Das Herz des Bösen von Joy Fielding

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 unter dem Titel Shadow creek, deutsche Ausgabe erstmals 2012 bei Goldmann.

  • New York: Atria, 2012 unter dem Titel Shadow creek. 368 Seiten.
  • München: Goldmann, 2012. Übersetzt von Kristian Lutze. ISBN: 978-3-442-31270-2. 450 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Der Hörverlag, 2012. Gesprochen von Anneke Kim Sarnau. ISBN: 386717881X. 6 CDs.

'Das Herz des Bösen' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Auch das schönste Luxushaus kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Valerie Rowes Leben aus den Fugen geraten ist: Nach langer Ehe ist ihr Mann Evan im Begriff, sie wegen einer jüngeren Frau zu verlassen, und zudem droht ihr ihre pubertierende Tochter Brianne völlig zu entgleiten. Dann gerät Valerie plötzlich auch noch in eine absurde Situation: Evan hatte den Plan gefasst, mit seiner Verlobten Jennifer und Brianne ein Wochenende in der Wildnis zu verbringen. Eine Verkettung von Umständen will es aber, dass Valerie mit von der Partie ist und sich mit ihrer verhassten Rivalin in einem entlegenen Hotel in den Bergen wiederfindet. Valerie ahnt indes nicht, dass es kurz vorher zu einer rätselhaften Mordserie in der Gegend gekommen war – und eine blutige Spur die Wälder durchzieht, die auch ihren Weg kreuzen wird.

Ihre Meinung zu »Joy Fielding: Das Herz des Bösen«

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Jazzylin zu »Joy Fielding: Das Herz des Bösen« 02.05.2013
Die Figuren in diesem Buch sind dermaßen mit Klischees überladen, als seien sie Karrikaturen eines Kitschromans aus den 50er Jahren.

Die Frauen:
die Hauptfigur läßt sich von ihrem
(Noch-)Ehemann alles, aber auch wirklich alles gefallen, die Geliebte ist ein treudoofes Blondchen, und die Tochter ist dermaßen unsympatisch, dass man sich wünscht, der Mörder möge sie doch bitte, BITTE endlich umbringen.

Die männlichen Figuren:
der hysterische schwule Freund, der am Lagerfeuer Musicals singt (mehr Klischee geht nicht), der notorisch fremdgehende Ehemann und der Mörder, dessen Motiv mir verborgen blieb.

Wer die anderen Bücher von Fielding liebt, sollte von diesem die Finger lassen, sonst ist die Enttäuschung groß.
sunny-girl zu »Joy Fielding: Das Herz des Bösen« 08.02.2013
Ich fand das Buch gar nicht so schlecht, wie die Anderen vor mir. Als Krimi war er wirklich zu langweilig, der Mörder war ja fast von Anfang an bekannt. Ich habe das Buch eher als Roman mit Leiche(n) gelesen und dafür war er recht unterhaltsam. Das er wenig realistisch ist, stört mich weniger. Ich lese ja kein Sachbuch. Außerdem liegt bei amerikanischen Krimis bei mir die Messlatte sowieso relativ niedrig. Gute Unterhaltung reicht.
Danja zu »Joy Fielding: Das Herz des Bösen« 29.01.2013
ich liebe alle Bücher von Joy Fielding - aber dieses eine Buch... ist nicht in Worten zu beschreiben wie schlecht es ist. Man würde nie glauben, dass es von der selben Autorin stammt (???)

anfänglich begann die detaillierte Personenbeschreibung wie immer, ich konnte mir alles bildlich vorstellen. Doch dann: passiert nichts, ein elends langer langweiliger Familienurlaub, unrealistisch, anstrengende Diskussionen. Ich bin beim letzten Viertel des Buches und da kommt so ne Splatter-Story mit wahllosen Morden, Blut... was jetzt eigentlich für mich nur Ekel auslöst.

Unfassbar, wie kann denn dieses Buch nur veröffentlicht worden sein.
Hausmeister_Erwin zu »Joy Fielding: Das Herz des Bösen« 01.01.2013
Der Anfang war so spannend, dass ich gedacht habe: Dieses Buch muss ich haben!
Kurz bevor ich es mir kaufen konnte bekam ich dann doch eine Leihgabe.
Zum Glück!
Ich quäle mich gerade über die Hälfte des Buches ( Kapitel 18 ), und es wird immer langweiliger. Ich lege es immer öfter aus der Hand und greife nur dann wieder zum Buch wenn ich denke, nach diesen spannenden Prolog, da muss doch was noch was kommen. Aber wann?
Bin nur froh, dass ich es mir nicht gekauft habe...
Jasmine zu »Joy Fielding: Das Herz des Bösen« 04.10.2012
Bisher haben mir die Joy-Fielding-Bücher sehr gut gefallen. So hatte ich in dieses Buch grosse Erwartungen. Nachdem ich den Prolog gelesen hatte, musste ich das Buch jedoch zuerst einmal zur Seite lesen und tief durchatmen. Ich bin mir einiges gewöhnt, jedoch hat mich dieser Prolog ziemlich geschockt. Anschliessend ging die Geschichte dann jedoch sehr mau und lau weiter. Wenn ich es nicht gewusst hätte, wäre ich NIE auf die Idee gekommen, dass dieser lahme Stuss aus der Feder der Meisterin Fielding stammt. Die öde "Familien-Story" wird durch die äusserst brutale "Splatter-Story" der jungen Mörder-Pärchens "aufgepeppt". Ich fand die ganze Geschichte langweilig, unglaubwürdig, überzogen und geschmacklos.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
€nigma zu »Joy Fielding: Das Herz des Bösen« 24.09.2012
Ich habe schon viele Bücher von Joy Fielding gelesen, die mir gut bis sehr gut gefallen haben. So ging ich in der Erwartung eines unterhaltsamen, spannenden und psychologisch ausgefeilten Krimis an dieses Buch heran und wurde in jeder Hinsicht enttäuscht!
Die Hauptaussage dieses Romans, die sich aus 384 Seiten voller unrealistischer Vorfälle, gnadenlos überzeichneter Charaktere und Wort-/Satzwiederholungen, oft in üblem Gassenjargon, ableiten lässt, ist diese: Männer sind unzuverlässig und verzichtbar, der wichtigste Mensch im Leben einer jeden Frau ist ihre Mutter.
Leider muss ich diesem Krimi sogar die Spannung absprechen, denn der Leser erfährt bereits sehr früh, wer für die zahlreichen Metzeltaten an den harmlosen alten Ehepaaren in der Nähe des abgelegenen Berghotels verantwortlich ist. Es sind ein junger Mann und seine Freundin, die selbstverständlich durch kindliche Traumata zu wahren Psychopathen herangewachsen sind und deren gemeinsames Hobby es ist, alte Leute - gelegentlich auch jüngere Leute, wenn diese ihnen in die Quere kommen - mit Macheten und Messern in gut verpackbare Einzelteile zu zerlegen und dann neben den Leichen(teilen) der Fleischeslust zu frönen.
Parallel zu den Handlungssträngen über die neuesten Gräueltaten des durchgeknallten Paares wird die Geschichte um Val, ihre Tochter Brianne und Jennifer, die "Verlobte ihres Fast-Exmannes" ( dieser Titel wird bis zum Erbrechen wiederholt), erzählt. Val wird von ihrem Mann Evan seit 20 Jahren belogen und betrogen, aber er ist ihre große Liebe und sie kommt nicht auf die naheliegende Idee, ihn in die Wüste zu schicken, sondern hofft immer noch, dass er zu ihr zurückkommt, obwohl er sich bereits mit der schönen langbeinigen Jennifer verlobt hat, die selbst unter den abenteuerlichsten Bedingungen immer noch unverschämt gut aussieht. Wie sie das macht, fragt Val sich ca 175 Mal im Laufe des Romans. Während Val naiv und ohne jeden Stolz ist, sowie abwechselnd in Hysterie und Schwächeanfälle verfällt, ist ihre Tochter Brianne hochpubertär, zickig und geradezu unbelehrbar dumm. Ja, Frauen können sich zu den "falschen" Männern hingezogen fühlen und Teenager sind nicht immer lammfromm, aber ich hoffe doch für die Menschheit, dass Mrs Fielding sich diese Charaktere nur unter dem Einfluss von Drogen ausgedacht hat und sie nicht etwa aus ihrem persönlichen Umfeld entlehnt hat.
Man würde in einem Krimi auch noch das Auftreten (kompetenter) Ermittler erwarten, doch hier kommen nur ziemlich trottelige Parkranger vor, denen die Tatsachen, dass in der Gegend haufenweise Menschen ermordet wurden und dass bereits ein Hotelgast seit Tagen verschwunden ist, nicht einmal dann zu denken geben, als plötzlich auch Brianne verschwunden ist...
Neben den Ungereimtheiten in der Handlung und der Schwäche der Charakterausarbeitung empfand ich auch den Erzählstil als sehr unbefriedigend. Es kommt zu ständigen Wiederholungen und der Wortschatz der sechzehnjährigen Brianne besteht hauptsächlich aus Flüchen und Beleidigungen.
Es ist sehr bedauerlich, da ich Joy Fielding schon als Autorin sehr lesenswerter Romane kennengelernt habe, aber in diesem Fall kann ich guten Gewissens keine Leseempfehlung geben. Wer neugierig ist, sollte das Buch in der Bücherei entleihen, zum Kauf kann ich nicht raten.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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