefahr …

Ihre Meinung zu »Karen Rose: Todesspiele«

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Kritikerin zu »Karen Rose: Todesspiele« 22.06.2011
Der Dritte Teil der Reihe ist meines Erachtens der Schwächste. Leider wird der Leser zunehmend verwirrt. Problematisch ist das besonders, wenn man den zweiten Teil (Todesbräute) zwar gelesen hat, aber der Zeitraum zwischen dem Lesen des 2. und 3. Teils zu lang andauert. Dann kann es den Lesern u.a. so gehen wie mir. Ich hatte Probleme mich an gewisse Details aus dem Vorgänger zu erinnern und diese dann in Verbindung zu dieser Story zu setzen. Dann waren leider zu viele Personen in die Geschichte verwickelt. Irgendwann war ich mir dann nicht mehr sicher, wer genau was getan hat und was vorhat. Zum Ende hat die Spannung dann wieder zugenommen. Gesamtfazit für Todesspiele fällt daher eher mäßig aus. Schade eigentlich, da ich die anderen Teile eher Verschlungen habe!

Fazit: 65 Grad
Coco zu »Karen Rose: Todesspiele« 03.06.2011
Die tollen Kritiken des Buches kann ich nicht nachvollziehen. Zwar ist die Story im Kern interessant, und ich wollte schon wissen, wer jetzt die Bösen sind - nur deshalb hab ich das Buch zuende gelesen - aber der Schreibstil von Rose ist grauenhaft. Wenn die Protagonisten, eine schwer traumatisierte Frau und ein durch Schuldgefühle nicht mindern psychisch gebeutelter Polizist, wieder mal wie in einem schlechten Arztroman im Liebesrausch übereinander herfallen, ist das schlicht unrealistisch und hat einen hohen Nervfaktor. Schwere Traumen, und die hat in dem Buch fast jeder (die übrigen sind Täter), werden mal eben mit 1-2 Sitzungen Hypnose weggezaubert und am Ende des Buches gibt es 1000 Leichen und der Prinz nimmt seine Prinzessin mit in sein Schloss, während ein weiteres Paar (natürlich wieder schwer traumatisiert, aber unglaublich tapfer!) darauf wartet im nächsten Teil den Rest von der Stadt Dutton zu verhaften und sich wahrscheinich auch wieder ständig die Kleider vom Leib reißt.Aus der Story hätte man ein gutes Buch machen können- ist aber misslungen. Bei mir ist es im Altpapier gelandet.
HeJe zu »Karen Rose: Todesspiele« 12.02.2011
Mir hat dieser dritte Teil nicht so gut gefallen,wie die ersten beiden. Die ersten beiden Teile waren so nervenzerreißend spannend, dass ich etwas enttäuscht war von diesem Werk. Dass der letzte Teil des zweiten Buches den Anfang von Todesspiele darstellt, hat mich schon etwas genervt. Ich lese Bücher auch generell nie zweimal, daher war mir diese Wiederholung ein kleiner Dorn im Auge. Irgendwie hatte ich das Gefühl, als müsste die Autorin krampfhaft noch ein anderes Ende für die Story finden, sodass dieses Werk herhalten muss. Es wird einem immer wieder deutlich gemacht, wer der "böse Täter" ist und warum "er" Frauen entführt. Da ist für mich keine großartige Spannung mehr.

Dennoch gut geschrieben, ist halt Karen Rose, ne? :)

70 Grad
Bib zu »Karen Rose: Todesspiele« 08.01.2011
Absolut gelungen, genauso wie die ersten beiden Teile.Ich bin so gespannt, ob noch weitere so tolle Teile folgen. Ich hoffe es sehr.Denn ich hoffe doch, dass es um das zu Hause der Vartanians, oder in ihrem Leben noch mehr gibt.Auf jeden Fall sollte man alle drei Bücher gelesen haben, damit man den dritten Teil versteht.
lolli zu »Karen Rose: Todesspiele« 21.12.2010
Der Dritte Teil der Vartanian Reihe ist total gelungen. Ich war von dem Ende sehr überrascht. Allerdings war es schon wieder das Lovestory Happyend genau wie in den Teilen davor. Ich hab das Buch sehr schnell durchgelesen, weil es so fesselnd war und ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Gelungener hätte ein Abschluss kaum sein können. Ich würde es allerdings nur jemandem weiter empfelen, def die Bände davor schon gelesen hat, denn sonst versteht man das Buch nicht.
killerlady zu »Karen Rose: Todesspiele« 27.07.2010
Ich habe dieses Buch zum Geburtstag bekommen und habe es in 4 Tagen durch gelesen...

ich war so eingespannt in dieses Buch das ist kaum zu glauben...

also leute freut euch auf den dritten teil einfach wieder gut gelungen K.Rose

Ich hoffe es folgen noch weitere Teile von Karen Rose denn sie ist meine lieblinga Autoren geworden.!
Ailis zu »Karen Rose: Todesspiele« 21.05.2010
Dieser Roman ist der dritte und letzte Band der Vartanian-Reihe und das wahrhaft furioses Finale dieser Trilogie!
Während die beiden ersten Bände prinzipiell noch getrennt voneinander gelesen werden könnten, so ist der dritte Teil nur zu verstehen, wenn man die beiden Vorgänger kennt. Stellenweise ist es schwer, den Überblick zu bewahren - es gibt zu viele Opfer, zu viele Täter, zu viele Verschwörungen. Und dennoch kann man den Roman nicht aus der Hand legen, denn man muss einfach wissen, was wirklich geschah in Dutton und im Hause Vartanian.

Inhaltlich schließt "Todesspiele" nicht nur an den zweiten Band an, er zeigt sogar Geschehnisse des letzten Tages noch einmal aus einer anderen Perspektive, als "Todesbräute" dies getan hat. Da ich das Ende des zweiten Bandes nicht vorweggreifen möchte, gebe ich die Handlung des vorliegenden Romans recht knapp wieder:
Agent Luke Papadopoulos, Daniel Vartanians bester Freund, und Susannah Vartanian, Daniels Schwester, folgen den Spuren eines Mädchenhändlerrings. Schnell stellt sich heraus, dass zwischen Susannah und den getöteten Mädchen aus einem Versteck der Verbrecher eine Verbindung besteht. Nicht nur, dass Susannah als junges Mädchen ebenfalls Opfer zweier Vergewaltigungen geworden war, sie und die Opfer tragen auch das gleiche Brandzeichen am Körper. Ihr Vergewaltiger hatte es Susannah vor etwa sechs Jahren eingebrandt und treibt anscheinend immer noch sein Unwesen. Bisher hatte Susannah für sich behalten, was ihr angetan worden war, doch nun möchte sie nicht länger schweigen. Und so heften sie und Luke sich an die Fersen der Täter, die eine blutige Spur hinter sich herziehen...

Für mich persönlich ist der dritte Band der schwächste der Reihe, damit aber keinesfalls ein schlechter Thriller. Es ist nur schwierig, den Überblick zu behalten und die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen, ohne etwas durcheinanderzubringen. Gerade die letzten Seiten lasen sich daher sehr anstrengend, weil sie meine höchste Aufmerksamkeit forderten. Die Autorin kann ich für diese geballte Konzentration während des Schreibens allerdings nur bewundern. Souverän hält sie die Fäden der Handlung in der Hand und es gelingt ihr immer wieder, dem Leser einen Ausdruck des Erstaunens aufs Gesicht zu zaubern. Ich hatte zwar sehr früh eine Ahnung, wer der Drahtzieher hinter all den Grausamkeiten ist, doch sicher konnte ich bis zum Schluss nicht sein - Hut ab, Mrs. Rose!
Fledermaus zu »Karen Rose: Todesspiele« 07.05.2010
Also ich kann nicht nachvollziehen, warum diese Triologie als Thriller dargestellt wird...Todesschrei war ja noch ein wenig spannend...aber Todesbräute schon sehr vorhersehbar...Todesspiele hab ich nach den ersten 30 Seiten weggelegt...schon wieder diese Polizist verknallt sich in Frau die mit dem Fall verwickelt ist...man stelle sich vor-da liegt ein mißhandeltes, angeschossenes Mädchen und er hat nur Augen für Susannah wie sie im Spitzen-BH und engen schwarzem Rock da hockt...Gähn...und wieder diese korrupte Polizei in einem kleinem Dorf...also ich hatte das Gefühl ich lese hier eine Wiederholung nach der anderen...Sorry...vieleicht sollte sich Frau Rose lieber auf Romantik-Thriller verlegen-dieses Buch ist eine Farce um Lesern Ihr Geld aus der Tasche zu ziehen.
Bellexr zu »Karen Rose: Todesspiele« 30.04.2010
Ein Großaufgebot der Polizei von Dutton stürmt einen Bunker, in dem von einem Mädchenhändlerring entführte junge Frauen und Mädchen gefangen gehalten werden. Der Einsatz entwickelt sich zum Desaster, doch eine Gefangene kann gerettet werden, ist aber schwer verletzt und nicht ansprechbar. Auch Alex Fallon und Special Agent Daniel Vartanian überleben, doch Daniel wurde bei dem Einsatz ebenfalls schwer verletzt. Staatsanwältin Susannah Vartanian und Special Agent Luke Papadopoulos sowie das gesamte GBI-Team ermitteln unter Zeitdruck, denn offensichtlich konnten die Täter einige Mädchen aus dem Bunker schmuggeln und sie erneut verstecken.

Karen Rose beginnt ihren Thriller mit den letzten Szenen aus dem zweiten Teil der Vartanian-Trilogie und erzählt dieses Mal den Einsatz aus Sicht von Susannah und Luke. So hat man zuerst das Gefühl, alles schon mal gelesen zu haben, gleichzeitig ist es aber auch ein gelungener Übergang zum vorliegenden Thriller. Und da die Veröffentlichung des zweiten Teils ja schon ein Jahr her ist, ist man so schnell wieder über die Geschehnisse im Bilde und kann vor allem, die Fülle der Personen besser zuordnen.

Erzählt wird im dritten Teil die verzweifelte Suche von Susannah und Luke nach den Hintermännern des Mädchenhändlerrings und da die Zeit drängt, um die restlichen Mädchen ausfindig zu machen, umfasst die Story auch nur einen Zeitraum von 5 Tagen. So ist die Spannung von Anfang an auf extrem hohem Niveau und lässt auch während der rund 600 Seiten niemals nach. Bedingt auch durch den nach wie vor äußerst fesselnden, lebendigen Schreibstil von Karen Rose hat man so kaum eine Chance, das Buch zur Seite zu legen. Allerdings sind die Themen aber auch ziemlich extrem und schwer verdaulich. So geht es hier um Kinderprostitution, Mehrfachmorde, Erpressung und Inzest. Und Karen Rose gelingt es gut, u.a. einem die Gefühle der ermittelnden Beamten zu beschreiben, die sich mit den Opfern der Kinderschänder beschäftigen und zwangsläufig auch die vorhandenen Bilder sichten müssen.

Die Verwicklungen in der Story sind stellenweise ziemlich verzwickt in Bezug auf Verwandschafts- und Geschäftsbeziehungen bzw. Abhängigkeiten. Und so benötigt man stellenweise schon etwas, um die entsprechenden Personen zuordnen zu können. Allerdings geht es einem da genauso wie den Beamten vom GBI und so nach und nach erhält man immer mehr den Eindruck, dass jeder in Dutton irgendein fürchterliches Geheimnis haben muss und das Wissen darüber durch Erpressungen entsprechender Personen über Jahre hinweg ausgenutzt wurde.

Auch ist die Story sehr überzogen dargestellt und viele Beschreibungen für einen nicht vorstellbar, wobei die Autorin sich hier aber mit Ausschmückungen der Gewalttaten zurückhält und mehr der Fantasie des Lesers Raum lässt. Allerdings war die Geschichte bereits bei „Todesschrei“ schon relativ unrealistisch, wurde im 2. Teil weitergeführt und so weiß man genau, auf was man sich bei dem vorliegenden Thriller einlässt. Auch ist wirklich zu empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, ansonsten versteht man viele Zusammenhänge nicht.

Aber nichts desto trotz ist der Thriller absolut gelungen. Die Geschichte entwickelt sich logisch weiter, überrascht immer wieder mit neuen Wendungen und die Identität der Hintermänner, die erst nach und nach gelüftet werden, sind wirklich überraschend und nicht vorhersehbar.

Hauptprotagonisten des 3. Teils sind Susannah und Luke. Die schreckliche Vergangenheit von Susannah wurde ja bereits im 2. Teil angedeutet und hier spielte sie ja schon eine kleine Rolle und war mir eigentlich damals ziemlich unsympathisch. Allerdings erfährt man nun so nach und nach die Hintergründe ihrer Vergangenheit kennen und versteht auch ihr Verhalten gegenüber ihrem Bruder Daniel wesentlich besser. So ist ihre nach außen hin gestellte Gefühlskälte absolut verständlich und Karen Rose zeigt aber nun auch eine ganze andere Susannah. Eine warmherzige, zutiefst verzweifelte, schuldbeladene Frau, die einem nur sympathisch sein kann. Und Luke ist natürlich auch ein äußerst einfühlsamer, charmanter, attraktiver Mann, der seine Gefühle zeigt und sich vom ersten Augenblick in Susannah verliebt und ebenfalls äußerst sympathisch dargestellt wird. Klar, sind die Charaktere klischeehaft, aber wie gesagt, das erwartet man auch von dem Thriller.

Alles in allem ein sehr gelungener, absoluter spannender Abschluss einer tollen Trilogie.
Steffi M. zu »Karen Rose: Todesspiele« 06.04.2010
Karen Rose hat es wieder geschafft, mich zu fesseln. Todesspiele ist ein gelungener Thriller. Ich wollte dieses Buch eigentlich genießen, aber es ist mir nicht gelungen und ich mußte es verschlingen, so wie alle Ihre Bücher.
Allerdings habe ich einen Minuspunkt. Ich finde es sind zu viele Handlungspersonen im Spiel. Manchmal etwas verwirrend. Doch ansonsten liest es sich hervorragend. Es geht sofort mit Spannung los und nicht eine Seite verliert an Perfektion.Es gab sogar eine Passage, da flossen bei mir die Tränen.Das Final ist ebenfalls wieder großartig in wörtliche Szene gesetzt.Schade das die Trilogie nun mit diesem Teil abgeschlossen ist und ich hoffe auf viele viele weitere Bücher von der "ROSE" der Thriller-Autorinnen.

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