Martyrium von Jonathan Hayes

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Precious Blood, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New York, 1990 - 2009.

  • New York: Harper, 2007 unter dem Titel Precious Blood. 383 Seiten.
  • München: Knaur, 2008. Übersetzt von Christine Gaspard. ISBN: 978-3-426-63899-6. 512 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Argon, 2008. Gesprochen von Torsten Michaelis. ISBN: 3866105479. 6 CDs.

'Martyrium' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Im New Yorker East Village wird eine Studentin in ihrem Apartment mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Dem Pathologen Jenner genügt ein Blick auf das Opfer, um das Tatmuster eines Serienkillers zu vermuten. Sein Verdacht bestätigt sich, als man in Pennsylvania die verstümmelte Leiche eines anderen Mädchens findet. Und dabei bleibt es nicht, weitere bizarr zugerichtete Frauenleichen sorgen für Aufsehen. Der Killer scheint besessen von einem religiösen Wahn, denn seine Morde sind dem Märtyrertod von Heiligen nachempfunden. Am Ehrentag der Heiligen schlägt der Wahnsinnige zu. Und Jenners Freundin Ana hat bald Namenstag …

Ihre Meinung zu »Jonathan Hayes: Martyrium«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Gertrud Röll zu »Jonathan Hayes: Martyrium« 03.05.2012
Also, ich habe das Buch sehr schnell gelesen, weil ich es nicht weglegen konnt.
Ich habe es immer sehr bedauert, wenn ich zur Arbeit musste und es zur Seite legen musste..
Für mich war es ein sehr spannendes, aufregendes und Bauchkribbelndes Buch...
Ich kann es jedem Thrillerfan nur empfehlen.
Ich fand das Ende, leider nur etwas kurz gehalten, doch ansonsten kann ich nur sagen. ,,,Bravo,,,
Mein großer Beifall für dieses Buch...
Dracon zu »Jonathan Hayes: Martyrium« 08.11.2011
Jonathan Hayes ist mit Martyrium ein wirklich außergewöhnlich guter Thriller gelungen!Nach einem kurzem und etwas stockendem Anfang will man das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen .Der Autor schafft es ohne übertriebene Brutalität oder ausführlich beschriebene Sexszene den Leser mit der Handlung seines Roman zu fesslen . Die Hauptpersonen sind absolut glaubwürdig, es sind keine Superhelden oder Über menschen am Werk!Jonathan Hayes verstehet es meisterhaft die Spannung zu steigern am Ende vermag man kaum noch Luft zuholen . Man kann Martyrium allen Thriller Fans nur wärmstens empfehlen
Ruth zu »Jonathan Hayes: Martyrium« 24.10.2011
Also ich hab das Buch sehr schnell gelesen, denn ich fand es sehr spanndend und flüssig. Mir persönlich hat der Protagonist sehr gut gefallen und auch seine Feundin Ana ist eine interessante Persönlichkeit. Allerdings fand ich manche Momente der "Ana", die sie hatte etwas lästig und einfach nur kindisch. Aber sie ist ja auch noch Studentin.
Das Profil des Täters ist auch recht interessant gestaltet, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass man etwas mehr über ihn erfahren hätte z.b. was tatsächlich zwischen ihm und dem Pater gelaufen ist usw...
Etwas dumm finde ich auch, dass man nicht erfährt, was mit Julie passiert ist und was Jenner bei de Gerichtsverhandlung wiederfährt und ob er noch eine Arbeit findet.
Das Ende hat mir aber trotzdem sehr gut gefallen, vor allem wie sich das Mädchen unter dem Boden versucht zu retten. Aber die ganze Geschichte endet ein wenig aprubt und man kann es auf den ersten Moment nicht glauben, dass jetzt Schluss ist, weil man gewisse Dinge einfach nicht erfährt.
Trotz allem würde ich es weiterempfehlen, da es wirklich vom Anfang bis zum Ende spanndend ist.
DanielG zu »Jonathan Hayes: Martyrium« 19.11.2009
Im Gegensatz zu meinen Vorkritikern habe ich zu dem Buch eine Recht positive Meinung. Man kann sich sehr gut in die Hauptfigur einfühlen. Die Geschichte als Solche ist in der Tat sehr "blutig", was allerdings auch der Vorlage der Morde, den Märtyrern der christlichen Geschichte, geschuldet ist. Die sind schließlich nicht einfach im Bett eingeschlafen.

Es gibt Stellen, gerade zu Beginn, da entwickelt sich die Story recht langsam, was aber auch der Tatsache geschuldet ist, dass "Jenner" erstmal vorgestellt werden muss. Im Verlauf des Buches wird die Spannung aber gesteigert, was ich für gelungen erachte.

Der Autor, Jonathan Hayes, veröffentlicht in diesem Monat in UK das Sequel namens "A Hard Death", welches dann 2010 auch in den USA und in Deutschland erscheinen soll (lt. seiner Homepage). In dem Sequel soll man dann auch mehr über Jenner's Frau erfahren.

Meiner Meinung nach sollte man dem Buch zumindest mal eine Chance gegeben haben. Sollte es einem nicht zusagen, kann man es ja immer noch auf den bekannten Plattformen wieder loswerden. ;)
Steffi zu »Jonathan Hayes: Martyrium« 04.02.2009
Der Einband und auch der Klappentext waren bei diesem Buch sehr vielversprechend. Leider konnte das Buch nicht halten, was es versprach. Zu den Hauptpersonen bekommt man irgendwie so gar keinen Bezug, da man immer nur Häppchenweise Gefühlsbrocken vorgeworfen bekommt. Auch die Persönlichkeit des Serienkillers ist nur schwach herausgearbeitet. Manchmal kam es mir so vor, als wolle der Autor die Personen mit allen möglichen Eigenschaften und Schicksalsschlägen vollpacken, die diesem aber aufgrund ihrer dürftigen Darstellung nicht gewachen waren. Die gesamte Handlung ist nicht flüssig, sondern besteht, wie auch die Personen, aus Teilstücken, die sich nicht ineinander fügen.Auch das Ende ist eher blutrünstig, als wirklich spannend und wird sehr lange hinausgezögert. Fazit: Das Buch ist mehr Schein als Sein und somit nicht wirklich lesenswert.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
NickSch zu »Jonathan Hayes: Martyrium« 01.10.2008
Ein paar Sätze dazu wie ich auf 50 Punkte komme .
Erstens da mir die Protagonisten so leer und farblos erschienen. Man konnte sich in keinen der Protagonisten auch nur ansatzweise nahe fühlen. Dr Jenner war zwar recht freundlich dargestellt und doch fehlte es ihm auch an Charisma. Ana war irgendwie unscheinbarja man kann sagen langweilig. Und zweitens weil so viele offene Fragen blieben wie z.B Was geschah mit Jenners Freundin Julie hat sie ihn verlassen oder ist sie umgekommen? Fragen über Fragen.und dann der oft erwähnte 11 September doch warum genau dies zur Arbeitslosigkeit von Dr Jenner Führte wurde mit einem Satz klein weggewischt und auch warum der Mörder aus religiösen Zwängen handelte blieb weitgehend offen, auch hätte ich mir ein Nachwort gewünscht da das Ende sehr dürftig ausgefallen ist.

Kurzbeschreibung
Im New Yorker East Village wird eine Studentin in ihrem Apartment mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Dem Pathologen Jenner genügt ein Blick auf das Opfer, um das Tatmuster eines Serienkillers zu vermuten. Jenner der eigentlich nicht mehr als Gerichtsmediziner arbeitet wurde von der Familie des Mädchens eigens dafür beauftragt. Sein Verdacht bestätigt sich, als man in Pennsylvania die verstümmelte Leiche eines anderen Mädchens findet. Eigentlich fällt dieser Mord nicht mehr in Dr Jenners Zuständigkeit. Zumal er mit dem Gerichtsmediziner Witheker auf Kriegsfuß steht . Witthaker hat es immer noch nicht verarbeitet das ihn Juliane wegen Jenner verlassen hat. Doch Jenner ermittelt immer weiter. Und dabei bleibt es nicht, weitere bizarr zugerichtete Frauenleichen sorgen für Aufsehen. Der Killer scheint besessen von einem religiösen Wahn, denn seine Morde sind dem Märtyrertod von Heiligen nachempfunden. Am Ehrentag der Heiligen schlägt der Wahnsinnige zu. Und Jenners Freundin Ana hat bald Namenstag ...
Alles in allem ein eher mittelmäßiger Thriller mit ein wenig Tiefgang und einigen sinnlos gefüllten Seiten.
tassieteufel zu »Jonathan Hayes: Martyrium« 26.09.2008
Im New Yorker East Village wird eine Studentin in ihrem Apartment mit dem Kopf nach unten gekreuzigt und gefoltert aufgefunden. Der Ex-Pathologe Jenner, der von der Familie des Opfers zu dem Fall als Berater dazugerufen
wird, stellt schnell das Muster eines Sereintäters fest. Auch bleibt es nicht bei einem Opfer und Jenner vermutet, das die Mitbewohnerin des ersten Opfers ebenfalls in Gefahr ist, weil sie den Täter gesehen hat.
Der Klappentext des Buches verspricht ein temberaubendes Meisterwerk, doch leider hält das Buch nicht, was der Klappentext verspricht. Durchgehende Spannung wie man es von einem Thriller erwartet, kam nur während der ca.
letzten 80 Seiten auf. Die Schilderung grausiger und blutiger Morde macht allein noch kein gutes Buch aus, auch die Personen kamen wir recht klischeehaft vor. Besonders Jenners ehem. Vorgesetzter Whittaker war da ein Parade-
beispiel dafür. Auch der Mörder, der meist nur als der "Mann" bezeichnet wird bedient jedes Klischee, in der Kindheit vom Vater geschlagen, von anderen Kindern gehänselt, vom Pfarrer missbraucht……. Trotz allem hat sich für mich kein richtiges Tatmotiv ergeben, was, wieso und warum die Morde gerade stattfanden.
Am Ende wurde es dann zwar recht spannend, doch der Schluß an sich ist auch ziemlich unbefriedigend, weil viel offen bleibt, sowohl was den Mörder betrifft, als auch die Hauptfiguren Jenner und Ana.
Fazit: kann man lesen, wird aber nicht lange im Gedächtnis bleiben, da gibt es in dem Genre wesentlich lesenswerteres.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Martyrium

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: