Jeffery Deaver

Ihre beliebtesten Krimis von Jeffery Deaver

Jeffery Wilds Deaver wurde 1950 geboren und wuchs auf Glen Ellyn, Illinois, einem kleinen Ort in der Nähe von Chicago auf. Schon früh beschäftigte er sich mit Filmen und Büchern. Er hatte eine Vorliebe für populäre Literatur, wie Mickey Spillane, Ian Fleming, Ray Bradbury usw. Schon früh schrieb er Gedichte und Lieder. Seine erste Kurzgeschichte schrieb er mit elf Jahren. Er nannte sie immer voller Stolz, sein erstes »Buch«.

Jeffery Deaver entwickelt eine große Liebe zur Musik. Fünf Jahre zieht er als Folksinger durchs Land. Allerdings hat er kein sonderliches Talent für die Bühne und studiert daraufhin Journalismus an der University of Chicago. Er schreibt Artikel für unterschiedliche Zeitungen.

Er beginnt ein Abend-Studium an der Fordham Law School, weil er gerne Gerichtsreporter für die New Yorker Gazetten werden will. Doch nach dem Studium arbeitet er die nächsten acht Jahre als Anwalt in einer großen Wall-Street-Firma.

Jeffery Deaver möchte gerne seinen Wunsch aus Kindertagen verwirklichen, als freier Schriftsteller arbeiten. Unzählige Male verschickt er Manuskripte und erhält zahlreiche Absagen (eines seiner Manuskripte landet sogar im Aktenvernichter). Doch er blieb hartnäckig und 1988 veröffentlicht ein kanadischer Taschenbuch-Verlag »Voodoo« – ein kleines Horrorwerk mit einer reichlichen Prise Übersinnlichem und bald darauf »Always a Thief« – sein erster Kriminalroman mit einem notorischen Kunstdieb.

Deaver versucht sich nun an zwei kleinen Reihen. Die Hauptfigur der ersten Reihe heißt Nancy Drew und wird Rune genannt. Sie wohnt in New York und träumt von einer Karriere als Filmemacherin. Bei ihren verschiedenen Jobs stolpert sie in die unterschiedlichsten Kriminalfälle. Der erste Rune-Roman (Manhattan is my Beat, 1989), wird für den Edgar nominiert und macht ihn mit einer breiteren Leserschicht bekannt.

Die zweite Hauptfigur heißt John Pellam und ist ebenfalls in der Filmbrache tätig. Er bereist viele Städte und löst als Amateurdetektiv Fälle auf, in denen jemand umgebracht wurde, den er kennt. Auch sein erster John Pellam-Roman (»Shallow Graves«, 1992) wird für den Edgar nominiert. Pellam ist nicht nur Jäger, sondern auch Gejagter und so hat die Serie mehr Thriller-Elemente, als die Rune-Romane.

Jeffery Deaver erfreut sich wachsender Popularität und kann so seinen Job als Anwalt aufgeben. Doch in einem Justizthriller, begibt er sich nochmal ein die Welt seines ehemaligen Berufes. »Mistress of Justice« dt. Die Wall-Street-Anwälte wird 1992 veröffentlicht.

Deaver schafft in seinen nun folgenden Büchern Elemente, die schließlich seine Markenzeichen werden. Er versucht die Zeit soweit zu komprimitieren, wie es möglich ist und so liest der Leser die Bücher, wenigstens annähernd, in Echtzeit. Er übt Druck auf seine Figuren aus. Die Figuren werden mit Ultimaten konfrontiert, mit Aufgaben, die sie innerhalb kürzester Zeit erfüllen müssen. Deaver hat in seinen Büchern immer eine überraschende Wendung parat und auch wenn sich der Mörder kurz vor Schluß hinter Schloß und Riegel befindet, sollte man sich noch nicht entspannt zurücklehnen.

The Bone Collector erscheint 1997 und ist wahrscheinlich sein erfolgreichster Roman. Seine Hauptfiguren sind Lincoln Rhyme und Amelia Sachs und wurde in Hollywood mit Denzel Washington und Angelina Jolie verfilmt. Lincoln Rhyme ist ein forensischer Experte des New Yorker Police Departments und auf Grund eines Dienstunfalls querschnittsgelämt. Er kann nur noch den Kopf und einen Finger bewegen. Er löst die Fälle mit seinem hochgradigen Verstand und erinnert den Leser nicht nur durch seine analytische Intelligenz sondern auch durch seine arrogant wirkende Unnahbarkeit an Sherlock Holmes. Amelia Sachs ist seine Assistentin und übernimmt für ihn die Beinarbeit. Sie profitiert von seiner Erfahrung und von der gemeinsamen Arbeit und entwickelt in jedem weiterem Fall ihren Charakter weiter. Im dritten Roman »The empty Chair« (dt. Der Insektensammler) folgt sie sogar einem anderen Verdacht als Lincoln Rhyme.

Für das Portrait des Lincoln Rhyme erhielt Jeffery Deaver den »Dream-Award-Preis«. Das »Western Law Center for Disabled Rights« würdigt mit diesem Preis Autoren, die in ihren Werken das Leben Behinderter realistisch darstellen – d erPreis, auf den Jeffery Deaver am stolzesten ist.

Wie nur wenig andere Krimi-Autoren recherchiert Deaver sehr ausgiebig. Für die Recherche und das Entwickeln der Story gehen meistens bis zu acht Monate ins Land. Doch dann geht es im rasanten Tempo weiter. Am meisten Zeit verwendet Deaver für das Ende eines Buches – dies sei der wichtigste Teil und dürfe nicht vernachlässigt werden.

Er stellt in seinen Büchern Werte dar, wie der Sieg des Anstands, Aufgeschlossenheit, Toleranz, Mut, Liebenswürdigkeit und das Gute, die seiner Meinung nach für den Menschen bindend und wertvoll sind.

Jeffery Deaver lebt in Clifton, Virginia, und in Kalifornien.

Krimis von Jeffery Deaver:

  • Location-Scout-Mysteries (geschrieben unter dem Pseudonym William Jefferies):

»Jeffery Deaver ist der beste Thriller-Autor weit und breit.«(The Times)

»Jeffery Deaver ist brilliant!« (Minette Walters)

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