Erlösung von Jussi Adler-Olsen

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Flaskepost fra P, deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei dtv.
Folge 3 der Carl-Mørck-Dezernat-Q-Serie.

  • Kopenhagen: Politiken, 2009 unter dem Titel Flaskepost fra P. 600 Seiten.
  • München: dtv, 2011. Übersetzt von Hannes Thies. ISBN: 978-3423248525. 600 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: DAV, 2011. Gesprochen von Wolfram Koch. ISBN: 3862310620. 6 CDs.

'Erlösung' ist erschienen als TaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Der Hilfeschrei im Inneren einer verwitterten Flaschenpost blieb jahrelang unentdeckt. Dann landet die Botschaft im Sonderdezernat Q für unaufgeklärte Fälle. Ihre mühsame Entzifferung führt Carl Mørck und seinen Assistenten Assad auf die Spur eines entsetzlichen Verbrechens: Der Hilfeschrei, mit menschlichem Blut geschrieben, ist offenbar das letzte Lebenszeichen zweier Jungen, die Jahre zuvor entführt worden waren. Doch wer sind diese Jungen? Warum haben ihre Eltern nie eine Vermisstenanzeige aufgegeben? Sind sie womöglich noch am Leben? Bald steht fest: der Täter läuft noch immer frei herum.

Das meint Krimi-Couch.de: »Chameleon im Schatten der Nacht« 88°Treffer

Krimi-Rezension von Jochen König

Wir können es kurz machen: Flaschenpost von P. aka Erlösung, der dritte Roman um Carl Mørck und das Sonderdezernat Q, ist der beste der bisher auf Deutsch erschienenen Bände.

Obwohl die Geschichte kaum originell erscheint – in seiner Kindheit traumatisierter Soziopath entführt Kinder, erpresst die Eltern und tötet einen Teil seiner Opfer – überzeugt das Buch in fast allen Belangen.

Jussi Adler-Olsen gesteht dem Mann ohne Namen, der sich selbst »Chaplin« nennt, viel Raum ein. Er erzählt eine Familiengeschichte innerhalb derer ein misshandeltes Opfer langsam zum Täter mutiert. Die Grenzen sind, wie so oft, fließend, und die Entwicklung, die Chaplin nimmt, keineswegs zwangsläufig. Er ist ein kluger Kopf, dem von klein auf eingebläut wurde wie geschlossene, religiös orientierte Gemeinschaften funktionieren. Als Erwachsener macht er sich dieses Wissen auf perfideste Weise zu Nutzen. Sein auf Erpressung und Mord basierendes System funktioniert, da die jeweiligen Mitglieder der Gemeinden, die Chaplin infiltriert, genau auf diese äußeren Reize reagieren. Sie sind es nicht anderes gewohnt.

Jussi Adler-Olsen ist kein besonders filigraner Autor, aber ein höchst kraftvoller. Erlösung macht keinen Hehl daraus, dass in repressiven, von fatalistischem Glauben geprägten Strukturen, genau diese Erlösung nie eintreten wird. Fanatismus, Unterdrückung, mangelnde Kommunikationsfähigkeit machen es Menschen wie Chaplin erst möglich, ihre Mischung aus Obsession und Kalkül auszuleben. Dabei ist Chaplin kein überragendes Genie des Bösen, sondern lediglich ein Kontrollfreak, der seine Lektionen gelernt hat. Der in einer Welt des Leidens aufgewachsen ist und genau dieses Leiden zurückbringt in die Welt. Der sich keine Gedanken um Mitleid, Liebe und Schmerz macht, sondern sein Umfeld nur aus einer Sicht betrachtet: wie ziehe ich meinen größtmöglichen individuellen Nutzen daraus?

Eine so schlichte wie essenzielle Frage, bei deren Beantwortung klar sein sollte, dass sie über das Sujet eines auf Spannung optimierten Romans hinausreicht. Denn ganz egal, in welchem Umfeld man sich bewegt, wer die Mechanismen eines Systems durchschaut hat, und ohne Rücksicht auf (menschliche) Verluste agiert, wird sich selbst bereichern können und gilt, solange er den Rahmen gesellschaftlicher Konventionen nicht allzu offensichtlich verlässt, als erfolgreicher Unternehmer. Chaplin hat diesen Rahmen seit langem gesprengt und kommt trotzdem damit durch. Bis er auf Menschen trifft, die bereit sind sich zu öffnen. Aus Angst, Sorge oder als Ergebnis einer bewusst getroffenen Entscheidung, endlich ein Risiko einzugehen. Das wird zwar nicht für gerechte Verhältnisse sorgen, aber eine Chance sein, aus einem abgeschotteten System, das Unwissenheit als wahren Weg zum Glück propagiert, auszubrechen.

Auch hier ist Adler Olsen klug genug, nicht einfache Rezepte wie Rache und Genugtuung als Lösung anzubieten. Wenn der Roman seinem Ende entgegen taumelt, wird es fast nur Verlierer geben. Lediglich eine Geste der Versöhnung bleibt als Hoffnungsschimmer.

So viel zum Verbrechen. Welches der Autor in einem Gespinst aus Unterdrückung, Fanatismus und ignoranter Weltvergessenheit verortet. Adler-Olsen verschweigt natürlich nicht, dass es für all diese Verhaltens- und Denkweisen Gründe gibt. Das hebt ihn ebenfalls aus der Masse der wir-geben-ihrem-Spannungsorgasmus-ein-Zuhause-orientierten Autoren. Die Opfer spielen dem Täter zwar in die Hand, lassen es zu, dass er sie und ihr Leben beherrscht, selbst lange Zeit nachdem das Verbrechen verübt wurde. Aber sie werden nie zu Handlangern einer allzu publikumsgefälligen Spannungsdramaturgie. Sie bleiben glaubwürdiges Produkt ihrer von außen produzierten, aber aus der Sehnsucht nach innerer Sicherheit geborenen Unmündigkeit.

Bleiben unsere Ermittler. Hier setzt Adler-Olsen seinen Weg konsequent fort. Vielleicht ein wenig zu konsequent. Carl Mørck und Assad sind endgültig zu den erfolgreich Verbrechen bekämpfenden Pat Und Patachon ihrer Generation geworden. Jussi Adler-Olsen entwickelt die Geschichte seiner Protagonisten weiter, ohne dass es aufgesetzt wirkt; er baut Geheimnisse, Macken und Neurosen ein, erlaubt sich den Luxus manches nicht aufzulösen und sorgt immer wieder durch knappe, sarkastische Scherze für Bodenhaftung. Gleichzeitig bringt er mit dem seltsamen Paar Rose/Yrsa einen fast surrealistischen Zug umgeben von einem Hauch alltäglichen Wahnsinns ins Spiel; bleibt auch hier süffisant im Vagen, indem er – ganz skandinavisch – seine Figuren manche Themen nicht ansprechen lässt. Aber sie stehen im Raum und werden diesen in Zukunft garantiert beanspruchen.

Stichwort Finale: Mir wäre es ganz lieb, beim nächsten Roman gäbe es eine Alternative zum Verlauf des Showdowns, der jetzt bereits zum dritten Mal auf ähnliche Weise stattfindet. Der desillusionierende Schlussakt ist immanent durchaus glaubwürdig, aber in seiner Entwicklungsstruktur nicht weit von Erbarmen und Schändung entfernt. So kann man sich entweder an der Beständigkeit des Autors erfreuen, oder für´s nächste Buch eine Variante herbeiwünschen.

Positiv anzumerken ist, dass zum ersten Mal der deutsche Titel – trotz Stieg-Larsson-ick-hör-dir-trapsen-Attitüde – seine Berechtigung hat. Wenn auch auf eine höchst bissig kommentierende Art – was die Verantwortlichen vermutlich wohlmeinend eingeplant haben…

PS.: Erlösung ist ein Buch mit Bonus. Nennt sich volltönend »Augmented Reality«, ist aber nichts anderes als das Äquivalent zu einem Audiokommentar, wie man ihn geflissentlich als Zusatz bei DVDs findet. Wer sich unter der im Buch angegebenen Internetadresse einloggt, bekommt einige amüsante Zusatzinformationen von Jussi Adler-Olsen zu den Handlungsorten geliefert. Passt schon.

Jochen König, Juli 2011

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trafik zu »Jussi Adler-Olsen: Erlösung« 21.07.2016
Das dritte Buch in dieser Reihe hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Mit der Zeit mag man ja den ein wenig eigenen Komissar mit seinem Gehilfen. Der Fall war gut aufgebaut und meist auch spannend. Manche Auflösungen warren ein wenig holpernt, aber sonst sehr ansprechend.
Werde in Kürze sicher den nächsten Teil lesen.
Janine2610 zu »Jussi Adler-Olsen: Erlösung« 25.10.2015
Im Gegensatz zu Band zwei bin ich hier in Band drei sofort im Geschehen gelandet und konnte mich voll und ganz auf die spannenden Ermittlungen und das ganze Drumherum konzentrieren.
Die Idee der nach vielen Jahren gefundenen Flaschenpost, die einen Hilferuf von zwei verschwundenen Jungen beinhaltet, hat mir sehr gut gefallen. Und dass diese Kinder ja scheinbar gar nicht offiziell vermisst wurden, hat die Sache für mich noch um ein Eck aufregender gemacht.

Dass der Täter von Anfang an für uns Leser bekannt ist, ja wir sogar aus seiner Sicht einige Kapitel zu lesen bekommen, hat mich gar nicht gestört. Ich fand es sehr interessant, Einblicke in sein Denken und Handeln zu bekommen und die Beweggründe für die Entführungen erklärt zu bekommen.

Wer nun denkt, dass so doch keine Spannung aufgebaut werden kann, wenn der Täter schon bekannt ist, irrt sich! Adler-Olsen verrät ja nicht von vornherein alles, was es über den Täter zu wissen gibt, erst nach und nach erfährt man die wichtigsten und spannendsten Details. Die Ermittlungsarbeit, die Suche nach den verschwundenen Kindern und die Szenen, in denen der Täter in Aktion tritt, sind sowieso die fesselndsten Textstellen, die es auch geschafft haben, meinen Puls zu beschleunigen. Und der coole und flüssige Schreibstil, der hier zu finden ist, hat mich noch zusätzlich durchs Buch fliegen lassen.

Zu einem sehr guten Thriller gehört meiner Meinung nach am Schluss unbedingt ein spannungsgeladener Showdown, was hier auf den letzten Seiten auch absolut der Fall ist. - Ich war schwer begeistert von diesem Buch! Dass Jussi Adler-Olsen mit "Erlösung" sogar seine beiden hinreißenden Vorgänger übertroffen hat, wie es auf der Buchrückseite so schön heißt, kann ich hiermit also auf alle Fälle bestätigen!
Jossele zu »Jussi Adler-Olsen: Erlösung« 19.12.2013
Wieder ein Roman zum Verschlingen. Adler-Olsen versteht es extram gut, durch die ineinander verwobenen Handlungsträge von der Vergangenheit in die Zukunft eine tolle Spannung aufzubauen, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen läßt. Die Sprache mag etwas trivial sein. Dennoch für mich ein Buch, das sich zu lesen lohnte. 85°
Eddy aus Berlin zu »Jussi Adler-Olsen: Erlösung« 10.12.2013
Spannend wie die beiden Vorgänger. Habe allerdings zwei Punkte, die mir nicht so sehr gefallen. Erstens stört mich, daß wieder das Prinzip der parallelen Handlungsstränge verwandt wird, auf die Dauer nutzt es sich ab, jedenfalls für mich persönlich.Man sieht das auch bei vielen anderen Krimis. Auf der anderen Seite erscheint mir die Handlung oft sehr konstruiert, d.h. es passieren schon unglaubliche Zufälle. Seltsam, seltsam. Aber sonst OK, 85 Punkte.
Krimimi zu »Jussi Adler-Olsen: Erlösung« 15.11.2013
Ich habe das Buch innerhalb von wenigen Tagen verschlungen und mich nachts gefreut, wenn ich aufgewacht bin, um weiter zu lesen. Von der ersten Seite packend und ohne unnötige Längen geschrieben. Ich liebe den Perspektivwechsel und den Witz in den Dialogen. Beide Daumen hoch! Freue mich schon auf den Kinostart von Erbarmen am 16.01.2014..
tassieteufel zu »Jussi Adler-Olsen: Erlösung« 15.02.2013
Das Auffinden einer Flaschenpost an der schottischen Küste sorgt zunächst für keine große Aufregung. Erst Jahre später wird die Flasche von der Polizei geöffnet und untersucht. Inzwischen ist die Schrift mehr als verwaschen, doch von der Spurensicherung wird die Sprache als Dänisch identifiziert und so landet die Flasche samt Inhalt erst Jahre später im Sonderdezernat Q bei Carl Mørck und seinen Helfern Assad und Rose. Noch können die 3 nicht ahnen, welch perfidem Mörder sie durch diese Flaschenpost auf die Spur kommen.

Auch der dritte Fall für das Sonderdezernat Q konnte mich wieder von Anfang an begeistern. Sicher startet das Buch zunächst gemächlich, doch das war für mich kein Manko. Durch das Auffinden der Flaschenpost und deren langsames Entschlüsseln wird man als Leser an die Geschichte gefesselt, man möchte wissen, was dahintersteckt und wie immer bei Jussi Adler Olsen, sind die Wahrheiten, die sich offenbaren mehr als schrecklich. So baut sich eine stete Spannung auf, die sich immer mehr steigert. Dann gibt es noch einige Kapitel, die aus Sicht des Mörders erzählt werden, Rückblicke aus seiner Kindheit und Jugend, die erzählen, was dazu geführt hat, dass er zu dem gefühllosen, hasserfüllten Menschen der Gegenwart wurde. Diese Episoden fand ich besonders beklemmend und auch wenn man trotz den schlimmen Erlebnissen des Mörders keine Sympathien für den Mann entwickeln kann, so gelingt es dem Autor hier doch gut, Ursachen und Hintergründe aufzudecken und durchaus gesellschaftskritische Züge einzufügen. Aufgelockert wird das ganze durch teils recht unterhaltsame Kapitel, in denen die diversen Befindlichkeiten von Carl, Rose und Assad geschildert werden. Hier gibt es auch launige Szenen, so dass man auch ab und an mal schmunzeln kann. Diese steten Szenenwechsel und das Beleuchten verschiedener Blickwinkel machen einen großen Reiz des Buches aus und mit dem voranschreiten der Geschichte, fiel es mir zunehmend schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Gut gefallen hat mir hier auch, wie der Autor seine Figuren weiter entwickelt hat und gleichzeitig immer noch einiges offen bleibt, das macht dann noch gespannt auf einen weiteren Fall, in dem man hoffentlich wieder etwas mehr erfährt über Carl, Rose und Assad.

Fazit: für mich der bisher beste Fall der Reihe! Obwohl man den Mörder schon frühzeitig kennt, tut das der Spannung keinen Abbruch, man fiebert trotzdem regelrecht mit, ob und wie es den Ermittlern dann gelingt, dem Mörder das Handwerk zu legen.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Axel zu »Jussi Adler-Olsen: Erlösung« 07.02.2013
Was für ein toller Autor, was für tolle, spannende Bücher!!! Super! Auch wenn ich "Erlösung" von den drei bisher erschienenen als das schwächste empfand, soll es nicht heißen, das es schlecht war. Es hatte nur ein, zwei Längen und, naja, Unglaubwürdigkeiten. Aber trotzdem, die Bücher um Carl Mørck und seiner Truppe sind einsame Spitze und ich kann es kaum erwarten Band 4 zu lesen oder zu hören.
Danke Jussi! :-)
der-K zu »Jussi Adler-Olsen: Erlösung« 31.12.2012
Die Geschichte um Carl Mørck und seinem Team wird in dem dritten Teil weitergeführt und man fängt an, neben dem eigentlich Fall in diesem Buch über die Entwicklungen und Verstrickungen der Vorgeschichte um Carl, Hardy und Anker zu grübeln.
Auch die Hintergründe um Assad werden etwas deutlicher uns lassen viel Raum für Spekulationen, genauso das Wechselspiel zwischen Rose und Yrsa.

Wie schon Jochen König schrieb, "Obwohl die Geschichte kaum originell erscheint – in seiner Kindheit traumatisierter Soziopath entführt Kinder, erpresst die Eltern und tötet einen Teil seiner Opfer – überzeugt das Buch in fast allen Belangen." überzeugt das Buch und lässt einen voller Vorfreude auf den nächsten Teil warten.
rolandreis zu »Jussi Adler-Olsen: Erlösung« 20.12.2012
Fand ich den letzten Fall "Schändung" noch etwas mühsam, so ist in diesem dritten Fall wieder mehr Spannung drin. Aber auch hier ging es mir so, dass ich auf den ersten ca. 150 Seiten auf die Erlösung wartete. Das ist mir einfach zu langatmig. Erst danach wurde etwas mehr Fahrt aufgenommen und so richtig gut wird es auf den letzten 100 Seiten. Da ist dann Pfeffer drin und man liest die Geschichte in vollen Zügen. Es wäre schön wenn Adler-Olsen diesen Spannungsbogen mal über ein gesamtes Buch erreichen würde.
StefanieM. zu »Jussi Adler-Olsen: Erlösung« 18.08.2012
Ich habe das Buch vor kurzem zu Ende gelesen und bin, wie auch von den Vorgängern, begeistert.
Handlungsfäden, die schon in "Erbarmen" und "Schändung" aufgenommen wurden, werden in diesem Buch weitergeführt. Sei es zum einen die rätselhafte Vergangenheit von Assad, die sich langsam entwickelnde Beziehung Carls zu Mona oder die merkwürdigen Verhaltensweisen von Rose bzw. Yrsa - alles Charaktere, die einen mitunter zum schmunzeln bringen. Doch spielen diese hier eine eher untergeordnete Rolle und am Ende des Buches ist der Leser nicht unbedingt traurig, dass diese Handlungsstränge noch nicht aufgelöst werden. So bleibt die Vorfreude auf das nächste Buch. (Besonders haben mich die Geheimnisse um und von Assad interessiert - es scheint klar, dass er mehr als nur ein bisschen zu verbergen hat). Mehr als einmal habe ich mich beim Lachen erwischt.

Zum Plot ist zu sagen, dass, ohne hier viel zu verraten, Olsen es versteht, eine Spannung aufzubauen, die es schier unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen. Wieder einmal spielen willensstarke und über sich hinaus wachsende Frauen eine Rolle, wenn dieses Mal auch nicht unbedingt als Hauptfigur. Es bleibt ein Thema, wie in seinen bisher erschienenen Büchern auch. Der Leser bekommt von Anfang an Einblick in die Welt des Täters, in seine Handlungsweisen, aber auch in seine Vergangenheit, aus der Rückschlüsse auf seine Motive zurückzuführen sind. Aber wie gesagt, hier soll nicht zuviel verraten werden. Nur - Olsen-Fans werden nicht enttäuscht werden.

Viel Freude beim Lesen!

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