Der Engelspapst von Jörg Kastner

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 bei Scherz.
Ort & Zeit der Handlung: Rom, 1990 - 2009.

  • Bern; München; Wien: Scherz, 2000. ISBN: 3-502-11357-2. 445 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2002. ISBN: 3-426-61906-7. 637 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2003. ISBN: 382897306X. 445 Seiten.
  • München: Knaur, 2004. ISBN: 3-426-62624-1. 637 Seiten.
  • München: Knaur, 2007. ISBN: 978-3-426-63595-7. 637 Seiten.
  • [Hörbuch] Berg: AME hören, 2007. Gesprochen von Olaf Pessler. ISBN: 3938956305. 6 CDs.

'Der Engelspapst' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Mord im Vatikan. Entsetzen verbreitet sich unter den Dächern und Kuppeln der Ewigen Stadt. Ein mysteriöses Verbrechen ist geschehen. Zusammen mit der jungen römischen Journalistin Elena sucht der Schweizergardist Alexander Rosin einen Mord aufzuklären, dessen Motive offensichtlich weit in das uralte Labyrinth der Kirche zurückreichen. Dabei hat eine Geheimgesellschaft, die sich der »Zirkel der Zwölf« nennt, die Hände im Spiel, und ein sagenumwobener Smaragd – als »Die wahre Ähnlichkeit Christi« bezeichnet – führt die beiden auf die Spur eines jahrhundertealten Komplotts, bei dem die Zukunft der Kirche auf dem Spiel steht. Alles spitzt sich auf die Frage zu: Ist der neue Pontifex der schon im Mittelalter prophezeite Engelspapst, der die Kirche auf den rechten Weg zurückführen wird, oder ist er der große Versucher – der Antichrist?

Ihre Meinung zu »Jörg Kastner: Der Engelspapst«

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Peter Bernutat zu »Jörg Kastner: Der Engelspapst« 15.03.2011
Mein Gott, dieses Buch kann man kaum wieder aus der Hand legen. Viele Passagen sind nicht nur authendisch sondern auch in hervorragender Art und Weise dargestellt. Wenn man sich mit der Geschichte des Vatikans und der Religion im gesamten befasst kann man eine ganze Reihe neuer und mystischer Eindrücke gewinnen, die dazu angetan sind, manches realistischer zu sehen und zu begreifen. Ich muß auch bestätigen, diesen Roman und dessen geschichtlicher Inhalt wird nicht beim ertsenmal lesen voll erfasst. Hier muß man echt nachlegen. Danke für so ein tolles Werk, daß meine Lesegewohnheiten und meinen Wunsch nach Neuem voll trifft.
Barbara zu »Jörg Kastner: Der Engelspapst« 02.01.2010
Das Buch "Engelspapst" ist ein sehr interessantes und spannendes Buch. Was mich daran so fasziniert hat, war das manche Aussagen auf wahren Begebenheiten beruhen und das man viel historischen Ereignissen begegnet. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, denn es reicht nicht wenn man es nur einmal liest, beim zweiten Mal ist es noch aufregender, weil man die Zusammenhänge und die Andeutungen versteht.
queenodt zu »Jörg Kastner: Der Engelspapst« 26.11.2008
Kurzweiliges Lesevergnügen, wenn auch keine Offenbarung. Vielleicht gibt's mittlerweile auch einfach zu viele Bücher, die auf den Kirchen-Mysterie-Zug aufgesprungen sind und man lässt sich nicht mehr soo leicht begeistern.
Aber wer "Sakrileg" oder "Assassini" mochte, wird auch hiervon nicht enttäuscht sein.
Patrick zu »Jörg Kastner: Der Engelspapst« 12.08.2008
Das Buch hat mich begeistert! Die Mischung zwischen Fantasy - in einem sehr beschränkten Masse - und Mystery-Thriller ist dem Autor perfekt gelungen. Die Geschichte ist flüssig zu lesen, der Schreibstil von Kästner ist einfach gehalten.

Interessant ist, wie sich die Geschichte mittels Rückblenden in die Vergangenheit aufbaut und so zu einem Ganzen zusammengefügt wird. Der Spannungsbogen erhöht sich kontinuierlich bis zum Höhepunkt. Ab da ist es kaum noch möglich, das Buch aus der Hand zu legen.

Die Thesen zum Christentum sind für einige vielleicht ein wenig weit hergeholt. Trotzdem muss ich gestehen, dass sie irgendwie plausibel erscheinen und nicht völlig realitätsfremd wirken.

Die Charaktere der Story gefallen mir ausserordentlich gut, allen voran Papst Custos. Der Autor zeichnet ein Bild eines Papstes, wie man ihn sich wünschen könnte.

Fazit: Das Buch macht Appetit auf mehr und Dan Brown hat einen ernst zu nehmenden Konkurrenten erhalten. Ich bin gespannt auf den Nachfolgeroman und ich hoffe, die Qualität kann so hoch gehalten werden wie mit dem hier rezensierten Roman.
Jörg zu »Jörg Kastner: Der Engelspapst« 13.07.2007
Okapi's Rezension


„Habemus pampam! - Wir haben einen neuen Papst “

Mit diesen Worten eröffnet Jörg Kastner seinen Vatikan Thriller Engelspapst.

Ein neuer Papst wird im Amt des Bischofs von Rom eingeführt, sein Name ist Custos I. Custos ist ein moderner Papst der viele Reformen in der katholischen Kirche einführen will, doch er hat auch die Gabe der Wunderheilung, wie seinerzeit Jesus.
Schon bei der ersten Pressekonferenz des Papstes zeigt Custos seine Fähigkeiten, zum Verdruss vieler hochgestellter Persönlichkeiten im Vatikan, die daraufhin der Meinung sind, der Papst muss abtreten. Ist Papst Custos der Engelspapst, der den ersehnten Frieden bringt oder doch der Antichrist?
Zeitgleich wird der Kommandant der Schweizer Garde Oberst Heinrich Rosin und seine Frau Juliette ermordet. Der Mörder stammt aus den Reihen der Garde und hat sich nach dem Attentat selbst gerichtet.
Alexander Rosin, Neffe des ermordeten Heinrich Rosin, will Licht in dieses Dunkel bringen, denn ein paar Unstimmigkeiten lassen Alexander nicht zur Ruhe kommen, ist sein ehemaliger Kamerad wirklich der Mörder seiner letzten Verwandten?

Er sucht sich Hilfe bei der schönen Vatikan-Journalistin Elena Vida, die jede Menge Erfahrung mit der Katholischen Kirche und dem Vatikan mitbringt, und sie ist Alexander Rosin eine große Hilfe mit ihren zahlreichen Kontakten. Und bei Commisario Stelvio Donati, ehemaliger Mafiajäger und jetziger Ausbilder der italienischen Polizei.

Von einem ehemaligen Kardinal des Vatikans bekommt Alexander ein sehr altes Tagebuch überreicht, dass die Eindrücke seines Vorfahren Albert Rosin wiedergibt, der Guardiknecht
(Gardist) der Schweizer Garde war, und unter Papst Clemens VII im Jahr 1527 diente.
Albert Rosin beschreibt in seinem Tagebuch einen Smaragd, der heute als verschollen gilt, der den Namen „Die wahre Ähnlichkeit Christi“ trägt.
Doch was hat der geheime katholische Orden Totus Tuus mit der ganzen Geschichte zu tun? Zu deren Mitgliedern auch Elena Vida gehörte?


Die Story wird zum Grossteil aus der Sicht des jungen und intelligenten Schweizers Alexander Rosin erzählt, der, wie vor ihm schon sein Vater, Onkel und Großväter bis hin zu Albert Rosin der Schweizer Garde dienten und ihren Eid auf den Papst gegeben haben.

Jörg Kastner versteht es ausgezeichnet eine Geschichte zu erzählen die stetig an Spannung zunimmt und immer wieder Überraschungen parat hält. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, Story und Tagebuch, lässt den Leser sehr gut in das Rom von 1527 eintauchen und man kann sich ohne Probleme wieder in der Gegenwart zurecht finden.
Die Tagebuchgeschichte ist für sich selbst, eine kleine, sehr gut geschriebene historische Story, die Jörg Kastner auch als historischen Roman hätte ausarbeiten können.

Eine kleine Vatikankarte erleichtert es dem Leser sich im Vatikan zurecht zu finden, doch Jörg Kastner beschreibt den Vatikan so gut, dass selten ein Blick auf die Karte von Nöten ist.
Im Anhang befindet sich ein Glossar was dem Leser einige Fremdausdrücke übersetzt. Zusätzlich im Anhang, eine zeitliche Übersicht der wichtigsten Daten der Schweizer Garde im Dienste des Papstes.
Im Nachwort gibt der Autor noch ein paar zusätzliche Informationen zu der Garde und zu seinem Buch bekannt.

Ein spannend geschriebener Vatikan Thriller der sich sehr gut lesen lässt und Lust auf mehr macht.
Jörg Kastner muss sich mit Engelspapst nicht hinter Dan Brown mit Sakrileg verstecken.
Eine gute Lektüre für das Wochenende, den Urlaub oder abends im Bett, nur früh aufstehen sollte man vermeiden, denn dieses Buch fesselt einen an die 628 Seiten, die gelesen werden wollen.
Alex. zu »Jörg Kastner: Der Engelspapst« 16.12.2006
Ich fand das Buch sehr spannend. Die Verbindung des "undurchschaubaren" Vatikans mit der Geschichte, dann daraus noch einen Krimi zu gestalten ist dem Autor aus meiner Sicht hervorragend gelungen.
Barbara zu »Jörg Kastner: Der Engelspapst« 21.10.2006
Drei viertel des Buches haben mich fasziniert: es ist spannend, dauernd passieren neue, unerwartete Dinge, die Hauptakteure sind sympathisch und die Idee gefiel mir auch. Selbst die Tatsache, dass übersinnliche Fähigkeiten eine große Rolle spielen und - wieder mal - ein Geheimbund auftaucht - hat mich nicht gestört.

ABER DANN: Am Schluß, als er den Bösewichtern dicht auf der Spur ist, verhält sich der Schweizergardist Rosin auf eine Art und Weise, die überhaupt nicht zu seinem entschlussfreudigen und durchsetzungsfähigen Charakter paßt! Ich will hier keine Einzelheiten beschreiben, aber sein Zögern und Zaudern gegenüber einer bestimmten Person hat mich so aufgeregt, dass ich das Buch wutentbrannt in die Ecke geworfen habe. Den Nachfolger werde ich bestimmt nicht lesen!
Marie zu »Jörg Kastner: Der Engelspapst« 24.03.2006
Das Buch habe ich mehr als zur Hälfte gelesen und muss zugeben, dass es sehr spannend und fesselnd geschrieben ist, doch ist mir endlich klar geworden, welch Ungeheuerlichkeit sich zeigt: Die Kirche wird im Grunde derart angegriffen und durch bestimmte Beschreibungen so "verteufelt", dass ich es als Fehler sehe, sich weiter damit zu befassen, geschweige denn dem Buch weitere Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Auch wenn es Fiktion sein soll- zwischenzeitliche, recherchierte Wahrheiten lassen es kaum zu, zwischen beiden (Wahrheit & Phantasie) noch zu unterscheiden! Vorsicht!
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Malti zu »Jörg Kastner: Der Engelspapst« 14.02.2006
Morde den es wirklich gegeben hat und die nie wirklich aufgeklärt wurden dienen hier als Aufhänger für eine sehr spannend erzählte Geschichte.
Dafür das es sich hier nur um Fiktion handelt hat Kastner bestimmte Bereiche und Lebensweisen um und im Vatikan sehr authentisch beschrieben. Eine Besonderheit die mir sehr gefallen hat und die man bei einem Dan Brown wohl nie finden wird.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Sophia zu »Jörg Kastner: Der Engelspapst« 09.06.2005
Also dieses Buch ist absolut super. Lange war kein Buch mehr so fesselnd. In verblüffender Art und Weise verbindet der Autor Geschichte mit Phantasie und gestaltet die Story immer komplexer.
Es fängt klein an und eh man sich versieht, steht man mitten in einem Wust aus Verwicklungen.

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