Oxen. Das erste Opfer von Jens Henrik Jensen

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2012 unter dem Titel De hængte hunde, deutsche Ausgabe erstmals 2017 bei dtv.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.
Folge 1 der Oxen-Serie.

  • Kopenhagen: Politiken, 2012 unter dem Titel De hængte hunde. 411 Seiten.
  • München: dtv, 2017. Übersetzt von Friederike Buchinger. ISBN: 978-3423261586. 432 Seiten.
  • [Hörbuch] Berlin: Audio Verlag, 2017. Gesprochen von Dietmar Wunder. ISBN: 3742402048. 2 CDs.

'Oxen. Das erste Opfer' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Niels Oxen, ein schwer traumatisierter Elitesoldat, zieht sich in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurück, um seinen inneren Dämonen zu entkommen. Doch bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes. Seine einzige Chance: Zusammen mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter ausfindig machen. Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund.

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Büchermaulwurf zu »Jens Henrik Jensen: Oxen. Das erste Opfer« 13.09.2017
Spannender und vielversprechender Auftakt

Oxen "Das erste Opfer" ist der erste mitreißende Band einer dänischen Thriller-Trilogie des Autors Jens Henrik Jensen.

Im Mittelpunkt steht der Ex-Elitesoldat Niels Oxen. Einst der höchst dekorierte Soldat Dänemarks, ist er heute durch seine Kriegseinsätze auf dem Balkan und in Afghanistan schwer traumatisierte und leidet unter PTBS. Deshalb hat er sich in die dänischen Wälder zurückgezogen um seinen Dämonen zu entkommen. Als er zum Hauptverdächtigen im Mordfall des einflussreichen Exbotschafters Corfitzen wird, ist er gezwungen die Einsamkeit aufzugeben, um seine Unschuld zu beweisen. So gerät er in die Fänge des dänischen Geheimdienstes und soll gemeinsam mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margarethe Franck ermitteln und die wahren Täter aufspüren. Dabei decken sie dunkle Machenschaften auf, die bis in die höchsten Kreise der dänischen Gesellschaft reichen.

Mit dem ersten Band "Das erste Opfer" ist dem Autor ein furioser Auftakt zur Trilogie um den Ex-Elitesoldaten Niels Oxen gelungen. Der fesselnde Schreibstil und die wechselnde Erzählperspektive, der ich immer sehr gut folgen konnte, haben sehr zur stetig steigenden Spannung beigetragen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Alle Handlungsstränge wurden am Ende schlüssig zusammengefügt.

Gut gefallen hat mir der außergewöhnliche Charakter der Hauptperson Niels Oxen. Der hochdekorierte Ex-Soldat leidet unter PTBS, einer posttraumatischen Belastungsstörung, hervorgerufen durch seine Kriegserlebnisse. Deshalb hat er sich in die Einsamkeit der Wälder zurückgezogen. Die Figur ist mir mit ihren Problemen, aber auch dem unbedingten Überlebenswillen sehr ans Herz gewachsen. Ebenso wie die Figur der Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck, die auch ihr Päckchen zu tragen hat, hat sie doch durch einen Unfall ein Bein verloren. Beide stehen sich anfangs sehr misstrauisch gegenüber, fassen aber im Verlauf der Ermittlungen immer mehr Vertrauen zueinander. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich die Personen weiterentwickeln.

Alles in allem ist "Das erste Opfer" ein sehr gelungener und spannender Auftakt zur Oxen-Trilogie, die durch einen außergewöhnlichen Helden besticht. Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Bände, die ich auf jeden Fall lesen werde!
books4ever zu »Jens Henrik Jensen: Oxen. Das erste Opfer« 11.09.2017
Starker Thriller mit außergewöhnlichem Helden

Niels Oxen ist einer der am höchsten ausgezeichneten Soldaten Dänemarks und gleichzeitig von seinen Auslandseinsätzen schwer traumatisiert. Um endlich Ruhe zu finden, zieht er sich mit seinem treuen Hund Mr. White in die dänischen Wälder zurück. Als auf Schloss Nørlund jedoch die Leiche des ehemaligen Botschafters Hans-Otto Corfitzen gefunden wird, gerät Oxen ins Visier der Ermittler und des Geheimdienstes. Gemeinsam mit der Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter aufspüren, um sich selbst zu entlasten. Auf seiner Suche gerät Oxen immer tiefer in eine Welt voller Intrigen und dunkler Machenschaften, die bis in die höchsten Kreise der dänischen Gesellschaft reichen.

"Das erste Opfer" ist der grandiose Auftakt zur Trilogie rund um den ehemaligen Elitesoldaten Niels Oxen. Jens Henrik Jensen zeigt Dänemark von seiner düsteren Seite und entführt den Leser in eine Welt voller Geheimnisse und politischer Intrigen, in der Nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Ich war von der ersten Seite an von der unglaublich spannenden Handlung gefesselt und wollte unbedingt wissen, wer hinter den mysteriösen Morden steckt.

Mit Niels Oxen ist dem Autor ein außergewöhnlicher, etwas anderer Charakter gelungen. Der Ex-Soldat wurde zwar mehrfach für seine Tapferkeit und seine Leistungen ausgezeichnet, ist jedoch von seinen Einsätzen auf dem Balkan schwer traumatisiert, leidet unter Albträumen und hat sich gänzlich aus der Gesellschaft zurückgezogen. Mir ist Oxen mit all seinen Problemen, aber auch seinem Willen, um jeden Preis die Wahrheit ans Licht zu bringen, im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihm mitgefiebert und bin wirklich gespannt zu erfahren, wie es in den nächsten Bänden mit ihm weitergeht.

Alles in allem hat mich "Das erste Opfer" von der ersten bis zur letzten Seite restlos überzeugen können. Der Autor hat mich mit seinem packenden Schreibstil in seinen Bann gezogen und ich war regelrecht enttäuscht, als ich das Buch zu Ende gelesen hatte und gesehen habe, dass ich nun über ein halbes Jahr auf den nächsten Teil warten muss! Obwohl die Handlung mitunter zwischen verschiedenen Personen hin und her springt, konnte ich der Geschichte doch zu jeder Zeit folgen und die Handlungsstränge wurden am Ende schlüssig zusammengefügt.

Ein wirklich starker Thriller mit einem außergewöhnlichen Helden!
HexeLilli zu »Jens Henrik Jensen: Oxen. Das erste Opfer« 27.08.2017
30.07.2017 – 14:08
Von hexelilli
Dies ist also der erste Teil einer Trilogie um Niels Oxen.
Das Cover hat mich sofort angesprochen, düster und geheimnisvoll. Den Anfang des Buches fand ich allerdings noch sehr verwirrend. Dänische Ortsnamen, viele verschiedene Personen, mir unbekannte Abkürzungen und Bezeichnungen von Institutionen. Ich musste schon sehr genau lesen, damit nichts durcheinander kam. Nach Erkenntnis der Zusammenhänge war das Buch sehr spannend zu lesen und unterhaltsam.
Der traumatisierte ehem. Elitesoldat Niels Oxen flieht vor den Dämonen seiner Vergangenheit in die Wälder. Zur falschen Zeit am falschen Ort gerät er unter Mordverdacht. Gemeinsam mit der Geheimdienstmittarbeiterin Margarete Franck versucht er seine Unschuld zu beweisen. Dabei bekommen sie es mit einem gefährlichen Geheimbund (Danhof) zu tun.
Wenn man von einigen kleinen Schwächen absieht, was mir unlogisch erschien, war es ein temporeicher, spannender Thriller mit einigen blutigen Details, in denen die Mächtigen der Mächtigsten die Hauptrolle spielen.
subechto zu »Jens Henrik Jensen: Oxen. Das erste Opfer« 15.08.2017
Gehängte Hunde und tote Männer

Die Leseprobe hatte mich nicht vom Hocker gerissen. Diverse Handlungsstränge, mehrere Schauplätze und ein Heer von Protagonisten. Doch ich wurde eines Besseren belehrt.
Niels Oxen war Elitesoldat auf dem Balkan, im Irak und in Afghanistan. Seit sein bester Freund ums Leben kam, ist er traumatisiert. Er leidet unter einer PTBS, hat Flashbacks und Albträume. Deshalb zieht er sich mit seinem Hund in die Einsamkeit der Wälder Nordjütlands zurück.
Bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund stolpert er über einen erhängten Hund. Kurz danach wird der Schlossherr und Hundebesitzer Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, auf seinem Schloss tot aufgefunden - und Oxen des Mordes verdächtigt.
Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes. Um seine Unschuld zu beweisen, muss er die wahren Täter ausfindig machen. Unerwartete Unterstützung bekommt er von der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck.
Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund, die sich als Brutstätte dunkler Machenschaften entpuppt. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt...
„Oxen - das erste Opfer“ von Jens Henrik Jensen hat alles, was ein guter Thriller braucht, einen sympathischen Helden und ein rasanter Plot mit wilden Verfolgungsjagden. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Kaum zu glauben, dass es sich um einen Debütroman handelt.
Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Oxen und Margrethe kämpfen beide mit den Dämonen ihrer Vergangenheit und überschreiten im Job auch schon mal eine Grenze.
Es handelt sich um eine fiktive Geschichte, die auf Tatsachen beruht, aber auch Verschwörungstheorien enthält. Eine Geschichte, in der mit jeder neuen Seite, die man aufschlägt, der Nervenkitzel steigt.

Fazit: Band 1 der Oxen-Trilogie. Ein Highlight!
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