Gottes Gehirn von Johler & Burow

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 bei Europa. 320 Seiten. ISBN-10: 3-492-26119-1, ISBN-13: 978-3-492-26119-7.

'Gottes Gehirn' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der berühmte Klimaforscher Eklund wird ermordet aufgefunden. Und zwar ohne Gehirn. Besteht ein Zusammenhang zu den anderen mysteriösen Todesfällen der letzten Jahre? Die Opfer sind hochkarätige Wissenschaftler, die alle an einer geheimnisvollen Zukunftskonferenz teilgenommen hatten. Wissenschaftsjournalist Troller und Kriminalreporterin Anderson versuchen der rätselhaften Mordserie auf den Grund zu gehen. Ihre Untersuchungen führen sie in die Labore der Zukunft – und allmählich wird ihnen klar, dass die Welt in höchster Gefahr schwebt …

Ihre Meinung zu »Johler & Burow: Gottes Gehirn«

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Francisco zu »Johler & Burow: Gottes Gehirn« 21.06.2009
Ich habe verzweifelte Anstrengungen unternommen, um "Gottes Gehirn" zu einem erschwinglichen Preis zu bekommen. Es ist mir unverständlich, dass dieser Top-Wissenschafts-Thriller nicht lieferbar ist. Das Buch hat mir beinahe noch besser gefallen als "Die Kritik der mörderischen Vernunft" von Jens Johler. Es ist beängstigend, was für Menschen"verbesserungs"-Phantasien sich so in den Hirnen von Wissenschaftlern zusammenbrauen. Genetik, künstliche Intelligenz, Neurowissenschaften, ja, sogar Astrophysik - dieser Thriller ist ein atemberaubender Ritt durch all die Wissenschaften, die sich mit der "Verbesserung" des Menschen beschäftigen. Wenn der Schluss nicht so abgedreht wäre, würde ich glatt hundert Punkte vergeben.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Parizifal zu »Johler & Burow: Gottes Gehirn« 20.04.2009
Unglaublich gut geschriebener Wissenschaftsthriller. "Bodenloser Unsinn", wie Anja S. in ihrer Kritik schreibt, sind die neurowissenschaftlichen Erklärungen nicht. In einem Wissenschaftsthriller steht doch vor allem eines im Vordergrund: Was wird möglich sein und wie verändert sich unsere Gesellschaft dadurch. Gottes HIrn unterhält nicht nur, sondern regt auch zum nachdenken an.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Cembalist zu »Johler & Burow: Gottes Gehirn« 30.03.2009
Für mich ists "Gottes Gehirn" immer noch einer der besten Wissenschaftsthriller, die es gibt. Warum? Weil er das Genre so gründlich ausschöpft wie kein anderer. Weil er die Möglichkeit nutzt, Spannung und Aufklärung auf unterhaltsame Weise zu verbinden. Weil es in ihm wirklich um Wissenschaft geht, um die Rolle, die sie heute spielt, um den "Terror der Wissenschaft", wie es an einer Stelle heißt. Kann man der Forschung Grenzen setzen? Das ist doch die Frage, die uns allen auf den Nägeln brennt. Siehe Klonen. Siehe Stammzellenforschung, siehe auch Gedankenlesen und Gedankenkontrolle, ein Thema, das Johler in der "Kritik der mörderischen Vernunft" so grandios variiert. Was mir als Musiker in "Gottes Gehirn" aber ganz besonders gefallen hat, sind die kühnen Thesen zu Johann Sebastian Bach und dem Wohltemperierten Klavier. - Das Buch ist unbedingt lesenswert. Nur für den etwas zu abgedrehten Schluss gibt es einen Punktabzug.
98 Grad!
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MightyJoe zu »Johler & Burow: Gottes Gehirn« 27.03.2009
Das Genre-übergreifende Ende ist sicher Geschmacksache, dennoch lohnt es sich in jedem Fall, sich mit jeder Seite weiter in die Story und die mehr als interessante Materie zu vertiefen. Dabei erfreut besonders die schnörkellose Erzählweise. Und ganz nebenbei darf man schon die wunderbaren Protagonisten aus "Kritik der mörderischen Vernunft kennenlernen". Also lesen bitte!
4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Thomas T. Tompson zu »Johler & Burow: Gottes Gehirn« 27.03.2009
Gottes Gehirn war ein sehr klug recherchierter, ein auf der absonderlichen Wirklichkeit der Wissenschaften basierender Thriller. Auch wenn Frau es nicht glauben will: Die Realität sieht oft noch viel irrer aus. Deswegen ist das skurrile Ende des Wissenschafts-Thrillers auch eher ein wenig schade: es war nicht nötig. Brillant und spannend geschrieben, fesselt das Buch den Wissenden bis zum besagten letzten Kapitel. Absolut lesenswert.
4 von 4 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Bio-Fan zu »Johler & Burow: Gottes Gehirn« 28.01.2009
Im Gegensatz zu Anja S. mit ihrer vernichtenden Kritik hat mir "Gottes Hirn" vom Autorenduo Johler&Burow ausnehmend gut gefallen. Meine Empfehlung an alle, die ein Faible für Naturwissenschaften haben. Ein Thriller, der seine Spannung und Faszination nicht so sehr aus den kriminellen Handlungen zieht, sondern aus seiner utopisch anmutenden Thematik.
Die beiden Autoren nehmen den Leser mit auf einen Streifzug durch verschiedene Disziplinen wie Medizin, Genetik, Künstliche Intelligenz, Mathematik, Chemie und Astrophysik. Vieles klingt unglaublich, phantastisch, verrückt, ja meinetwegen auch "an den Haaren herbeigezogen", aber wer von uns weiß schon, was in den Laboratorien oder auch nur in den Köpfen der Wissenschaftler ausgeheckt wird. Ich bin sicher, daß die Autoren sich in allen Bereichen firm gemacht haben. Es ist schwierig, zu entscheiden, was ist real und was fiktiv. Außerdem muß ich gestehen, daß manche Denkmodelle meine Vorstellungskraft überstiegen haben. Aber letzendlich kann man alles auf die Frage nach den ethischen Grenzen reduzieren - Darf alles, was technisch machbar ist, auch verwirklicht werden?

Kurz zur Story:
Die Reporter Troller und Anderson verfolgen die Spur eines mörderischen Phänomens - namhaften Wissenschaftlern wird das Gehirn geraubt. Das Rätseln um die Frage, wer steckt dahinter und was wird damit bezweckt, hetzt die beiden quer durch die (US) Staaten. An allen Stationen ihrer Reise treffen sie auf bekannte, aber auch verkannte Genies ihres jeweiligen Fachbereiches, die so Stück um Stück dieses "göttliche" Puzzle vervollständigen. Das Finale scheint apokalyptische Ausmaße anzunehmen.

90 Grad sind für das Hirn Gottes nicht zuviel.

PS: Die anderen Bücher von Johler&Friends stehen schon auf meinem Leseplan.
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Anja S. zu »Johler & Burow: Gottes Gehirn« 22.03.2005
Also dieses Buch sollte man nur zum Verfeuern benutzen und unter gar keinen Umstaenden lesen. Es ist so ein bodenloser Unsinn von sinnlosen Morden, unsinnigen Motiven, an den Haaren herbeigezogenen neurowissenschaftlichen Erklaerungen, die auf keinerlei Tatsachen beruhen.
also: 1 Grad
2 von 8 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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