Die Fährte von Jo Nesbø

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2002 unter dem Titel Sorgenfri, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Norwegen / Oslo, 1990 - heute.
Folge 4 der Harry-Hole-Serie.

  • Oslo: Aschehoug, 2002 unter dem Titel Sorgenfri. 432 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2004. Übersetzt von Günther Frauenlob. ISBN: 3-548-25958-8. 432 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2006. Übersetzt von Günther Frauenlob. ISBN: 978-3-548-26388-5. 575 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2009. Übersetzt von Günther Frauenlob. ISBN: 978-3-548-60861-7. 576 Seiten.

'Die Fährte' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Bei einem Bankraub in Oslo wird eine junge Angestellte vom Täter kaltblütig und völlig sinnlos erschossen. Harry Hole, der auf den Fall angesetzt wird, kann nur schwer begreifen, warum ein Profiverbrecher sich plötzlich von sadistischen Emotionen leiten lässt. Da wird eine von Harrys Exgeliebten tot aufgefunden – die ausgerechnet er als Letzter lebendig gesehen hat. Bevor er sich’s versieht, gerät er selbst unter Mordverdacht und muss untertauchen, um auf eigene Faust weiterermitteln zu können. Eine heiße Fährte führt ihn bis nach Südamerika …

Das meint Krimi-Couch.de: »Die beachtliche Reichweite stürzender Dominosteine« 95°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Drewniok

Ein psychopathischer Bankräuber, genannt der »Exekutor«, terrorisiert die norwegische Stadt Oslo. Obwohl er seine Beute ohne Zwischenfälle einkassieren konnte und keine Spuren am Tatort hinterlassen hatte, erschoss er scheinbar ohne Grund eine junge Angestellte. Seitdem hat der hervorragend organisierte Täter noch weitere Verbrechen begangen, die durch ihre kaltblütige Planung und Durchführung auffallen. Für die Presse ist diese Serie ein gefundenes Fressen, was die Politik nervös werden lässt, gilt es doch das Bild einer vorbildlich regierten Stadt zu wahren, damit dahinter die bekannten Spielchen um Macht und Geld ungestört weiterlaufen können.

Im Polizeidezernat für Gewaltverbrechen ging der »Exekutor«-Fall an den ehrgeizigen aber unfähigen Dezernatsleiter Ivarsson. Als dieser keine schnellen Ergebnisse vorweisen kann, übernimmt Harry Hole, ein Ermittler, der durch seine bemerkenswerten Fahndungserfolge bekannt und wegen seiner alkoholbedingten Ausraster berüchtigt ist. Dank seiner unkonventionellen Methoden und unterstützt durch eine neue Kollegin, die mit dem perfekten Personengedächtnis ausgestattete Beate Lønn, kann Hole trotz der miserablen Indizienlage bald erste Teilergebnisse erzielen.

Allerdings ist Hole abgelenkt. In Abwesenheit seiner Lebensgefährtin Rakel hatte er eine Affäre mit der ehemaligen Geliebten Anna begonnen und war dabei erneut dem Alkohol verfallen. Als er mit Filmriss aus seinem aktuellen Rückfallrausch erwachte, fand man Anna erschossen in ihrem Bett. Die Spuren deuten auf Selbstmord hin. Harry ist sich da nicht sicher. Was ist in der Nacht geschehen, die in seinem Gedächtnis fehlt? Als Polizist schweigt er, der als Hauptverdächtiger gelten würde. Doch Anna ist tatsächlich ermordet worden: Der Täter nimmt Kontakt zu Harry auf und quält ihn mit E-Mails, in denen er droht die Polizei zu informieren. Harry muss unauffällig nach dem Mörder suchen und gleichzeitig im vollen Rampenlicht nach dem »Exekutor« fahnden – ein Drahtseilakt, der nicht lange gut gehen kann und nicht nur für Harry in einem Desaster endet …

Ein Meisterplot als Irrpfad raffiniert gelegter Falschspuren

Wenn man den Drang verspüren sollte Die Fährte in eine Schublade zu stecken, so könnte man dieses Buch als einen derjenigen Thriller bezeichnen, die Jeffery Deaver – stets vergeblich – zu schreiben versucht. Gemeint ist diese besonders vertrackte Art von Thriller, deren Plot sich dreht und windet wie ein schlüpfriger Aal, seinen Lesern dabei immer wieder zwischen den Fingern durchschlüpft, um im Finale dort zu landen, wo niemand ihn vermutet hätte. Kurz und gut: Die Fährte ist ein Krimi, der sein Publikum gleich mehrfach täuscht und mit neuen Wendungen verblüfft, ohne es durch aus dem Hut gezauberte, quasi übernatürliche Wendungen vor den Kopf zu stoßen. Die atemberaubende Story schlägt ihre Haken sogar, ohne dass ihr die Logik darüber jemals verloren ginge.

Das verwundert durchaus, da Die Fährte ein an Klischees überaus reiches Werk ist. Auch in Nesbøs Skandinavien gibt es offensichtlich keinen Sommer. Harry Hole ermittelt in einem Oslo, das düster und regnerisch ist. Dieses Klima gilt gleichzeitig als Metapher für die gesellschaftliche Kälte: Die Polizei ist kaum mehr Ordnungsmacht, sondern tanzt am Gängelband von Politik und Medien. Streber und Karrieristen geben den Ton an; sie drängen diejenigen Kollegen, die sich auf ihren Job konzentrieren, an den Rand und lassen sie desillusioniert und verbittert zurück. Auch sonst ist die Welt schlecht, d. h. geprägt von Unvernunft, Habgier, Fremdenfeindlichkeit usw. usf. Doch Nesbø übertreibt es nicht und findet ein Gleichgewicht zwischen diesen Unerfreulichkeiten, die einen als Leser deshalb nicht bedrängen oder sich gegenseitig erschlagen, sondern ihren Teil zur Handlung beitragen.

Harry außer sich aber hoch konzentriert

Die Kunst des Jo Nesbø manifestiert sich vor allem in der Figur des Harry Hole: Wie viele einsame, dauerdeprimierte Ermittler, die an der Flasche hängen, verträgt der Krimileser? Hole scheint exakt in diese schon viel zu tief ausgehauene Kerbe zu stolpern. Dennoch schafft er es Individuum zu bleiben: Harry ist kein Super-Detektiv und privat ein schwacher Mensch. Nesbø findet den schmalen Grat zwischen Routine und Übertreibung und lässt seinen menschlichen Helden dort mit traumwandlerischer Sicherheit meist waghalsige Kunststücke treiben. Zur Spannung der Krimi-Handlung kommt deshalb stets die bange Frage, ob er sich auch dieses Mal halten kann oder endgültig stürzen wird.

Bei seinem Seiltanz hilft Harry mehr als ein Quäntchen eistrockenen Humors. Hole wälzt sich – anders als z. B. ein literarisch ungleich erfolgreicherer Kollege aus dem schwedischen Ystad – nicht stellvertretend für die enttäuschten Gutmenschen dieser Welt leidend im Sumpf der Gemeinheiten & Scheußlichkeiten, die ihre Artgenossen sich einander antun. Zwar kann sich auch Nesbø einige allzu aufdringliche Verweise in diese Richtung nicht verkneifen – Harry verfolgt mehrfach am Fernseher den Stand des US-amerikanischen »Befreiungskrieges« im Irak und denkt sich seinen Teil -, doch letztlich konzentriert er sich wieder auf den aktuellen Fall, der es so in sich hat, dass sein Verfasser auf den erhobenen Zeigefinger leicht verzichten kann.

Hole fügt der langen Liste seiner persönlichen Verfehlungen dieses Mal gleich mehrere Neueinträge an. Er verfällt abermals seinem persönlichen Dämon, dem Alkohol, lässt sich von einer ehemaligen Geliebten umgarnen, obwohl er inzwischen neu verbandelt ist, und setzt zu einem wahren Kamikazeflug gegen seine ohne wenig von ihm angetanen Vorgesetzten an. Doch Harry wächst in der Krise über sich hinaus; er scheint den Druck zu benötigen, der den sechsten Sinn des guten Fahnders stimuliert. Zudem kann er sich auf einige wenige treue Freunde verlassen, die wie er zu den Außenseitern gehören und kein Problem damit haben Gesetze und Regeln ein wenig großzügiger auszulegen als dies gestattet bzw. toleriert wird.

Der einsame Wolf und das bissige Rudel

Das ist nur gut so, denn den Schurken, die uns Nesbø in Die Fährte vorstellt, lässt sich schwerlich unter getreuer Beachtung der Dienstvorschrift beikommen. Da ist zunächst der eiskalte »Exekutor«, der seinen Häschern mehr als ein gelungenes Rätsel aufgibt. Hole speist mit dem Teufel, um ihn zu fassen, wobei er bald merkt, dass der Löffel, den er benutzt, nicht lang genug ist: Raskol Baxhet, ein Bankräuber, der sich aus unerfindlichen Gründen selbst stellte, ist wahrlich ein zwielichtiger Charakter. In einem Augenblick lässt er sich von Hole als »Berater« in Sachen »Exekutor« anheuern, im nächsten bedroht er dessen kleine Familie, um sich an einem alten Feind rächen zu können. Aber Harry zeigt sich auch dieser Herausforderung gewachsen: Nicht durch Gewalt kommt er Baxhet bei, sondern indem er dessen Intrigenspiel noch besser spielt als dieser – gerade noch, denn sein Gegner ist ein Meister!

Innerhalb der Polizei kämpft Hole offene und verborgene Schlachten aus. Dezernatsleiter Ivarsson repräsentiert das Establishment, das Quertreiber und interne Kritiker wie Harry hasst und mobbt. Nesbø gönnt uns den Genuss zu beobachten, wie Ivarsson sich selbst demontiert. Aber er bleibt Harrys Vorgesetzter und wird seine Zeit abwarten, um sich zu rächen. Ebenfalls präsent ist Tom Waaler, der die weitaus größere Gefahr darstellt. Sein infamer Feldzug gegen Hole, der ihn des heimtückischen Mordes an einer Kollegin zumindest verdächtigt, ist an Spannung kaum zu überbieten. Waaler nutzt geschickt die Animositäten zwischen Harry und Ivarsson, während er gleichzeitig Beweise manipuliert, die auf Hole als Drahtzieher hinter dem »Exekutor« hinweisen. Auch dies kann Harry abwehren; er geht sogar einen Schritt weiter und intensiviert seine Ermittlungen gegen Waaler – dieser Subplot wird auch im nächsten Band der Serie eine wichtige Rolle spielen. 

Ihre Meinung zu »Jo Nesbø: Die Fährte«

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Georg zu »Jo Nesbø: Die Fährte« 11.02.2010
Ich lese die Nesbos auch gerne, aber: der Ablauf ist immer ähnlich. Nach zwei Dritteln des Buches ist der Täter erkannt und/oder gefasst. Aber - ätsch - er wars doch nicht. Dann kommt ein zweiter und dritter und irgendwann kann der Autor die Verdächtigten-Schraube nicht mehr weiterdrehen. Wie der Harry Hole dann dem bislang nicht Verdächtigten auf die Spur kommt, bleibt unerfindlich und nicht nachvollziehbar. Alles Intuition, nur noch schnell runtererzählt. Fällt aber meistens nicht so auf, weil man schließlich doch froh ist, dass der Wälzer mal ein Ende hat.
Dr.Dieter Rohnfelder zu »Jo Nesbø: Die Fährte« 06.02.2010
Ich mache es wie Barbara und lese alle Krimis von Jo Nesbö in schneller Folge (wenn auch nicht innerhalb von 2 Wochen).
"Die Fährte" hat mir bisher am Besten gefallen, total spannend und gut erzählt. Die vielen "Wendungen" bei den Ermittlungen sind ja gerade das "Markenzeichen" von Jo Nesbö, und dass Annas Tod nichts mit den anderen Fällen zu tun hat, stört mich überhaupt nicht. Schon allein die Figur Raskol Baxhet lohnt die Lektüre. Zu Lothars Frage zu "Heinrich Schirmer": der hat etwas mit Elektrizität zu tun - und am Ende des Kapitels 48 geht Harry Hole "ein Licht auf" - vielleicht ist das die Erklärung... Und noch eine Frage an theili: wo hat er in diesem Buch Erkenntnisse zur Aussprache von "Hole" bekommen? wie wird es denn nun ausgesprochen??
Fazit: ein glänzender Krimi - 97°.
dieschlaue zu »Jo Nesbø: Die Fährte« 04.01.2010
ie erste Hälfte des Romans ist spannend, gut erzählt und sehr kurzweilig.
Doch die Geschichte wird immer undurchsichtiger, unglaubwürdiger und konfuser. Und damit leider auch langweiliger.

Soviel sei verraten:
Es geht um zwei Fälle parallel, zusätzlich um einen weiteren, der schon etwas zurückliegt. Normalerweise ist es ja so, daß diese Fälle dann alle etwas miteinander zu tun haben und sich so zum großen ganzen zusammenfügen. Leider ist es hier nur bedingt so. Diese Parallelität bleibt meiner Meinung nach bis zum Schluß bestehen und die Auflösung der Fälle ist durchaus überraschend, wenn auch etwas an den Haaren herbei gezogen.

Toller Schreibstil, Geschichte durchwachsen.
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
theili zu »Jo Nesbø: Die Fährte« 14.05.2009
Wieder ein hervorragender Krimi von Nesbø. Die geniale Story hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Der trockene Humor fehlt auch bei Harrys viertem Fall nicht.
Sprachlich und stilistisch ist dieses Buch noch ein Quäntchen besser als seine Vorgänger.
Die Gedankensprünge und Erzählweisen von Nesbø haben mich manchmal sehr herausgefordert und ich musste Passagen zweimal lesen, bevor ich den Sinn verstand.
Jo Nesbø weiter so!

PS: Nun weiss ich endlich auch wie man Harry Hole ausspricht...
Rolf.P zu »Jo Nesbø: Die Fährte« 28.09.2008
Auch das vierte Buch von Jo Nesbø sticht wohltuend aus dem skandinavischen Krimi-Einheitsbrei hervor. Sprachlich und stilistisch kann Nesbø ebenfalls an den Vorgängerroman anschließen.
Jo Nesbo gelingt es sofort eine dichte und spannende Atmosphäre zu schaffen, er hat hier sehr geschickt unterschiedliche Erzählstränge zu einem komplexen ganzen verwoben, die Spannung ist also gleich mehrfach gegeben.
Was ihm dafür ebenso gut gelingt, ist die Entwicklung der Charaktere und insbesondere des Protagonisten. Keine der entscheidenden Figuren ist klischeehaft gezeichnet, jede hat ihre guten und schlechten Seiten - diese Personen sind nicht bloß schwarz und weiß, sondern eben auch grau in unzähligen Schattierungen.
Jo Nesbo hat den richtigen Mix aus komplexerer Atmosphäre, verbundenen Hintergrundsgeschichten und flüssigem Lesefluss gefunden. Das Buch ist komplex, jedoch nie konfus und lässt am Schluss keine Fragen offen, alles wird aufgeklärt.

Ein Thriller auf allerhöchstem Niveau, für alle Thriller-Fans ist dieses Buch ein muss!
Lothar zu »Jo Nesbø: Die Fährte« 21.07.2008
Nach "Der Fledermausmann" mein zweites Jo Nesbo-Buch. Auch ich bin von der Art, wie Nesbo schreibt und von der Person Harry Hole begeistert.
Aber -auch wenn die Überschriften der einzelnen Kapitel sicherlich unwichtig sind-, kann mir einer sagen, wer "Heinrich Schirmer" ist (Überschrift Kapitel 48)? Habe ich etwas überlesen oder hat sich der Übersetzer einen Scherz erlaubt?
Schrodo zu »Jo Nesbø: Die Fährte« 03.07.2008
Wie konnte mir dieser Autor nur jahrelang entgangen sein. Was der Herr Nesbo in diesem Buch schreibt ist für mich allererste Sahne. Ein guter Plot, Tempo, unerwartete Wendungen, Spannung von der ersten bis zur letzten Seite…mehr braucht ein guter Krimi nicht. Die Story ist für mich nachvollziehbar, wenn auch etwas ungewöhnlich. Dass Alki Harry sich ab und zu mal die Kanne gibt macht das Ganze nur glaubwürdiger. In diesem Sinne…Prost Harry, auf deinen nächsten Fall.
Patrick zu »Jo Nesbø: Die Fährte« 15.04.2008
Was soll ich sagen: Ein weiterer Nesbo-Knüller. Der Krimi ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und wartet mit einer überraschenden Auflösung.

Interessant, wie die Geschichte um Tom Waaler nach dessen Erscheinen bei "Rotkehlchen" weitergeführt wird und Harry auch im drauffolgenden Roman noch sehr beschäftigt. Ich bin mal gespannt, wie diese Geschichte ausgeht.

Die Figur des Harry Hole gefällt mir trotz seiner kleinen Eskapaden und dank seines trockenen Humors immer besser. Hoffen wir, dass er irgendwann mal die Kurve kriegt und sein Leben in den Griff bekommt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Barbara zu »Jo Nesbø: Die Fährte« 07.02.2007
Habe in den letzten zwei Wochen alle Krimis von Nesbo gelesen - bis auf "Das fünfte Zeichen" (da warte ich noch auf die Taschenbuchausgabe) - Fazit: sehr, sehr gut, spannend, gute Sprache, absolut empfehlenswert! Besonders gut gefallen mir die vielen unerwarteten Wendungen im Handlungsablauf.

Ähnlichkeit mit Inspektor Rebus von Ian Rankin? Das habe ich nicht so empfunden, Harry lebt in einer ganz anderen Welt; gemeinsam ist beiden die Nähe zum Alkohol, allerdings ist Harry bei weitem gewitzter und weniger.
Michael Suckow zu »Jo Nesbø: Die Fährte« 19.08.2006
Danke an Anne für die warmherzig formulierte Empfehlung für Jo Nesbö. Ich habe in dem Buch nicht nur "böse Welt" entdeckt, sondern sehr viel Humor, Geistreichtum, Geschichten - und das schmälert keineswegs den Krimispaß.

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