Kühlfach 4 von Jutta Profijt

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 bei dtv.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 1 der Pascha-und-Gänsewein-Serie.

  • München: dtv, 2009. ISBN: 978-3423211291. 256 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Lübbe Audio, 2009. Gesprochen von Ingo Naujoks. ISBN: 3-7857-3803-X.

'Kühlfach 4' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Dr. Martin Gänsewein geht als Rechtsmediziner dem täglichen Geschäft mit dem Tod nach. Über das Seelenleben der Verstorbenen macht er sich keine Gedanken, bis ihm eines Tages die Seele des kleinkriminellen Autoschiebers Pascha ein Gespräch aufdrängt. Pascha ist stinksauer. Sein angeblicher Unfalltod war nämlich Mord, was ja allein schon eine Sauerei ist. Und jetzt muss er auch noch als Geist herumirren und seine eigene Obduktion mit ansehen! Da Martin der Einzige ist, mit dem er Kontakt aufnehmen kann, soll er ihm jetzt auch helfen, die Wahrheit ans Licht zu bringen …

Ihre Meinung zu »Jutta Profijt: Kühlfach 4«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Nathan.F.Adler zu »Jutta Profijt: Kühlfach 4« 11.12.2015
Nur eine kurze Anmerkung zur Rezension von Tommy57, die mich doch verwirrt. Wenn jemand 1. keine Leseratte ist, also generell wenig liest, dann 2., wenn überhaupt, eher auf Sachbücher zurückgreift, schließe ich auf ein relativ geringes und / oder oberflächliches Wissen, was die Kriminal-Literatur in ihrer ganzen Vielfalt, mit all ihren Subgenres von Whodunnit bis Noir angeht. Daher verwundert mich (neben der Tatsache, überhaupt bei der Krimi-Couch oder einer der anderen angemeldet zu sein) der Satz "immerhin nicht so ein langweiliger Titel wie so viele andere Möchtegern Krimis". Wie jetzt? Nun gut, wir Viel-Krimileser wissen natürlich, was viele Nicht-Krimileser in der Regel nicht wissen und / oder nicht interessiert, nämlich, dass der Titel oft von dem Verlag bestimmt wird, der das Buch in Deutschland auf den Markt bringt, sowohl bei den Rechten an einer Übersetzung als auch bei einem in Deutschland geschrieben und veröffentlichten Krimi, und in den meisten Fällen NICHTS, aber auch rein GAR NICHTS mit dem Krimi, dessen Inhalt, dem Wunsch des Autors oder der wortgetreuen Übersetzung des Originaltitels zu tun hat, sondern in den meisten Fällen sogar noch grottenschlecht, reisserisch und vermeintlich verkaufsfördernd gewählt wird, von Verlagsmitarbeitern, die genau für diese Tätigkeit ihr Geld verdienen. Traurig, aber wahr. Also, lieber Wenig-und-wenn-bevorzugt-Sachbuch-Leser (mir fiel nichts besseres ein): Wenn Du denn in Zukunft mehr Krimis lesen magst, dann irgnorier am besten die Titel, sowie den Klappentext und die Kommentare, die andere Autoren zu diesem Buch (vermeindlich) abgegeben haben und die Vergleiche mit anderen Autoren, die oft von (vermeindlichen) Medien-Feuilletons oder anderen Buchbesprechern verwendet werden. Am besten, wenn möglich, schnell das Handy gezückt, die Krimicouch aufgerufen, dort nach dem Buch und auch anderen Werken des Autors geschaut, eventuell mit Wikipedia-Einträgen oder Amazon-Rezensionen verglichen und dann gekauft, also in aller Ruhe, nicht von Titeln und Beschreibungen des Verlags täuschen und in die Irre führen lassen. Und bitte diese Anmerkung nicht böse, kritisch oder gar beleidigend auffassen, denn so ist sie nicht gemeint, überhaupt nicht. Es fiel mir einfach nur auf und ich wollte das wohl schon länger mal loswerden, weil ich es so oft lese oder höre: "Der Titel verspricht etwas ganz anderes" oder "Der Klappentext passt absolut nicht zur Geschichte" oder eben diese ständigen "Walander kann einpacken, jetzt kommt..." oder "wie Stephen King, nur besser..." und diese dumme Pseudo-Werbung, die doch echt niemand braucht.
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Tommy57 zu »Jutta Profijt: Kühlfach 4« 15.06.2015
Ich bin keine Leseratte. Sonst nur Sachbücher. Bekam das Buch geschenkt und dachte erst immerhin nicht solch ein langweiler Titel wie so viele ander Möchtegern Krimis. Als ich nach 8 Std das Buch ausgelesen weglegte und meine tränen wegwischte wußte ich was ich mir kaufen werde. Alle folgenden Bände vom Kühlfach. Es macht einfach einen ungeheuren Spass mit welchem Wortwitz es dort zur Sache geht. Mir kommt es nicht darauf an wieviele Tote es gibt. Mir ist wichtig das ich flüssig und witzig unterhalten werde. Und das ist Jutta (pardon) Pascha hervorragend gelungen.
Habe gerade den 2.ten Band gelesen. Und der ist ja noch eine Granate besser. Noch mehr Lachen. Auch das die Lektorin immer wieder einbezogen wurde. Also ich bin jetzt riesiger Jutta Fan
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
peter zu »Jutta Profijt: Kühlfach 4« 02.11.2014
Ich fand das Buch eher langweilig !!
Von den Dialogen und der Idee ganz amüsant.Auch wenn die Idee das Tote mit den lebenden kommunizieren können nicht ganz neu ist
Aber von der Handlung noch nicht mal Durchschnittlich.
Bin froh das ich das Buch auch dem Flohmarkt gekauft habe und nicht zum vollen Preis in Buchhandlung.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
F.R.23 zu »Jutta Profijt: Kühlfach 4« 26.02.2014
Eher zufällig bin ich über dieses Buch gestolpert.Habe kurz schon vorhandene "Bewertungen" zu Kenntnis genommen, und wurde dennoch mächtig Überrascht. Dies Buch hält wesentlich mehr als wie es verspricht!
Ein Klasse Tempo, eine gute Story mit leichten Überraschungen und eine lockere Wortwahl (die allein ist schon wirklich amüsant, da die Autorin auch vor Selbstironie nicht zurück "schreckt") machen dieses Buch lesen- und vor allem liebenswert!
Ahotep zu »Jutta Profijt: Kühlfach 4« 11.01.2012
Sascha Lerchenberg oder Pascha, wie er sich selbst nennt, ist ein Autodieb und Spieler, der, eines Nachts, während er aus Angst vor Geldeintreibern durch die Stadt läuft und sich nicht in seine Wohnung traut, dafür aber in einige Kneipen – und schließlich von einer Brücke stürzt!

Ein tragischer Unfall nimmt Rechtmediziner Martin Gänsewein an – bis er plötzlich mitten in der Obduktion des jungen Mannes dessen Geist hört, in heller Aufregung darüber, dass gerade sein Hoden präpariert werden soll…

Schnell wird klar, Paschas Seele weilt noch immer unter den Lebenden und der liebenswerte Martin ist der Einzige, mit dem sie Verbindung aufnehmen kann – und ist felsenfest davon überzeugt, dass sie erst auffahren kann, wenn der Mord - denn Pascha ist sich sicher, er wurde gestoßen, weiß allerdings nicht, von wem - aufgeklärt und gesühnt wurde.

Mehr um den (Quäl)Geist wieder loszuwerden, denn aus Überzeugung lässt sich Martin darauf ein, den Täter auf eigene Faust zu suchen…

Die Idee, den Verstorbenen selbst als Geist und (s)einen Rechtsmediziner ermitteln zu lassen, finde ich ziemlich originell und skurril und, man ahnt es schon, diese Konstellation nutzt die Autorin aus, um einiges an Situationskomik einzubauen, die noch gesteigert wird, indem mit Martin und Pascha zwei völlig verschiedene Charaktere aufeinander treffen!
Der eine gebildet, höflich, liebenswert, ehrlich, eher ruhig und vorsichtig, der andere ein Prolet, für den alle Frauen per se Schlampen sind, der betrügt und hintergeht, andere verletzt und eine Nacht voller Actionfilme und Fast Food für das höchste Maß aller Dinge hält – die beiden sind sich nicht grün und Pascha nimmt Martin schonungslos auf Korn!

Bis ungefähr zur Hälfte des Buches gelingt das auch noch mit viel Wortwitz!
Dann aber scheint sich die Autorin etwas festgefahren zu haben – man kann vielleicht einmal darüber schmunzeln, wie erstaunt Pascha darüber ist, dass Martin einer Frau in die Augen und nicht auf den Busen schauen kann oder über seine Technik aufmerksamen Zuhörens („aha“, „soso“ und „hm“ einwerfen), aber beim dritten Mal lächelt man wohl nur noch müde…

Die Handlung ist ziemlich simpel und dient sozusagen nur als Kulisse um das ungleiche Paar gemeinsam agieren lassen zu können. Ein aufmerksamer Leser wird schon zu Beginn in die richtige Richtung denken – wenn er sich nicht vom „Charme“ der körperlosen Seele mitreißen lassen kann, wird ihn das Buch kaum fesseln können.

Wer sich allerdings für Pascha erwärmen kann, der trotz seiner ziemlich derben Art auch ganz drollig sein kann, und den Sinn für Humor der Autorin teilt, der wird sich ganz gut unterhalten fühlen und auch über die meines Erachtens schwächere, letzte Hälfte des Buches hinwegsehen.

Nur einen intelligenten Krimiplot mit geistvollem Witz darf man trotz Gespenst nicht erwarten!
anath zu »Jutta Profijt: Kühlfach 4« 22.11.2011
Zum Wegschmeißen komisch ! Weder die Idee mit dem Geist als Detektiv ist neu noch die Idee, einen Gerichtsmediziner ermitteln zu lassen. Die beiden aber zusammen zu spannen ,daraus ein Paar zu machen wie es gegensätzlicher nicht sein könnte, die erbringt umwerfende Resultate. Oberproll Pascha und Oberweichei Gänsewein haben mein Zwerchfell nachhaltig strapaziert. Blöderweise mußte ich auch noch in der U-Bahn eine Ausrede finden, als ich vor Lachen keine Luft mehr bekam und mir selbstlose Mitmenschen zu Hilfe eilten.
Was den Kriminalfall angeht, der ist durchaus spannend , wenn auch kein reißerischer Thriller. Immerhin - es gibt einen Toten, aber das reicht wohl nicht, um den Blutdurst hartgesottener Krimifans zu stillen. Allerdings macht es mir ausreichend Spaß, den beiden Ermittlern auf ihren Spuren zu folgen, dabei ihren Schlagabtausch zu lesen und ein paar eigene Vermutungen anzustellen.
Ich jedenfalls weiß schon, wem ich das Buch schenken werde und ich bin sicher, daß Pascha damit den nächsten Freund gewinnen wird.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Dani P. zu »Jutta Profijt: Kühlfach 4« 15.08.2011
Eigentlich mag ich "lustige Krimis" nicht so gerne - aber nachdem meine Buchhändlerin in den höchsten Tönen und mit verträumten Blicken mir das Buch ans Herz gelegt hat, naja habe ich es halt gelesen. Und ich muss sagen Gott sei Dank :) Anfangs dachte ich naja nett aber dieser Pascha war dann so putzig - ich werde die beiden anderen Bücher mir sofort besorgen und freu mich richtig drauf. Ein Krimi mal ganz anders und absolut empfehlenswert - von mir 95 Grad
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Marv zu »Jutta Profijt: Kühlfach 4« 02.02.2011
Jutta Profijts Kühlfach 4 ist, wer auf diese Art von Humor steht, ein witziges und kurzweiliges Lesevergnügen. Eine originelle Ausgangsidee, der Geist eines Toten überredet den einzigen Menschen, mit dem er Kontakt aufnehmen kann, den Gerichtsmediziner, der in gerade seziert, dazu, seinen Mörder zu finden. Ein daraus entstehendes Ermittlerpaar wie es gegensätzlicher nicht sein kann, ein geschicktes Spiel mit dem daraus entstehenden ‚Clash of cultures‘ und ein gutes Gefühl für Sprachwitz und Dialoge kompensieren eine an sich dünne Handlung. In Summe ein Buch, dass Spass beim Lesen macht und den Wunsch nach weiteren Geschichten von S/Pascha und Dr. Gänsewein weckt (in der Hoffnung, dass sich die Idee in den Folgebänden nicht also schnell abnutzt).
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Michi67 zu »Jutta Profijt: Kühlfach 4« 29.12.2010
Pascha muss man Einfach Lieben :-))
Er ist ein Prol mit Herz ! Der auch einen verrückt machen kann ,aber er truer Freund.

Hab so erlich gelacht :-)) Hab mir Gleich den Nachfolge Band bestellt !!Ich bin schon sehr gespannt wie es mit Pascha und Martin weiter geht !!

Es lont sich auf jeden Fall :-)
Krimi mal andres !
1 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
tassieteufel zu »Jutta Profijt: Kühlfach 4« 24.05.2010
Martin Gänsewein ist Gerichtsmediziner und in seinem Leben geht es geordnet und korrekt zu, doch das Leben des gebildeten Akademikers gerät völlig aus den Fugen, als Geist Pascha in sein Leben tritt. Sascha Lerchenberg ist ein großkotziger, ordinärer Kleinkrimineller, der nach dem Diebstahl einer Luxuskarosse von einer Brücke zu Tode stürzt. Alles sieht nach einem Un-
falltod aus, war der Tote doch stark alkoholisiert und auch die Obduktion fördert keine Anhaltspunkte zu Tage, das es sich um Mord handeln könnte. Doch der Geist des Toten hat den Weg ins Jenseits nicht gefunden und der geplagte Martin Gänsewein ist die einzige Person, der er
sich bemerkbar machen kann, der schnell genervte Rechtsmediziner läßt sich von Pascha dazu breitschlagen, in seinem eigentlich nicht vorhandenen Mordfall zu ermitteln und ist damit recht schnell überfordert. Zumal weitere Leichen auftauchen, die mit dem Fall in Zusammenhang stehen und Martin beständig in Situationen führen, in denen er sich völlig lächerlich macht und denen er meistens nicht gewachsen ist.
Wer auf atemlose Spannung steht, ist bei diesem Buch mit Sicherheit falsch, insgesamt gesehen ist die Story sogar recht dünn, aber die recht gegensätzlichen Figuren von Martin und Pascha sorgen für viel Heiterkeit. Besonders der überkorrekte Dr. Gänsewein der sich beständig in
groteske Situationen begibt, immer in der Hoffnung durch Lösung des Falles den nervigen Prolletengeist loszuwerden, erzeugte dabei bei mir ein breites Grinsen. Ein leichter, lockerer Schreibstil, witzige Dialoge und eben viel Sitiationskomik runden das Ganze ab.
Sicher mag diese Art von Humor nicht jeder, mir hats gefallen und ich hab einige vergnügliche Lesestunden mit dem Buch verbracht und freue mich auf den 2. Teil.

Fazit: Mit Sicherheit ein Buch, das polarisiert und eher skuril denn spannend ist, aber die gegensätzliche Sprache der beiden Hauptfiguren u. die sich daraus ergebenden
Kommunikationsschwierigkeiten sorgen für Heiterkeit. Hier kann man problemlos für ein paar Stunden abschalten!
4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

Dies sind nur die ersten 10 Kommentare von insgesamt 21.
» alle Kommentare anzeigen

Ihr Kommentar zu Kühlfach 4

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: