Der Gefangene von John Grisham

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel The Innocent Man, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Heyne. 464 Seiten. ISBN-10: 3-453-26531-9, ISBN-13: 978-3-453-26531-8. Übersetzt von Dr. Bernhard Liesen, Bea Reiter, Kristiana Ruhl, Imke Walsh-Araya.

'Der Gefangene' ist erschienen als Hardcover Hörbuch

In Kürze:

Debbie Carter arbeitet als Bardame im »Coachlight Club« in Ada, Oklahoma. Sie ist beliebt bei den Gästen. Auch Ron Williamson, ehemaliger Baseballprofi und Stammgast im Club, sitzt oft bei ihr an der Bar. Eines Morgens wird die junge Frau vergewaltigt und erwürgt in ihrer Wohnung aufgefunden. Sechs Jahre später werden Ron Williamson und sein Freund Dennis Fritz aufgrund einer Falschaussage der Tat bezichtigt. Williamson wird zum Tode, Fritz zu lebenslanger Haft verurteilt. Beide beteuern ihre Unschuld. Elf Jahre verbringt Williamson unter grausamen und entwürdigenden Haftbedingungen in der Todeszelle. Kurz vor der Hinrichtung zeigt eine DNA-Untersuchung, dass weder Fritz noch Williamson die Tat begangen haben können. Sie werden freigesprochen. Der wahre Täter, damaliger Hauptbelastungszeuge der Anklage, wird wenig später verhaftet. Fünf Jahre nach seiner Freilassung stirbt Ron Williamson an den Folgen der Haft.

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Tobi zu »John Grisham: Der Gefangene« 21.11.2009
Es ist das wohl beste Buch das ich je gelesen hatte.Spannent doch manchmal ein bischen langatmitg doch es lohnt sich.Doch das Erschreckenste daran ist, dass einem Mann so viel Unrecht von Seiten der Justiz mit gefelschten Gutachtern,... getan wird. Ich kann dieses Meisterwerk nur weiter empfehlen. Viel Spaß beim Lesen!!!
Fels von Seggern zu »John Grisham: Der Gefangene« 25.08.2009
Das beste von allen Grisham-Büchern, weil es sich hier nicht um Fiktion, sondern um tatsächliche Ereignisse handelt.Wüsste man nicht, dass es sich hier um eine Biographie handelt, könnte man auf die Idee kommen zu sagen, dass so viel Unglück und Unrecht zu konstruiert und zu unwahrscheinlich sei. Aber das wahre Leben erzählt besser als jede Fiktion.Außerdem habe ich hier gelernt, dass Gott doch die Gebete seiner gläubigen Kinder erhört und der Gerechtigkeit am Ende zum Sieg verhilft.Der arme Ron ist wegen seines Leidens in dieser Welt zu bedauern. Aber diese Welt ist nicht alles. Wer kindlich an Jesus glaubt, dem gehört das Reich Gottes.In der Bibel gibt es Beispiele von Menschen, denen ebenfalls Unrecht widerfahren ist. Zum Beispiel dem Josef, der von seinen neidischen Brüdern als Sklave an eine Karawane nach Ägypten verkauft wurde und der in Ägypten unschuldig ins Gefängnis geworfen wurde, weil er angeblich versucht hätte, die Frau seines Herrn zu vergewaltigen (siehe 1.Buch Mose Kapitel 39). Aber später kam Josef frei und wurde vom Pharao sogar zu seinem Stellvertreter gemacht. Als Josef eines Tages seine Brüder wiedertraf, bekannte er: "Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen..." (1.Buch Mose Kapitel 50 Vers 20)Der unschuldigste aller Menschen war Jesus. Doch der wurde durch unsere Sünden ans Kreuz genagelt und unschuldig hingerichtet. Einer der beiden Übeltäter, die mit Jesus gekreuzigt wurden, erkannte dies und sagte: "Wie empfangen, was unsere Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan." Und er sprach: "Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!" Und Jesus sprach zu ihm: "Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein." (Lukasevangelium Kapitel 23 Vers 41-43)
Talan zu »John Grisham: Der Gefangene« 27.04.2009
Teilweise empfand ich die Geschichte etwas langatmig, viele Passagen wiederholen sich. Das liegt aber einfach daran, das es eine Tadsachenschilderung ist. Ansonsten ist es brilliant recherchiert und zusammengefasst.

Es zeigt wie fehleranfällig unser modernes Rechssystem (in diesm Fall das Amerikanische) ist. Ich denke aber das es viele ähnliche Fälle in anderen Bereichen gibt, Forschung ... .

Es reicht eigentlich völlig aus das der Hauptverantwortliche, sich eine vorgefasste Meinung bildet und seiner Verantwortung nicht nach kommt. Alle nachgestellen Stellen winken einfachdurch, "wird schon in Ordnung", wenn man nicht glücklicherweise auf jemand wirklich verantwortungsvollen stösst.

Es zeigt auch, das recht nur der bekommt, der es sich auch leisten kann.

Die Statistik, nach der unsere Polizei bei der Aufklärung von Kapitalverbrechen, ein sehr hohe Quote erreicht, bekommt so einen ganz anderen Geschmack.
Vermutlich reicht es, das der führende Polizeibeamte, dies in seine Zielvereinbarung stehen hat.
Moorbruch zu »John Grisham: Der Gefangene« 22.01.2009
Hochspannend, tieftraurig erzählt, ohne Kitschig zu werden, super recherchiert und absolut deprimierend, wie ein Staats-System seine Menschen in Todeszellen verrotten läßt.
Und schlimm, wenn Menschen keine Familienangehörigen und Freunde haben, wie der in diesem Buch beschriebene Ron.

11 Jahre sitzt Ron Williamson in der Todeszelle und verrottet bei lebendigem Leib, wird verrückt und krank. Wir sind alle keine Heiligen, aber so etwas wünsch man nicht seinem schlimmsten Feinden, das hat niemand verdient,

viel Spaß beim Lesen.
kristin zu »John Grisham: Der Gefangene« 15.12.2008
bin zwar erst beim 2. kapitel,aber finde es jetzt schon so spannend,dass man gar nicht aufhören kann zu lesen.kann es nur jedem weiterempfehlen.echt spitze.werde wohl,wenn ich damit fertig bin,mir auch die anderen bücher zulegen.danke an den autor.
p.s.:endlich habe ich wieder mein interesse geweckt,bücher zulesen
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steven666 zu »John Grisham: Der Gefangene« 06.08.2008
Ich bin gerstern gerade mit dem Buch fertig geworden. Ich schliesse mich da meinen Vorrednern an, dass die ganzen Baseballgeschichten in der Jungend des Ronnie, doch sehr in die Länge gezogen wirken.

Ansonsten gehört das Buch zum Besten was ich in letzter Zeit gelesen habe. Es hat mich gleich so gefesselt, dass ich den gestrigen Nachmittag damit verbracht habe, weitere Recherchen im Internet anzustellen. So habe ich noch Interwiews mit Ron, Annette und anderen Personen aus dem Buch gefunden. Auch die Homepage von Bill Peterson - mit seiner Gegendarstellung - habe ich besucht. Die wirklich armen Kerle sind ja eigendlich nicht Dennis und Ronnie - sondern die beiden "Traum-täter" Ward und Fontenot. Denn diese Beiden sitzen nachwievor ihre lebenslange Freiheitsstrafe ab. Unglaublich...

Noch eine kleine Anmerkung: Grisham hat sich gewisse Recherchen-Freiheiten herausgenommen - um den Peterson noch "böser" hinzustellen, als er es bereits war.
Mansoon zu »John Grisham: Der Gefangene« 02.08.2008
Nach diesem Buch will ich nie wieder eine fiktive Geschichte lesen! Was Grisham mit diesem Buch geschafft hat, ist einfach unbeschreiblich.
Die ersten Seiten fand ich anfangs auch noch relativ öde, aber dann wollte ich einfach nur wissen wie die Geschichte weiter geht.

Pete.., was hast du gegen Anti-Helden? Hat Ron nicht das Recht auf ein Leben in Freiheit? Und was ist mit Dennis Fritz? Auch nur ein Loser??
Pete zu »John Grisham: Der Gefangene« 27.07.2008
Ich habe das Buch vor einem Jahr gelesen und bin jetzt auf diese Seite gestoßen. Als absoluter Grisham-Fan war ich enttäuscht von dem Thema und seiner Umsetzung. Der Anti-Held Ron Williamson wäre aus meiner Sicht nicht nur in Amerika sondern überall an sich selbst gescheitert. Er ist durch und durch ein Versager, der in keinem Land und in keinem System ein Bein auf die Erde bringt. Grishams Solidarität und Mitgefühl mit diesem Typ ist mir ein Rätsel. Für ein Sachbuch hätte Grisham wenigstens die kritische Distanz zu seinem Gegenstand wahren müssen.
joogel zu »John Grisham: Der Gefangene« 04.06.2008
man leidet richtig mit und ist nur noch empört über das vorgehen der justiz.

das buch ist nicht nur ein muss für jeden grisham fan, sondern auch für alle anderen
unbekannt zu »John Grisham: Der Gefangene« 20.05.2008
das buch ist einfach nur super geworden.
ich kann mich auch meinen vorgängern anschließen. es ist wirklich nur die reinste wahrheit und das macht dieses buch so interessant. ich kann es nur empfehlen!!!

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