Killer nach Leipzig von Jürgen Kehrer

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1993 bei Grafit.

  • Dortmund: Grafit, 1993. ISBN: 3-89425-033-X. 139 Seiten.

'Killer nach Leipzig' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

»Früher gab´s das nicht«, sagte Schumann. »Da war unser Leipzig noch sauber. Na gut, ein paarNutten im `Merkur´ zu Messezeiten. Die wurden offiziell geduldet.« »Die SED-Bonzen hatten auch ihren Spass«, warf Fiedler ein. »Aber es gab keien organisierte Krimininalität, den ganzen Mist rauf und runter: Prostitution, Zuhältrei, verbotenes Glücksspiel, Drogenhandel. Jetzt kommen die Westdeutschen, die Italiener, die Jugoslawen und reißen sich Leipzig unter den Nagel. Und wir gucken blöd aus der Wäsche.« Der melancholische Killer Mario Lubitsch ist von der deutschen Einheit nicht begeistert. Ein Job führt ihn in die sächsische »Heldenstadt«, wo die Montagsdemonstrationen Geschichte und die Duelle der Bordellkönige Gegenwart sind.

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MaMa zu »Jürgen Kehrer: Killer nach Leipzig« 25.01.2011
Inzwischen (2011) ja schon eine Rückschau, besonders wenn man sich ein wenig an den dargestellten Orten und den damit verbundenen Umständen auskennt. Manches so liebevoll klischeehaft dargestellt, wie es nur Wessis mit einer gewissen Zuneigung zum Osten machen würden.
Kehrer pflegt in diesem kurzen Musterstück an Krimi einen sauber beschreibenden Stil, der zwar wenig Fragen offen lässt, aber sich auch nicht in zuviel Worten verliert.
Die Charaktere sind gut gewählt und ausgearbeitet. Alle sind mit Eigenschaften hinterlegt, die man mühelos in verschiedene Schubladen (Region, Berufsstand, Bildungsstand) stecken kann, ohne dass es absehbar oder allzu typisch wirkt.
Das Buch bleibt spannend, zumal die Blickrichtung aus Sicht eine Killers nicht alltäglich ist. Das Ende ist zum Teil vorherhersehbar, bietet aber doch noch ein paar Finessen. Gern Gelesen!
Alexander zu »Jürgen Kehrer: Killer nach Leipzig« 10.08.2009
"Killer nach Leipzig" war der erste Krimi, den ich von Jürgen Kehrer gelesen habe. Es ist zwar schon acht Jahre her, als ich ihn las, doch da ich ihn recht gut fand, erinnere ich mich noch an die Handlung.Hauptfigur ist ein Deutschitaliener, der als Troubleshooter für eine Verbrecher-organisation aus den alten Bundes-ländern, die sich im Nachwende-Leipzig etliche illegale und legale Geschäftsfelder sichern will, arbeitet. Besagte Organi-sation schickt die Hauptfigur nach L.E. um die Probleme, die diese mit einem Konkurrenzunternehmen hat, zu lösen. Dabei bekommt die Hauptfigur genre-gemäß jede Menge Ärger. Mehr will ich hier über die Handlung nicht verraten. Ich fand den Krimi kurzweilig und rasant.
Er spielt auch an mehreren Schauplätz-en. Diese sind Verona, Köln, das Haupt-quartier der Verbrecherorganisation für die der Deutschitaliener arbeitet, natür-lich Leipzig und die französische Atlantik-küste Die Situation im Leipzig der fühen Neunziger ist gut, wenn auch manchmal etwas zu klischeehaft, geschildert.Die Schreibe des Autoren hat mich an die des us-amerikanischen Krimiautors Do-nald E. Westlake und die des frühen Max Allan Collins erinnert. Besonders die Par-ker-Reihe von Donald E. Westlake, die er unter dem Pseudonym Richard Stark schrieb, schien großen Einfluß auf den "Killer nach Leipzig" gehabt zu haben
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