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Post Mortem von Jonathan Kellerman

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Obsession, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Kalifornien / Los Angeles, 1990 - 2009.
Folge 21 der Alex-Delaware-Serie.

  • New York: Ballantine Books, 2007 unter dem Titel Obsession. 480 Seiten.
  • München: Goldmann, 2008. Übersetzt von Jochen Stremmel. 480 Seiten.

'Post Mortem' ist erschienen als

In Kürze:

Als kleines Mädchen war Tanya Bigelow wegen einer Zwangsneurose bei Alex Delaware in Behandlung. Heute, mit 19 Jahren, hat sie ihre Symptome zwar im Griff, dafür belasten sie nun andere Sorgen: Ihre Adoptivmutter hat auf dem Sterbebett gestanden, vor langer Zeit einen Mord begangen zu haben. In ihrer Verzweiflung bittet Tanya Alex Delaware um Hilfe. Der macht sich seiner ehemaligen Patientin zuliebe auf die Suche nach dem Opfer eines Verbrechens, von dem er nicht einmal weiß, ob es jemals stattgefunden hat ... 

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Krimi-Tina zu »Jonathan Kellerman: Post Mortem« 11.02.2010
Alex Delaware wird von einer ehemaligen Patientin gebeten, ein schreckliches Geheimnis zu klären, das ihr von ihrer Mutter auf dem Sterbebett offenbart wurde. Alex lässt sich ein wenig unwillig darauf ein, Milo Sturgis ist ebenso wenig begeistert von der dubiosen Aufgabe. Doch recht bald stellt sich heraus, dass die Mutter wohl etwas zu verbergen hatte und eine Menge Menschen, die ihren Weg mehr oder weniger lang geteilt haben, auch.
Es kam der Vorwurf auf, Kellerman würde mittlerweile seine Bücher zu routiniert runterschreiben. Das stimmt durchaus und so richtig überrascht hier einen altgedienten Leser seiner Bücher nichts mehr. Es kommt nichts vor, was nicht in der einen oder anderen Art schon mal erzählt wurde.
Aber dennoch bin ich der Meinung, dass er nach einem langen tief wieder zu weit besserer Form zurückgefunden hat. Schon das letzte Buch fand ich wieder gelungener als die Vorgänger wiewohl der Plot da etwas zu verwickelt und nicht richtig nachvollziehbar war. Post Mortem erreicht nicht die Qualität frühere Werke, ist aber im Großen und Ganzen recht ordentlich geworden.
Erstaunlicherweise hat Robin, Delawares Freundin, die ich immer als extrem blass und unecht empfunden habe (eine dieser Frauenfiguren, die zu gut sind um wahr zu sein) an Konturen gewonnen und wirkt fast schon lebendig.
Ein bisschen mehr Mut zum Experiment täte Not. Dann könnten die Bücher wieder richtig gut werden
manonw zu »Jonathan Kellerman: Post Mortem« 10.02.2010
Ich hab's auch nur langweilig gefunden. Spannung kam niemals auf. Kann meinen Vorrednern BeGo und Bio-Fan nur zustimmen: Die Bücher von Kellerman waren mal gut, erreichen aber schon lange kein Thrillerniveau mehr. Schade, denn Alex und Milo waren mir immer symphatisch. Die Luft ist jedoch definitiv raus...
BeGo zu »Jonathan Kellerman: Post Mortem« 26.10.2008
Scheint in der Familie zu liegen. Ich meine das fade Geschreibsel. Soviel Langeweile wie bei Herrn Kellermann habe ich nur bei seiner lieben Gattin erlebt. Und die Figuren! Wen interessieren diese Gestalten? Vom Charakerterisieren hat der Mann nicht die geringste Ahnung. Den angesagten Psychothrill sucht man vergebens. Das wurschtelige Ende mit dem an den Haaren herangezogenem Motiv ist der Gipfel. Ist er als Arzt auch so schlimm.
Bio-Fan zu »Jonathan Kellerman: Post Mortem« 29.09.2008
Ich begleite Herrn Kellerman und seine Romane schon etliche Jahre -ja man kann mich einen Fan nennen. Aber "Post Mortem" und seine Vorgänger aus der Alex Delaware Reihe überzeugen nicht mehr. Da hat sich bei Kellerman zuviel Routine eingeschlichen. Seine fachliche Kompetenz als Psychologe steht ausser Frage und findet in der Figur des Alex Delaware einen guten Widerhall, was wiederum eine interessante Lektüre entstehen läßt. Aber spannend?
Der Klappentext verspricht uns einen "spannenden Psychothriller", aber davon ist "Post Mortem" meilenweit entfernt. Wie so häufig wird auch hier ein "cold case" aufgerollt und über die Hälfte der Geschichte befasst sich mit Spekulationen über was, wie, wo damals passiert sein könnte. Vor lauter Straßen, Wohnungen und Umzügen läuft man Gefahr, den Überblick zu verlieren. Ich hatte meine Mühe, das Buch zu Ende zu lesen, zumal kein überraschendes Ende zu erwarten war.
Fazit: Langeweile auf hohem Niveau - 70 Grad
clare1512 zu »Jonathan Kellerman: Post Mortem« 29.02.2008
Kellerman, Alex Delaware, immer wieder gut.
Ist zwar nicht der Beste dieser Reihe, aber gut zu lesen.
Spannung vorhanden, wenn auch manchmal undurchsichtige Gedankensprünge der Ermittler; sind nicht immer nachzuvollziehen.
Aber 78° sind zuwenig. Habe selbst mit 85° bewertet. Na gut, vielleicht leichter Heimvorteil für Herrn Kellerman, da ich ein totaler Fan von ihm bin.
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