EisNacht von John Sandford

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1993 unter dem Titel Winter Prey, deutsche Ausgabe erstmals 1994 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: USA, 1990 - 2009.
Folge 5 der Lucas-Davenport-Serie.

  • New York: G. P. Putnam’s Sons, 1993 unter dem Titel Winter Prey. 336 Seiten.
  • München: Goldmann, 1994. Übersetzt von Elke vom Scheidt & Joachim Körber. ISBN: 3-442-42549-2. 376 Seiten.
  • München: Goldmann, 1999. Übersetzt von Elke vom Scheidt & Joachim Körber. ISBN: 3-442-44487-X. 377 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. Übersetzt von Elke vom Scheidt & Joachim Körber. ISBN: 3-442-45669-X. 376 Seiten.

'EisNacht' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Dieser Winter ist der härteste, den Wisconsin je erlebt hat. Aber nicht die frostige Witterung läßt den Scheriff erschauern, sondern die Kaltschnäuzigkeit, mit der ein unbekannter Killer die dreiköpfige Familie LaCourt umgebracht hat. Nur ein Mann kann helfen: Ex-Polizist Lucas Davenport, der sich schließlich bereit erklärt, der lokalen Polizei unter die Arme zu greifen. Noch weiß er nicht, dass er diese Entscheidung bitter bereuen wird. Denn der »Eismann« ist schlau, gerissen und brutal. Und er wird wieder töten – wie ein Kojote in der Winternacht.

Das meint Krimi-Couch.de: »Da hätte man mehr draus machen können« 60°

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Die Temperatur ist unter -30 Grad Celsius. In Wisconsin werden die drei Leichen der Familie LaCourt gefunden, grausam ermordet. Der Ex-Polizist Lucas Davenport wird gebeten, bei der Untersuchung des Falles zu helfen. Schon bald entdeckt er Zusammenhänge mit dem kürzlich geschehenen Mord an einem Kind. Einziger Verdächtiger ist der alkoholkranke Pfarrer, der sich kurz vor der Tat am Tatort aufhielt. Bald schon geschehen weitere Morde.

Der Roman ist teilweise sehr spannend geschrieben, dazwischen aber gibt es auch einige langweilige Phasen.

Die Figur des Lucas Davenport ist einer der Krimihelden, die von ihrem Autor mit einer gewissen Freiheit ausgestattet sind. Da der Ex-Polizist von seinem Software-Unternehmen gut leben kann, hat er die Möglichkeit, nebenbei als Ermittler tätig zu sein, wobei er sich einiges mehr an Freiheiten herausnehmen kann als die gesetzestreuen Ermittler.

Die Charakterisierung der Nebendarsteller dagegen ist oft nur sehr oberflächlich. Gut begonnene Ansätze in den Bereich kleiner Glaubensgemeinschaften, Homosexualität und Alkoholismus werden nicht weiter ausgeführt. Sehr bildlich beschrieben dagegen ist die Landschaft mit ihrer eisigen Kälte. Man friert förmlich selber beim Lesen, doch vergeblich hofft man, dass einem durch andauernde Spannung wärmer werden könnte.

Sandford versäumt es, den Leser durch das Auslegen von Hinweisen und falschen Fährten in die Tätersuche intensiv mit einzubeziehen. Da hätte man mehr draus machen können. Dagegen wird der Leser zunächst zu sehr fixiert auf die Figur des Pfarrers.

Gut geschrieben die wechselweise Betrachtung einmal aus der Sicht der Ermittler, dann aus der Sicht des Täters, der einfach der »Eismann« ist, ohne daß dabei Hinweise auf seine Identität gegeben werden.

Solide Hausmannskost bietet der Krimi, gewürzt mit einer netten Liebesgeschichte und einiges an Action. Ein Buch, das man nicht unbedigt gelesen haben muss, das aber durchaus als nette Urlaubslektüre dienen kann.

Ihre Meinung zu »John Sandford: EisNacht«

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Shehrezad zu »John Sandford: EisNacht« 04.02.2011
Also ich habe das Buch bereits mehrere mal gelesen und fand es immer wieder spannend;-))
Von Sandford habe ich ebenfalls mehrere Bücher gelesen.
Der Schreibstil gefällt mir auch,es ist mit Büchern wie mit Filmen auch,manchmal kommen auch langweilige Passagen auf,was mir persönlich bei diesem Buch nicht aufgefallen ist.
Ich kann es nur empfehlen und diesen Schriftsteller auch.
Heike zu »John Sandford: EisNacht« 30.10.2008
Dies ist das fünfte Buch aus der Reihe L.D., welches wirklich gehalten hat, was es versprochen hat. Allerdings hätte der Täter bei gaaanz intensiven Nachdenken eher gefunden werden können im Bezug auf den Leser. Ich persönlich fand die Schlußszene sehr lang gezogen. Positiv hingegen war für mich die verschiedenen Themen, die Sandford angeschnitten hat und für meine Begriffe es auch richtig tat, sie nicht weiter ausgeweitet zu haben, obwohl Kritiker da anderer Meinung sind.
zwalllllle zu »John Sandford: EisNacht« 13.05.2008
ey muduck alter das buck is beste man!!!
xDmuduck beste buch der welt alter
man das ist voll kool
was ich von dem buckh halte ?
ja das halte icch davon:
*1
0 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Kerstin zu »John Sandford: EisNacht« 03.10.2007
Ausgezeichneter Thriller, der einen nicht mehr losläßt und auch Lucas Davenport ist großartig in seinem Element - allerdings sollte man sich bei etlichen Graden unter Null warm anziehen!
Luca zu »John Sandford: EisNacht« 08.02.2007
Mein erster Roman mit Lucas Davenport.Er ist spannend und die Gegend wird sehr gut beschrieben.Ein gelungenes Buch werde sicherlich noch viele Lesen.Auch Davenport ist ein klasse (ex)Polizist.
Susi zu »John Sandford: EisNacht« 08.03.2006
der eismann ist ein sehr gelungenes buch, wobei ich sagen muss, daß mir die handlung doch ein wenig zu durchsichtig erschien. ohne das ende vorwegzunehmen, war es doch recht früh zu erkennen wo man den "eismann" vermuten könnte.
Medikament zu »John Sandford: EisNacht« 12.08.2005
Es war mein ersten Buch, welches ich von Sandford las und ich war begeistert. Phantastisch beschrieben Szenen, interessante Ermittlungen und einfach schöner Schreibstil.
Ich kann es jeden nur empfehlen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Biene zu »John Sandford: EisNacht« 23.06.2004
Mein Kommentar zu diesen Buch ist ganz einfach nur Super spannend und gut geschrieben! John Sandford ist echt ein sehr guter Autor!
michael zu »John Sandford: EisNacht« 20.03.2004
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ich kenne von John Sandford viele Romane, bei denen von Anfang an der Täter dem Leser bekannt ist und somit ein ordentliches Quantum an Spannung fehlt. Dieses trifft auf EisNacht nicht zu- habe ständig mitgefiebert, wer denn die mysteriöse Person sein kann, die in dem Buch als Eismann beschrieben wird. Schade das Sandford nicht öfters reine whodunits veröffentlicht.
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