Der indianische Schatten von John Sandford

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1990 unter dem Titel Shadow Prey, deutsche Ausgabe erstmals 1991 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: USA, 1990 - 2009.
Folge 2 der Lucas-Davenport-Serie.

  • New York: Putnam´s Sons, 1990 unter dem Titel Shadow Prey. 318 Seiten.
  • München: Goldmann, 1991. Übersetzt von Joachim Körber. ISBN: 3-442-41504-7. 349 Seiten.

'Der indianische Schatten' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Er läßt sich nicht abschütteln, der indianische Schatten, und er schlägt mit martialischer Härte zu. Ein Miethai in Minneapolis, ein Politiker in New York, ein Richter in Oklahoma – alle werden auf die gleiche bizarre Weise getötet: Mit einem kunstvollen Opfermesser wird ihnen die Kehle durchgeschnitten. Für Lieutenant Lucas Davernport scheint es nur einen Tatmotiv zu geben: Rache an den Feinden des indianischen Volkes. Aber er hat viele Verdächtige. Und die Killermaschine mordet weiter, ohne Erbarmen …

Ihre Meinung zu »John Sandford: Der indianische Schatten«

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axelp zu »John Sandford: Der indianische Schatten« 19.08.2009
Ich hatte lange auf dieses Buch gewartet, es hat ja inzwischen "Kultstatus" bekommen. Vielleicht war es als 2. Davenport ganz gut, aber nachdem ich in der Reihe bereits weiter fortgeschritten bin, war ich doch enttäuscht. Mehr als zu einem etwas über dem Durchschnitt liegenden Krimi hat das Buch nicht. Der kuriose Höhepunkt war, als Davenport plötzlich einfach aus dem Nichts die Lösung parat hatte. Das ganze Buch ist schon etwas amateurhaft und es verwundert nicht, daß es bisher nicht mehr aufgelegt wurde.
Heike Götz zu »John Sandford: Der indianische Schatten« 25.05.2008
Ich muss zugeben, das ich mich am Anfang schwer getan habe, die Übersicht zu behalten - einfach zu viele Morde in Folge - aber als Lucas dann das Verhältnis mit Team-Kollegin Lily anfing, lockerte sich das Ganze auf. Politisch gesehen ist es ein Buch, was an Grenzen geht und manch einen zum Aufwachen zwingen sollte. Privat gesehen ist es ein Buch, was gelesen sein will, wenn man sich des Polizisten Lucas Davenport angenommen hat und ihn nimmt, wie er halt ist, wie schon von anderen bemerkt, mit all seinen Schwächen und Stärken. Trotz alledem muss ich aber zugeben, das das Buch für mich schon einige Hänger hatte: Lucas wird faßt ermordet und denkt nur an Sex mit seiner Partnerin, derweil sitzt "Frau und Kind" daheim. Dadurch herrscht viel zu wenig Konzentration am eigentlichen Fall.
Kerstin zu »John Sandford: Der indianische Schatten« 03.10.2007
Es ist beruhigend, dass der hartgesottene Detektive doch auch nur ein Mensch mit Stärken und Schwächen ist und der Fall - es geht um indianische Killer und einer tanzt aus der Reihe - ist spannend und ungeheuerlich, auch die Kollegin aus New York verdreht Lucas mehr als den Kopf!
Albert Manser zu »John Sandford: Der indianische Schatten« 15.05.2003
Wirklich ein Muss, für jede Krimifan. Sandford versteht es den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile zu fesseln. Durch die sehr "menschliche" Darstellung der Hauptpersonen, mit all ihren Fehlern und Wünschen, kann man sich richtig in die Story einfühlen.
Ein echter Reisser
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