Eine Art Held von John Le Carré

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1977 unter dem Titel The Honourable Schoolboy, deutsche Ausgabe erstmals 1977 bei Hoffmann & Campe.
Folge 6 der George-Smiley-Serie.

  • London: Hodder & Stoughton, 1977 unter dem Titel The Honourable Schoolboy. 603 Seiten.
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 1977. Übersetzt von Rolf & Hedda Soellner. ISBN: 3-455-00818-6. 603 Seiten.
  • München; Zürich: Droemer Knaur, 1979. Übersetzt von Rolf & Hedda Soellner. ISBN: 3-426-00640-5. 511 Seiten.
  • München: Heyne, 1985. Übersetzt von Rolf & Hedda Soellner. ISBN: 3-453-02145-2. 603 Seiten.
  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1993. Übersetzt von Rolf & Hedda Soellner. ISBN: 3-462-02240-7. 603 Seiten.
  • Berlin: List, 2004. Übersetzt von Rolf & Hedda Soellner. ISBN: 3-471-79501-4. 655 Seiten.
  • München: List, 2004. Übersetzt von Rolf & Hedda Soellner. ISBN: 3-548-60453-6. 603 Seiten.
  • [Hörbuch] Frechen: Delta Music, 2007. Gesprochen von Claude Olivier Rudolph. ISBN: 3865384919. 18 CDs.

'Eine Art Held' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Nach der Enttarnung eines 'Maulwurfs', eines sowjetischen Agenten im Londoner Geheimdienst, hat George Smiley die Leitung des Circus übernommen. Er soll die Abteilung zu alter Schlagkraft zurückführen. Dazu muss er 'Karla’ finden, den sowjetischen Einsatzleiter, der den Vernichtungsfeldzug gegen den Circus befehligt. Die entscheidende Spur führt nach Indochina; Smiley schickt seinen Agenten Jerry Westerby, als Journalisten getarnt, nach Hongkong, wo dieser auf Geheimkonten stößt – offenbar soll 'Karla’ für Moskau Informationen von gewaltigem Wert kaufen. Doch die Russen sind nicht Smileys einziger Gegner.

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Alexnader zu »John Le Carré: Eine Art Held« 02.10.2006
Dies war der erste Roman von Le Carre den ich gelesen habe. Ich fand ihn anfangs ziemlich langatmig und aufgrund von Le Carres ziemlich anspruchsvollen Erzählstil auch ziemlich schwer zu lesen. Doch meine Mühe wurde belohnt. In der zweiten Hälfte bekommt der Roman richtig Drive und den Schauplatz Fernost am Ende des Vietnamkrieges fand ich richtig interressant. Dumm war nur das ich den Roman vor "Dame, König, Ass, Spion" gelesen habe. Doch ich fand das Fernostthema einfach zu spannend so dass ich nicht die
Geduld aufbringen konnte, die "Quest for Karla-Trilogy" chronologisch zu lesen.
lukas zu »John Le Carré: Eine Art Held« 25.11.2005
Das Buch wirkt anfangs sehr langwirig. Trotzdem es hat ein Ende, welches man nicht erwarten würde. Interessant vorallem die Themen Verrat, Vertrauen, Frendschaft, loyalität. Am Schluss steigt die Spannung um das 100-fache!
Lundegaard zu »John Le Carré: Eine Art Held« 18.02.2005
„Eine Art Held“ ist kein würdiger Nachfolger vom ersten Band („Dame, König, Ass, Spion“). Die Umgebung von Hongkong und Italien wirkt recherchiert und konstruiert und die auf Klischees -und Möchtegern-Bilder reduzierten Journalisten, welche als Darsteller vom Anfang für eine Tortur an Szenen-Sprüngen herhalten müssen (das Lesen ist zumindest eine Tortur), transportieren ganze null Prozent an Stimmung und Glaubwürdigkeit. Ich bin mit ca. 80 Seiten sogar weit über meine übliche Schmerzgrenze gegangen. Carré hätte die Finger von „fremden Landen“ lassen sollen – in diesem Kontext wirkt übrigens, die an eine Oscar-Verleihung erinnernde Danksagung an Freunde und Bekannte im Ausland, erst richtig lächerlich.
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