Marilyn the Wild von Jerome Charyn

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1976 unter dem Titel Marilyn the Wild, deutsche Ausgabe erstmals 1983 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New York, 1970 - 1989.

  • New York: Arbor House, 1976 unter dem Titel Marilyn the Wild. 246 Seiten.
  • München: Heyne, 1983 Die wilde Marilyn. Übersetzt von Uschi Gnade. ISBN: 3-453-10620-2. 187 Seiten.
  • Berlin: Rotbuch, 1989. Übersetzt von Uschi Gnade. 206 Seiten.
  • Berlin: Rotbuch, 1992. Übersetzt von Uschi Gnade. ISBN: 3-88022-089-1. 206 Seiten.
  • München; Zürich: Piper, 1996. Übersetzt von Uschi Gnade. ISBN: 3-492-25660-0. 205 Seiten.
  • Berlin: Rotbuch, 2005. Übersetzt von Uschi Gnade. ISBN: 3-434-54047-4. 206 Seiten.

'Marilyn the Wild' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Marilyn ist schön, jung, hat einen galoppierenden Verbrauch an Ehemännern, ein starkes Gefühl für Unabhängigkeit und eine Schwäche für Manfred Coen, genannt Blue Eyes. Der ist Cop und die rechte Hand von Isaac Sidel, dem großen blonden jüdischen Bullen von der Lower East Side. Er wird mit allem fertig, was in seinem heruntergekommenen Revier passiert, nur nicht mit seiner Tochter. Das wissen seine Feinde und halten sich an die wilde Marilyn.

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Bartensen zu »Jerome Charyn: Marilyn the Wild« 17.07.2009
Eine Jugendbande terrorisiert die Strassen New York, Rivalitäten im Polizeiapparat und die familiäre Schwierigkeiten stehen im Mittelpunkt dieses Romans, den man trotz aller passenden Zutaten eigentlich nur schwerlich Krimi nennen kann ... Eher ein gesellschaftlcher Einblick ins jüdische Millieu NYCs, bei dem Polizisten, Bandenmitglieder und Syndikatsbosse gleichermaßen im Mittelpunkt stehen. Obwohl der Roman als Teil der Isaac Sidel Reihe gilt, spielt Isaac Sidel selbst eigentlich nicht direkt die Hauptrolle und doch sind seine Taten, sein Handeln und seine Motivationen Auslöser für den eigentlichen Plot, der manchmal wie ein familiäres Drama wirkt.
Anfangs habe ich mich sehr schwer getan, da Charyns Erzählstil sehr karg, derb und allgemein ungewohnt auf mich wirkte. Charaktere werden nur sehr knapp beschrieben, sind aber trotzdem einzigartig mit Wiedererkennungswert. Hat man diese Fassade erst einmal überwunden, ergibt sich ein äußert unterhaltsamer und spannender Roman, der mit kaum einem anderen Autorenstil zu vergleichen ist.
Bio-Fan zu »Jerome Charyn: Marilyn the Wild« 29.06.2009
"Marilyn the Wild" (nicht "Blue Eyes, welches früher erschienen ist) ist der Auftakt zur bisher 10-teiligen Reihe um den jüdischen Polizisten Isaac Sidel, den wir hier in der ersten Runde mit all den Widrigkeiten des ganz normalen New Yorker Alltags kämpfend erleben. Es sind nicht allein die Banden und Syndikate, die ihm das Leben schwer machen, oder die permanenten Rivalitäten in seinem Poizeirevier, nein, als besorgter Vater muss er sich auch um das Wohl seiner liebestollen Tochter Marilyn (uh, she really is a wild one) kümmern. Bei diesem schwierigen Unterfangen kann Sidel sich nur auf die Unterstützung seines Protegés Manfred "Blue Eyes" Coen verlassen.

Jerome Charyns Charaktere sind prägnant und meistens skuril, ihre Sprache und Handlungen sind kräftig deftig wie eben das Leben in den ethnischen Enklaven der Mega-Metropole. Was mich aber zu Charyn geführt hat, ist sein Humor, den ich durchaus als jüdisch bezeichnen würde, erinnerte er mich doch an den jüdischen Humoristen und Satiriker Ephraim Kishon, den ich vor Urzeiten gerne gelesen habe. Ich bin leider zu sehr Laie, um Charyn Stil zu beschreiben. Pieke Biermann hat in einem Aufsatz von "halluzinatorischer Chuzpe" gesprochen, um einer surrealen Realität realistisch beizukommen. Meine Empfehlung: einfach mal einen antesten.
Ich bin begeistert.
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