Manhattan Beat von Jeffery Deaver

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1989 unter dem Titel Manhattan is my beat, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Rotbuch.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New York, 1970 - 1989.
Folge 1 der Nancy-Drew-Serie.

  • New York: Bantam, 1989 unter dem Titel Manhattan is my beat. ISBN: 0553280619. 228 Seiten.
  • Hamburg: Rotbuch, 2002. Übersetzt von Gerold Hens. ISBN: 3-434-53113-0. 320 Seiten.
  • Berlin: Aufbau, 2004. Übersetzt von Gerold Hens. ISBN: 3-7466-2101-1. 319 Seiten.

'Manhattan Beat' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ein Meter sechsundfünfzig kurz und extrem schlagfertig, beinahe lilafarbenes Haar und eine überbordende Fantasie- das ist Rune, ein Punkmädchen mit einem Herzen aus Gold. Obwohl die Zwanzigjährige seit einiger Zeit nicht mehr in New York war, findet sie schnell ein Appartement in einem hippen Viertel in Manhattan und einen Job in einem Video-Store am Washington Square, wo sie ihre Leidenschaft für alte Filme ausleben kann. Als sie ihren Lieblingskunden Mr. Kelly tot in seinem runtergekommenen Appartement findet, gerät sie durch das Video »Manhattan Beat« in einen Fall, der gefährlicher zu werden droht, als man es sich in Hollywood jemals ausdenken kann. Am Ende könnte sogar ein Filmstar dran glauben.

Ihre Meinung zu »Jeffery Deaver: Manhattan Beat«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

RiaKlug zu »Jeffery Deaver: Manhattan Beat« 30.12.2013
Die Story wird im Wesentlichen von der Hauptperson Rune getragen, die durch ihre Unberechenbarkeit ein zusätzliches Spannungsmoment mitbringt. In ihren Wendungen, ihrer fantasiegetragenen Weltsicht und in ihrem ungeahnten Einfallsreichtum verschafft sie sich jede Menge Sympathien. Zumindest dann, wenn man von einer Person lesen möchte, die ungewöhnlich und fremd daherkommt.
Auch der Spannungsbogen ist recht eigen, nach dem Showdown wartet der Autor noch mit einem Appendix aus weiteren Überraschungen auf. Das liest sich jedoch viel besser, als so mancher müde Abgesang, der mir schon anderswo als Krimischluss geboten wurde.
Der Kriminalfall rückt dagegen in der Hintergrund, aber auf den kommt es nicht wirklich an. Vielmehr besteht da eine sich steigernde latente Bedrohung für Rune in einem Vexierspiel, bei dem erst zum Schluss klar wird, wer sie verfolgt und wer ihr beisteht.
Sprachlich kommt die Geschichte humorvoll und locker rüber, sie ist nicht mit Psychobrimborium überladen und passt somit gut zum Inhalt.
Zwar störten mich ein paar Formulierungen, aber bei Übersetzungen weiß man nie, wer dafür verantwortlich zeichnet. Dazu nervte mich eine Szene, in der ein Gerüst zum Einsturz gebracht wird. Die Schilderung ist dermaßen unrealistisch, dass sie schon als Slapstick durchgehen könnte.
Trotzdem bleibts bei einer guten Bewertung von mir, weil 'Manhattan Beat' aus dem Krimieinerlei wohltuend herausticht.
Marlies K. zu »Jeffery Deaver: Manhattan Beat« 28.01.2010
Ich habe viele Bücher von Mr. Deaver gelesen und bin besonders von der Rhyme-Sachs-Reihe angetan.
Seit einem Jahr bin ich wieder Nutzerin der Stadtbibliothek und bin dort auf "Manhattan Beat" gestoßen.
WOW, ein hübscher, kleiner Krimi, den ich mir auch gut als Film noir vorstellen könnte.

Er ist zwar nicht nervenzerreissend.aber gut.

Ich hoffe sehr, dass ich auch die anderen beiden Nancy-Drew-Bücher ausgeliehen bekomme.
Stefan83 zu »Jeffery Deaver: Manhattan Beat« 10.10.2008
Es ist wohl zweifelsohne eine Tatsache, dass jeder Autor mal klein angefangen hat. So auch Jeffery Deaver, der mit seiner Rhyme-Sachs-Reihe in die Riege meiner unangefochtenen Lieblingsautoren gehört. Im Falle seines Frühwerks "Manhattan Beat", dem ersten Teil der dreibändigen Nancy-Drew-Reihe, hat er allerdings sehr klein angefangen, den der mit "nervenzerreißender Spannung" angepriesene Thriller, konnte meine schon heruntergeschraubten Erwartungen in keinster Weise erfüllen. Vielmehr war es eine derbe Enttäuschung. Die Story, sofern man bei diesem banalen 0815-Plot von so etwas reden kann, ist schnell erzählt. Nancy "Rune" Drew, 20-jährige Kassiererin in einer Videothek, Möchtegern-Punk und Unangepasste aus Überzeugung, wird unfreiwillig in einen Mordfall verwickelt. Robert Kelly, Kunde in ihrer Videothek wurde brutal ermordet und der von ihm ausgeliehene Film "Manhattan Beat" scheint irgendwie damit zusammenzuhängen. Was tut man in so einem Fall als 20-jährige? Richtig, man lässt den Job Job sein, schlägt den Rat der Polizei (die in diesem Buch nur störendes Beiwerk zu sein scheint) in den Wind und nimmt selbst die Recherchen auf. Und wie spannend doch so ein Mordfall ist. Da werden alte Fabriken in Runes Fantasie schon mal zu Schlössern, ihr neuer Yuppie-Freund zum edlen Ritter und sie zur "Damsel in distress". Kündigt der Klappentext noch eine Heldin mit Herz und Humor an, bleibt auf den Seiten letztendlich nur eine unerträglich tough-naive Frühreife, die mit ihrer Dämlichkeit (ein anderes Wort will hier schlichtweg nicht passen) schon nach fünfzig Seiten an den Nerven des Lesers zerrt. Von Logik oder gar Tiefe im Plot keine Spur. Stattdessen kämpft man sich durch Runes zielloses Herumstolpern, also die Ermittlung, bei der so jeder erdenkliche Fettnapf mitgenommen wird. Der angepriesene Humor ist derart banal und schwach, dass selbst Lachgasgeschädigten wohl das Schmunzeln auf den Lippen wegstirbt. Da wird John Rambo mit Rimbeau verwechselt (Gott, ist das witzig) und die Buchstaben W.C. an einer Klotür lassen Rune vermuten, dass es sich dabei um die Initialen des Architekten handelt. Mehr als einmal musste ich auf dem Deckblatt nachschauen und mich versichern, wirklich einen Deaver gekauft zu haben. Lediglich die ersten und letzten 20 Seiten deuten an, dass hier wirklich der Mann am Werk war, der gute zehn Jahre später mit dem Knochenjäger für fingernagelkauende Spannung gesorgt hat. Ein Jahrzehnt früher fehlt all das noch, denn auch die anderen Figuren in "Manhattan Beat" bleiben flach und uninteressant. Die Vermutung, Deaver habe den Roman zwischen einem Donut und einem Kaffee in der Mittagspause zur Papier gebracht, drängt sich mit jeder weiteren Seite mehr auf. Spannung bleibt Mangelware, da hilft auch die hanebüchende Wendung am Schluss nicht. Und wenn die kleine Rune schließlich realisiert, das New York kein Zauberreich, sondern lediglich eine große Stadt voller guter und schlechter Menschen ist, knallt man das Buch mit pappigen Mund zur Seite. Insgesamt ist "Manhattan Beat" ein erschreckend schwaches Deaver-Frühwerk, das den Anspruch eines Thrillers auf keiner Seite erfüllen kann.
2 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
maureen zu »Jeffery Deaver: Manhattan Beat« 10.01.2008
Es ist anders als die Lincoln Rhyme Romane aber auch nicht schlecht.
Lincoln und Amelia sind mir zwar lieber aber diese Reihe war auch nicht schlecht so zwischendurch.
Marion zu »Jeffery Deaver: Manhattan Beat« 28.08.2006
mein erstes buch von j. deaver und eigentlich nur gekauft, weil es billigst im abverkauf zu haben war und laut klappentext ganz ansprechend geklungen hat. na ich weiss nicht. vielleicht liegt es ja auch an der übersetzung, aber vom hocker gerissen hat mich das buch nicht. rune ist so gar keine "heldin" nach meinem geschmack und der geschichte mangelt es schon ziemlich an tiefe. sagen wir mal: kurzweilige unterhaltung; leichte kost; nichts aufregendes.
Dieter Hoffmann zu »Jeffery Deaver: Manhattan Beat« 01.10.2005
Hallo!
Ich fand: -Manhatten Beat_-
Ein wie immer Super gelungener Typischer Deaver,denn es gibt niemanden der so Genial einen Thriller Formen kann wie er.
Das er es Kann beweist, das er
zwar nicht so in den Medin steht wie Dan Brown,aber daffür einfach unschlagbar ist!!!!!!!!
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
chris zu »Jeffery Deaver: Manhattan Beat« 09.04.2005
Hi Leute also ich bin positiv überrascht von Jeffrey Deavers Krimi Manhatten Beat. Er beinhaltet Spannung und es macht Spass ihn zu lesen, da immer wieder neue, unerwartete Aktionen auf Seiten Runes hinzukommen, welche natürlich als Hauptperson am interessantesten ist. Ich kann das Buch nur weiter empfehlen und werde bestimmt noch mehrere Bücher von Jeffrey lesen.
Romina Bruch zu »Jeffery Deaver: Manhattan Beat« 09.04.2005
Also ich fand das Buch sehr gut. Rune hats mir richtig angetan.
Nur am Ende is das Buch ein bischen verwirrent, wer wen umgebracht hat und wie wer in echt heißt usw..Allerdings muss ich zugeben das ich ansonsten noch keine Bücher von Jeffery Deaver gelesen hab.
Olaf Meyer zu »Jeffery Deaver: Manhattan Beat« 24.03.2004
Na ja, so schlimm fand ich es nicht. Man merkt allerdings, dass es wohl ein frühes Werk von ihm ist. Die sonst gewöhnte Tiefe fehlt an einigen Stellen.
frontside_2002 zu »Jeffery Deaver: Manhattan Beat« 25.10.2003
Hi Deaver-Fans!
"Manhattan Beat" konnte leider meine Erwartungen nicht erfüllen. Ich findes das Buch, bis auf wenige Passagen, sehr langatmig u. langweilig. V. a. der Schluss ist reichlich unspektakulär u. nicht so, wie es eigendlich bei Deaver-Büchern üblich ist.
Desweiteren darf man sich nicht auf den Inhalt des Klappentextes verlassen, welcher mehr verspricht, als das Buch bieten kann.
Trotzdem freue ich mich schon auf die nächsten Bücher von J. Deaver u. erfreue mich an denen, die ich schon gelesen habe.
Trotz der harten Kritik an diesem Buch bleibe ich ein bekennender Fan von Jeffery Deaver!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Manhattan Beat

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: