Krieg im Spiegel von John Le Carré

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1965 unter dem Titel The Looking Glass War, deutsche Ausgabe erstmals 1965 bei Zsolnay. 333 Seiten. ISBN-10: 3-552-04711-5, ISBN-13: 978-3-552-04711-2.
Ort & Zeit der Handlung: Ostdeutschland, 1950 - 1969.

'Krieg im Spiegel' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Deutschland in den sechziger Jahren, mitten im Kalten Krieg. Der britische Geheimdienst erfährt durch seine Quellen, dass in der DDR, in der Nähe von Rostock, Mittelstreckenraketen stationiert werden sollen, die auch Großbritannien bedrohen könnten. Zur Aufklärung werden Agenten hinter den Eisernen Vorhang geschickt, doch plötzlich bricht der Kontakt zu ihnen ab …

Das meinen andere:

»Stilvoll komponiert, psychologisch verfeinert« (Der SPIEGEL)

Ihre Meinung zu »John Le Carré: Krieg im Spiegel«

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Florida zu »John Le Carré: Krieg im Spiegel« 31.01.2008
Bemerkenswert zu der "düsteren" Darstellung Le Carre´s, das dieser selbst dieses Buch als das "realistischste" aller seiner Geheimdienstromane bezeichnet hat.
Karl Schaller zu »John Le Carré: Krieg im Spiegel« 05.12.2004
Manchmal ist es ungeheuer schwierig ein Buch angemessen zu beurteilen. Das gilt zu dem Buch "Krieg im Spiegel".

Handelt es sich um ein Zerrbild der Figuren? Wo beginnt unter den Verwerfungen die Wahrheit?
Sehr fein wird das Zufällige, das indirekt wabernde Ist-Sein gegen gegen die Steuerungsparameter des Unterbewusstseins diametral ausgewechselt. Es ist alles wie im richtigen Leben, nur eben viel differenzierter. Alles ein einziger Sonnenuntergang, in kohärente Farben getaucht. Unwirklich, erschreckend..

Übrigens: Ich habe das Buch natürlich nicht gelesen. :-)
Skandalos zu »John Le Carré: Krieg im Spiegel« 19.10.2004
Ein seltsames Buch, ohne jede Identifikationsfigur, sehr deprimierende Figuren werden geschildert, ein Haufen hoffnungsloser Flaschen stümpert herum, Leute werden (übertrieben) sinnlos verheizt, alle Beteiligten sinken und sinken. Man erwartet zunächst einen Punkt, an dem der Held auftritt und letztlich gegen innere und äußere Gegner alles zum Guten wendet, aber nichts dergleichen. Das Buch schildert eine Agonie bis zum bitteren und banalen Ende.
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