Der Gott der Klinge von Joe R. Lansdale

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1993 unter dem Titel The god of the razor, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Heyne.

  • New York: Ace Books, 1993 unter dem Titel The god of the razor. 207 Seiten.
  • München: Heyne, 2008. Übersetzt von Walter Hartmann & Frank Dabrock . ISBN: 978-3-453-67557-5. 399 Seiten.

'Der Gott der Klinge' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Ein schwarzer Chevy rollt durch die Nacht und hinterlässt eine Spur des Grauens. Wer immer den Nightrunners begegnet, muss mit dem Schlimmsten rechnen. Ihr Ziel ist ein einsames Ferienhaus, in dem Becky und ihr Mann über ein traumatisches Ereignis hinwegzukommen versuchen. Doch das Schlimmste steht ihnen noch bevor.

Ihre Meinung zu »Joe R. Lansdale: Der Gott der Klinge«

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Sonny zu »Joe R. Lansdale: Der Gott der Klinge« 08.03.2009
Ich wiederhol mal, was ich bereits vor einigen Tagen bereits im Forum schrieb:

„ Besonders weit bin ich noch nicht, aber alleine Das ist schon ein Wunder.
Vor Erwerb des Buches, hab ich mir brav die Kommentare durch gelesen. Da ist die Rede von Blut- und Gewaltorgien in Stil von Ketchum und Laymon. Wer mich kennt, weiß, ich lese so was gerne (gut, Ketchum nicht so). Dann beginnt das Buch mit einer Einleitung von Herrn Landsdale, bei der ich mich hinter her gefragt habe, was genau er uns eigentlich sagen will. Und, was noch viel schlimmer ist, einem Vorwort von Koontz . Ich mag Koontz Bücher, aber was er sich da geleistet hat, ist übel. Eine schwülstige, pseudointellektuelle Beweihräucherung, sowie ordentlich Gemäkel an den Verlagen, die das „Genie“ von Landsdale verkannt haben. *woistderBrechsmilie*
Danach war ich wirklich drauf und dran das Buch in die Ecke zu pfeffern.
Aber aufgeben ist feige, also ran an das Buch „

Ich habe tatsächlich nicht aufgegeben, mich aber durch das Buch gequält. Landsdale schreibt nix Anderes als reine Blut- und Gewaltorgien. Und dies weder stilistisch, noch sonst wie besser als Laymon oder Ketchum. Die Story ist platt, die Protagonisten tangieren peripher, aber Eins muss ich ihm lassen, er hat mal neue Ideen in dem Bereich. Mehrere Seiten darüber zu schreiben, dass eine Mutter ihre Tochter täglich befingert um zu gucken, ob sie noch Jungfrau ist, ist mir bislang noch nicht unter gekommen. Wenn das das Genie des Herrn Landsdale wieder spiegelt, Prost Mahlzeit.
Letztlich muss ich noch mal auf die Vorworte zurückkommen, mit denen jede seiner Kurzgeschichten eingeleitet wird. Der Mann muss eine merkwürdige Art von Humor haben, denn er kann sich doch nicht wirklich derart Wichtig nehmen, wie er schreibt. Oder etwa doch?

Fazit: Altpapier
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Schrodo zu »Joe R. Lansdale: Der Gott der Klinge« 10.01.2009
Mein erstes Buch von Herr Lansdale. Es müsste mich aber schon sehr wundern wenn da noch viele nachfolgen würden. Der liebe Joe schreibt eine Orgie der Gewalt die noch abgedrehter erscheint, als ein Tarantino Film. Die Handlung ist einfach, einige durchgedrehte Jugendliche halten sich für die Ausgeburten der Hölle und morden mehr oder weniger alles was ihnen vor das Messer kommt. Alle Protagonisten sind gut beschrieben und der "blutrote" Faden immer vorhanden. Die Gewaltszenen sind nicht zu ausführlich gezeichnet, aber mir fehlte manchmal einfach das Warum im Hintergrund. Sonderlich spannend ist das Buch nicht, da die Handlung ziemlich durchschaubar ist. Einzig das Ende war einigermaßen überraschend.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
sue82 zu »Joe R. Lansdale: Der Gott der Klinge« 25.12.2008
Gewalt, Blut, Grausamkeiten sind in dem Buch an der Tagesordnung, auch spart der Autor nicht an blutigen Details. Die Story fand ich so spannend und gut geschrieben.

Die Jagd beginnt und bis die Jugendlichen an ihr Ziel ankommen, foltern sie ein paar Menschen zu Tode, bis zum großen Showdown, der meiner Ansicht nach etwas zu kurz kam.

Fazit: Für Ketchum Fans ist es auf jedenfall etwas. 90°
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mase zu »Joe R. Lansdale: Der Gott der Klinge« 12.11.2008
nachdem ich in meinem ersten Kommentar vielleicht zuviel verraten habe, hier die Korrektur:

Vielleicht gibt es noch andere Leser wie ich, die ein Buch kaufen und mit dem Lesen beginnen, ohne je den Klappentext studiert zu haben. Darum für all die anderen Verwirrten: „Der Gotte der Klinge“ besteht aus dem bereits erschienen Buch „Nightrunners“ und 6 weiteren bis jetzt unveröffentlichten Kurzgeschichten, die ich aber hier nicht bewerten möchte.

„Nightrunners“ ist der ideale Stoff für Anhänger der besseren Laymon und Ketchum Bücher. Das Strickmuster ist bekannt, anstatt zwei links und zwei rechts, harte gradlinige Brutalität. Der grosse Unterschied, den jedoch Landsdale auszeichnet, ist der, dass der Mann viel besser schreiben kann.

Zwei jugendliche Psychopathen finden sich, denn sie sind der Meinung, dass sie Übermenschen sind und darum mit dem Recht gesegnet alle anderen normalen Menschen vergewaltigen, foltern und töten zu dürfen. Mit zwei debilen Mitläufern gehen sie regelmässig statt zum Kartenspielen zum Töten.
Eines Nachts, läuft jedoch etwas schief und dieser Fehler muss behoben werden.

Damit beginnt die Jagd nach der Überlebendem und ihrem Mann und jeder, der Ihnen dabei in die Quere kommt, wird es grausam büssen.
Frank zu »Joe R. Lansdale: Der Gott der Klinge« 12.11.2008
Das Buch der Saison.
"Der Gott der Klinge" ist in erster Linie die Wiederveröfentlichung des schon früher (aber hier komplett überarbeiteten) Romanes "Nightrunners", der hier den Hauptteil des Buches stellt. Garniert von weiteren 6 Storys die alle mehr oder weniger Bezug zu dieser Geschichte nehmen.
Inhaltlich hat mein Vorschreiber "Mase" eigentlich alles genannt, allerdings würde ich Lansdale nicht mit Laymon vergleichen wollen. Die düstere Atmosphäre und die realistisch beschriebene Gewalt erinnerten mich in einigen Bereichen eher an Schriftsteller wie John Connolly. Lansdale hat hier einen knüppelharten Psychothriller abgeliefert, der für mich (trotz seines "Alters") auch heute noch konkurrenzlos ist.
Besonderes Lob verdient der Autor für die Einflechtung vieler interessanter Charaktere in die Geschichte die - bei einem anderen Verlauf der Story - wahrscheinlich selbst für einen Roman gereicht hätten.
Highlight des Jahres. Ob neu oder nicht.
100%.
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