Des Teufels Stimme von John Misto

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel The devil´s companions, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Fischer.

  • Syndey: Hodder Headline Australia, 2005 unter dem Titel The devil´s companions. 265 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2008. Übersetzt von Andrea Fischer. ISBN: 978-3-596-17714-1. 280 Seiten.

'Des Teufels Stimme' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Im Kloster St. Michael’s gab es einen Einbruch, ein Raum wurde verwüstet. Die Polizei nimmt auf der Wache Fingerabdrücke von sämtlichen Nonnen. Ein Polizist gibt diese routinemäßig ins System ein – und findet einen Treffer. Als er die Archivnummer und die dazugehörige Akte hat, trifft ihn fast der Schlag: Es ist der Fingerabdruck von Anna Brennan, eines dreijährigen Mädchens, das einundzwanzig Jahre zuvor an Heiligabend aus der vollbesetzten Kirche verschwand, offenbar entführt wurde und nie wieder auftauchte. Der berühmteste ungelöste Fall Australiens. Die ermittelnden Beamten, Greg Raine und seine Kollegin Nikki, konfrontieren die Nonnen mit ihren Erkenntnissen. Detective Raine will auch die Eltern der damals verschwundenen Anna informieren. Doch sein Chef bremst ihn, da Annas Vater inzwischen ein mächtiger Politiker und Anwärter auf den Posten des Polizeiministers ist, und auch andere erweisen sich nicht als hilfreich, z.B. Gregs eigener Vater, der früher selbst Polizist war und den Brennan-Fall bearbeitete, und die Kollegen für interne Ermittlungen, die Greg und seine Kollegin bei ihren Nachforschungen heimlich beobachten. Dennoch geben die beiden nicht auf und verfolgen alle alten Spuren nochmal – bis zum atemberaubenden Finale.

Das meint Krimi-Couch.de: »In Ansätzen scharfsinnig« 70°

Krimi-Rezension von Jochen König

Als der junge australische Polizist Greg Raine samt seiner Partnerin Nikki zu einem Einbruch ins Kloster St. Michael gerufen wird, ahnt er nicht, dass dieser scheinbar alltägliche Fall zum wichtigsten seines bisherigen Lebens werden wird. Zum einen wird er zurückgeworfen in seine Zeit als leidgeprüfter und traumatisierter Schüler der Klosterschule, zum anderen stoßen er und seine Kollegen auf eine Spur, die augenscheinlich auf eine spektakuläre Entführung hinweist, der einundzwanzig Jahre zurückliegt. Damals verschwand die dreijährige Anne Brennan in einem unbeobachteten Moment während der Christmette spurlos. Die Eltern der Kleinen sind der aufstrebende Politiker Adrian Brennan und seine Frau Judy, deren Popularität das Kidnapping zu einem Fall des öffentlichen Interesses werden lässt. Trotz intensiver Ermittlungen der Polizei, unter der Leitung von Gregs Vater Frank, wird Anne Brennan nicht gefunden.

Bis zu jenem Tag, einundzwanzig Jahre später, als Fingerabdrücke die junge Nonne Martha als das mögliche Entführungsopfer ausweisen. Überraschenderweise gibt es nur wenig Beifall, im Gegenteil, Nikki und Greg wird vehement davon abgeraten ihren begründeten Verdacht den Eltern mitzuteilen. Denn Adrian Brennan steht kurz davor Polizeiminister zu werden, und kein höher gestellter Beamter möchte ihm gegenübertreten, falls sich die neue Fährte als falsch erweist. Doch nahezu automatisch setzen sich Mechanismen in Gang, die Greg immer tiefer hinter die Kulissen dieses Vermisstenfalls führen. Dort erwarten ihn Schmerz, Tod und die wenig freudige Erkenntnis, dass kaum etwas so ist, wie es den Anschein hat.

Wenn man Des Teufels Stimme am Ende aus den Händen legt, kann man eigentlich nur indigniert die Augen verdrehen, aufgrund der abstrusen Wendungen und Enthüllungen, die das Buch bis zum Finale genommen hat. Andererseits wird man auch konstatieren können, dass man sich selbst bei dem unglaubwürdigen Humbug, den die zweiten Hälfte auffährt, spannend unterhalten hat. In Anbetracht des nachdenklichen, eigenwilligen Beginns ist dieses Ergebnis etwas mager und enttäuschend.

Besitzt der Roman mit dem gleichzeitig verunsicherten und zielstrebigen Greg Raine, sowie seiner Partnerin und Geliebten Nikki, ein unorthodoxes und entwicklungsfähiges Paar im Fokus der Geschichte. Beide sind mit Mitte zwanzig noch recht jung für gestandene Ermittler, was Misto vor allem bezüglich des männlichen Parts deutlich betont. Nikki ist die weitaus härtere und gefestigtere Bastion des dynamischen Duos. Aber genau das macht die Stärke des ersten Teils aus: jenen tiefen Graben aus Unsicherheit und anerzogenen Schuldgefühlen, in den sich Greg geworfen sieht, sobald er sich seiner ehemaligen Lehrerin Mutter Dominic gegenüber sieht. Fast macht er sich in die Hose, ein Fakt, auf den die Ordensschwester mit Blick auf Gregs Vergangenheit unbarmherzig eingeht. Hier erweist sich Misto als effektiver und stilsicherer Erzähler, dem es mit wenigen Skizzen gelingt, das Grauen einer repressiven Erziehung darzustellen.

Anstatt sich auf dieses Geschick zu verlassen, verlässt er aber die Pfade jenes Erzählstrangs und widmet sich immer mehr der Entführungsgeschichte. Gregs zeitweilige Inkontinenz spielt jedoch weiterhin eine Rolle, und dem geübten Leser wird schnell klar, dass er das auslösende traumatische Erlebnis zum Schluss hin offenbart bekommen wird. Mit etwas gutem Willen kann man all die Drehungen und Wendungen schlucken, die Des Teufels Stimme auffährt, innerhalb der Erzählung sind sie tatsächlich angelegt und bis auf wenige Details irgendwann zu erahnen. Hinterfragen darf man allerdings wenig. Nur ein Punkt – ohne allzu viel Inhaltliches zu verraten: Wieso hat bei einem derart spektakulären Fall, kein einziger Journalist seine Hausaufgaben erledigt und es mit Hintergrundrecherche versucht?. Die Aufdeckung eines Skandals wäre selbst dem Laufburschen des lokalen Tageblatts ein leichtes gewesen.

Um der Gerechtigkeit genüge zu tun, auch im hanebüchenen Ausklang des Buches ist bei weitem nicht alles schlecht. Misto gelingen in Ansätzen scharfsinnige Beobachtungen über die Fragilität von Beziehungen, in denen im Zweifelsfalle die Machtfrage entscheidender ist, als die der Liebe und Zuneigung. So befindet sich hinter einem Aufbau, der augenscheinlich einer simplifizierten Spannungsdramaturgie dient, einigermaßen ernsthafte Reflexionen über das Wesen des Menschen, und was Menschlichkeit ausmacht. Leider wird der bemerkenswerte Aspekt, der sich mit der negativen Pädagogik eines autoritär-klerikalen Erziehungssystems auseinandersetzt, ohne Konsequenzen fallen gelassen und das Schlussdrittel durch halbgaren Hokuspokus verunstaltet, der seine Leser leichtfertig unterschätzt. So ist Des Teufels Stimme eine vertane Chance, die Spielereien mit oberflächlichem Tand den Vorzug vor einem Tanz auf den scharfkantigen Klippen der bitteren Erkenntnis gibt.

Jochen König, Januar 2009

Ihre Meinung zu »John Misto: Des Teufels Stimme«

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Rolf Graudejus zu »John Misto: Des Teufels Stimme« 31.05.2016
Australien? Mal was anderes. Nachdem ich auf Wikipedia die Biographie J.Misto's gelesen habe, war ich jedoch überrascht, daß dieses Buch von einem Autor mit derart profunden schreiberischen Erfahrungen stammt. Zwar flüssig zu lesen und mit einer wirklich überraschenden Auflösung, kann das Buch an keiner Stelle mit überzeugenden Charakterisierungen aufwarten. Nur sehr selten konnte ich mich in die Personen oder die Umgebung hineinversetzen. Mancher Handlungs-'Twist' ist tatsächlich kaum erklärbar und die scheinbare Absurdität der Auflösung kaum glaubhaft. Das geht mir aber auch bei jedem James-Bond-Film so. Motto des Romans könnte sein: 'Manchmal tun Menschen aus richtigen Gründen das Falsche'. Mein Fazit: 'Des Teufels Stimme' ist kein schlechtes Buch, aber als Romanautor hat J.Misto noch reichlich Luft nach oben.
simsa zu »John Misto: Des Teufels Stimme« 13.10.2011
Anna ist verschwunden. Das kleine Mädchen wurde am Heilig Abend aus der Christmette entführt und tauchte nie wieder auf. So sehr die Polizei sich auch bemühte, bis zum heutigen Tag gibt es kein Lebenszeichen von dem Mädchen.
21 Jahre später wird im Kloster St. Michael eingebrochen. Dabei werden bei diesem Einbruch frische Fingerabdrücke von Anna gefunden. Nur wie kann es sein? Lebt dieses Kind/ die Frau unter den Nonnen? Was ist damals passiert?

Ich war vor dem Lesen schon sehr gespannt auf mein erstes Buch von John Misto. Der Schauplatz ist ja Australien und ich finde die Krimis aus dieser Gegend sind wieder ganz anders als die aus Deutschland, Skandinavien oder den USA. Leider wurde das Buch mal sehr gelobt und dann wieder sehr zerrissen, aber ich habe ohne Vorurteile einfach begonnen.
Deswegen kann ich nun auch sagen, dass ich zu den Leuten gehöre die des Lobes für „Des Teufels Stimme“ sind. Ich war zu keinem Zeitpunkt von der Geschichte gelangweilt und habe das Buch total verschlungen. Die Charaktere fand ich angenehm und auch die Geschichte an sich hatte Wendungen, die ich so ganz sicher nicht vermutet hätte. Mit seinen 280 Seiten ist dieses Buch auch recht kurzweilig und etwas Spannendes für zwischendurch.
Mein Fazit: Ein überraschend spannender Krimi, den ich nur empfehlen kann. Man darf sich von den schlechten Kritiken nicht abschrecken lassen und sollte es einfach versuchen.
Giulie zu »John Misto: Des Teufels Stimme« 22.06.2010
Es ist das beste Buch was ich je gelesen habe.Kann ich nur weiter empfehlen.Es war von Anfang an bis zum Schluss spannend und kein bisschen langweilig.Es ging gleich richtig zur Sache ohne irgendwelche langweilige Beschreibungen.Muss zugeben dass zum Schluss mir sogar die Tränen kamen.Also liebe Leser,ran an das Buch und viel Spass beim Lesen.Ein wunderbares Buch!
Schusti zu »John Misto: Des Teufels Stimme« 04.06.2009
Normalerweise sind Wenundungen in einer Handlung dazu da, die Geschichte vorranzutreiben. Ein Autor bringt neue Fakten ins Spiel mit denen der Leser nict gerechnet hätte. Der Leser daraufhin denkt sich dauraufhin erstaunt: "Mensch, das hätt' ich jetzt nicht gedacht."
Genauso ging es mir, als ich dieses Buch gelesen habe. Allerdings waren für mich diese neuen Wendungen, wie der Tod einer Hauptperson oder die Begnungen in der Krypta und vieles mehr, eher hinderlich, denn hilfreich.
Die ganze Geschichte ist total absurt. Was einen interessanten Anfang versprach, wurde schnell zu totalem Humbuk! Man könnte denken, dass John Misto einfach sämtliche Elemente, die es in der Thriller-/Krimi-/Psychopathen-/Polizei-/Beziehungs-/Kirchenwelt usw (ich knn es selber nicht richtig einordnen) gibt in diesem Buch verewigen wollte, ohne dabei über den (Un?)Sinn dieser Elemente nachzudenken. Ich hoffe, dass John Misto bessere Drehbücher als Thriller schreibt, dann sollte er lieber bei diesem Genre der Literatur bleiben.

25°
Angel-128 zu »John Misto: Des Teufels Stimme« 20.04.2009
Wie bereits einige meiner Vorredner, muss auch ich bemerken, dass dies ein Krimi ist, der auch ohne Blut, Gerichtsmediziner, Obduktionen oder dergleichen, spannend ist von Anfang bis zum Ende.
Der Autor fesselt einen mit einer unaufgeklärten Entführung, die bereits Jahre zurück liegt.
Habe das Buch mehr oder weniger in einem Rutsch durchgelesen und war von dem Finale tatsächlich überrascht,
wobei ich nicht mit dem Kopf geschüttelt habe.
Alle offenen Fragen wurden beantwortet, nichts blieb meines Erachtens ungeklärt.
Was an dieser Handlung unlogisch sein soll, kann ich nicht nachvollziehen und so an den Haaren herbeigezogen fand ich das Finale nun auch wieder nicht.
Fü mich ist hier alles zu einem Abschluss gekommen und ich kann das Buch nur weiter empfehlen!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ellen zu »John Misto: Des Teufels Stimme« 30.03.2009
Ein erfrischend anderes Buch. Ich habe mich keine Zeile gelangweilt, immer neue Wendungen. John Misto führt seine Leser und Ermittler an der Nase herum und nimmt dabei sowohl die Handlung als auch seine Protagonisten angenehm unernst. Eine nie aufgeklärte Entführung, Täter und Motiv offen. Ein nach 21 Jahren gefundenes Entführungsopfer, oder doch nicht? Zu den Rätseln, deren Lösungen immer nur neue Fragen aufwerfen, kommen politische Fallstricke, die den Ermittlern die Arbeit erschweren. Dabei erfüllt jeder der (überschaubaren) Beteiligten mehrere Funktionen, Täter und Opfer, Beteiligter und Zuschauer, je nach aktuellem Ermittlungsstand. Misto klärt auf und verschleiert und führt den Leser dabei durch ein kurzweiliges Labyrinth. Mir hat’s gefallen, 75 °.
Als Ganzes gesehen natürlich völlig hanebüchen, aber in sich geschlossen und gut durchdacht. Keine losen Enden, keine offenen Fragen. Und ganz ehrlich: unwahrscheinlicher als all die traumatisierten Ermittler, deren Lebenswege sich regelmäßig mit genial-grausamen Serienmördern kreuzen, ist die Auflösung dieser Entführungsgeschichte auch nicht!
Bio-Fan zu »John Misto: Des Teufels Stimme« 12.03.2009
Heutzutage ist es ja sehr angesagt, Tod oder Teufel in einem Titel für einen Thriller unterzubringen, ob´s nun passt oder nicht, spielt keine Rolle, Hauptsache es hört sich gewichtig an.
"Des Teufels Stimme" ist in diesem Roman nicht zu hören, geschweige denn die "Gefährten des Teufels" - so der englische Titel- zu sehen.
Aber ein Teufelskerl bzw.- weib ist, wer die Eingangssequenz im Kloster geduldig über sich ergehen läßt, denn die Ermittlungen spotten jeder Beschreibung. Geheimnisvoll geht´s weiter:
Kloster -- Kirche -- Krypta -- Teufelsbild, na endlich. Doch dieser Weg in die Vergangenheit erweist sich nur als Sackgasse.
Gott sei Dank, nein, dem Teufel sei Dank, gibt es noch eine jüngere Vergangenheit, in der die Wurzeln allen Übels zu finden sind, aber ich werde einen Teufel tun, hierauf weiter einzugehen. Die Irrungen und Wirrungen bereiteten mir Teufels Qualen. Alles Teufelswerk!
Drum hört nicht auf des Teufels Stimme, die da flüstert: Kauf mich
Am Wohnort des Teufels sind´s nur 30 Grad
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Saskia zu »John Misto: Des Teufels Stimme« 09.03.2009
Ich hatte große Erwartungen an dieses Buch - der Klappentext klang spannend und ich meine sogar, dass es irgendwo empfohlen wurde. Noch während des Lesens gefiel es mir gut, der Autor hat einen gut lesbaren Schreibstil, die Handlung plätscherte angenehm vor sich hin. Genau das richtige, für einen ruhigen Vorfrühlingsurlaub. Dennoch fesselte mich das Buch an keiner Stelle so sehr, dass ich es nicht aus der Hand hätte legen können. So brauchte ich ganze fünf Tage, um schließlich zum vielversprechenden Ende vorzudringen - und wurde bitter enttäuscht. Etwas so Absurdes habe ich wirklich selten gelesen! Damit meine ich nicht nur die hahnebüchende Auflösung, sondern vielmehr auch die schreinede Unlogik mit der einem der Autor diese verkaufen will. Auch hatte ich den Eindruck, dass einiges nicht wirklich zum Abschluss gekommen ist, man bleibt mit einem merkwürdig unbefriedigten Gefühl zurück.
mase zu »John Misto: Des Teufels Stimme« 09.01.2009
Lange habe ich nach einem Wort gesucht, das dieses tolle Buch beschreibt. Leichtigkeit trifft es für mich ganz gut. Ob diese Leichtigkeit daher kommt, weil Misto Australier ist, oder daher, weil „Des Teufels Stimme“ sein Debüt im Thrillergeschäft ist, weiss ich nicht. Jedenfalls scheint es, als habe er sich schlicht geweigert die Konkurrenz, vornehmlich aus den USA, zu lesen. Und das war gut so.
Auch hier, wie so oft ein Ermittlerpärchen, aber hier steht nicht der private Ärger im Vordergrund oder sozialkritische Diskussionen während der Observierung, sondern alles ist gut und sie gehen stattdessen einfach mit einander ins Bett. Auch müssen Sie diese Beziehung nicht verstecken, sondern das ganze Präsidium weiss darüber Bescheid. So leicht geht das.
Dieser Thriller kommt auch ganz leicht ohne Leichenberge, Blutorgien und Obduktionen aus, es gibt sogar nur einen Mord, zwar traurig, aber nicht aufgeblasen, sondern er geschieht einfach.
Auch das Ende finde ich sehr gelungen, nicht überstrapaziert, sondern überraschend und trotzdem nachvollziehbar. Alle Lücken werden geschlossen und es bleiben keine offenen Fragen übrig. An dieser Stelle wundere ich mich über die anderen Kommentare und die Rezension, denn in jedem zweiten anderen Thriller bekommen wir schlimmere Twists und Überraschungen vorgesetzt und schliesslich ist ein Roman ein Roman.
„Des Teufels Stimme“ ist ein ruhiger Thriller ohne Actionkino, der aber jederzeit einen gewissen Spannungsgrad halten kann. Bravo.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
JaneDoe zu »John Misto: Des Teufels Stimme« 21.12.2008
Misto hat sich wirklich sehr bemüht und das Buch ließ sich flott weglesen.
Aber diese ganzen Konstruktionen und Wendungen hätten locker auch für zwei Krimis gelangt. Der Autor hat soviel an Handlung in die 280-Seiten-Geschichte reingepackt, daß darüber die Personenbeschreibungen viel zu kurz kamen. Ich mußte mir zwischendurch mehrfach ins Gedächtnis rufen, daß es sich bei Greg und Nikki um Polizisten handelt, denn Polizeiarbeit sieht doch irgendwie anders aus. Und über die Auflösung konnte ich dann leider nur den Kopf schütteln.

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