Der Insektensammler von Jeffery Deaver

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel The Empty Chair, deutsche Ausgabe erstmals 2001 bei Blanvalet.
Ort & Zeit der Handlung: USA / North Carolina, 1990 - heute.

  • London: Hodder & Stoughton, 2000 unter dem Titel The Empty Chair. 477 Seiten.
  • New York: Simon & Schuster, 2000. 477 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2001. Übersetzt von Hans-Peter Kraft. ISBN: 3-7645-0128-6. 477 Seiten.

'Der Insektensammler' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Lincoln Rhyme, der geniale Ermittler, will sich in North Carolina einer riskanten Operation unterziehen. Doch kaum angekommen, werden er und seine Assistentin Amelia Sachs in einen spektakulären Entführungsfall involviert. Verdächtigt wird ein sonderbarer junger Mann, den man nur den »Insektensammler« nennt. Als das Ermittlungsteam endlich das Versteck in den undurchdringlichen Sümpfen ausfindig macht, geschieht das Unfassbare: Amelia wechselt die Fronten – und stellt sich auf die Seite des Entführers.

Das meint Krimi-Couch.de: »Jeffery Deaver: Diesen Namen sollte man sich merken« 85°Treffer

Krimi-Rezension von Michael Matzer

Dies ist in der Tat ein »komplexer psychologischer Thriller«, wie es der Klappentext verspricht: Nichts ist wirklich so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Die unscheinbare Kleinstadt im Hinterland der amerikanischen Ostküste ist ein wahres Hornissennest. Überraschungen tauchen dann auf, wenn man sie am wenigsten erwartet oder gebrauchen kann – bis zur letzten Seite.

Amerikanische Ostküste, Bundesstaat North Carolina. Im ausgedehnten Sumpfgebiet am Paquenoke-Fluss wurde die junge Archäologin Mary Beth O´Connnell entführt. Dringend verdächtig ist der 16-jährige Darrett Hanlon, der schon einiges auf dem Kerbholz zu haben scheint und in der Gegend nur »Der Insektensammler« genannt wird. Er ist ein sonderbarer Einzelgänger, der im Sumpf lebt und sich obsessiv mit »Ungeziefer« beschäftigt. Selbst vor Hornissen hat er keine Angst, denn er setzt ihre Nester manchmal als Waffe ein.

Hornissenstiche haben einen Deputy Sheriff von Tanner´s Corner so vergiftet, dass er ins Koma fiel. Er konnte die junge schwarze Krankenschwester Lynda Johanson daher nicht mehr beschützen, als sie von dem Insektensammler entführt wurde. Merkwürdig ist es schon ein wenig, dass eine Krankenschwester sich an die Stätte eines Mordes begibt, um Blumen niederzulegen. Nun ist die Polizei unter Sheriff Jim Bell reichlich verzweifelt. Und sie greift daher zum letzten Strohhalm.

Lincoln Rhyme aus New York City und seine Assistentin Amelia Sachs sind nach North Carolina gekommen, damit er sich dort in einer Spezialklinik (wo auch Lynda Johanson arbeitet) an der Wirbelsäule operieren lassen kann. Rhyme ist seit einem Dienstunfall in New York City fast vollständig gelähmt. Seinen Spezial-Rollstuhl fährt er mit Hilfe einer »Strohhalmsteuerung«, die er mit dem Mund bedient. Nur den beredsamen Kopf und den linken Ringfinger kann er noch bewegen.

Sheriff Bell, der von seiner Anwesenheit erfahren hat, tritt an ihn heran und bittet Rhyme um Hilfe bei der Lösung des Hanlon-Falles. Rhyme sieht eine Chance, sich die Langeweile vor der Operation zu vertreiben und willigt ein, unter der Bedingung, die Untersuchung kriminalistisch leiten zu können.

Mit Rhymes´ analytischem Verstand und seiner akribischen Spurensuche gelingt es ihm schon nach kurzer Zeit, mit Amelias Suchtrupp den Jungen in den Sümpfen aufzustöbern, ihn in die Enge zu treiben und schließlich in einer dramatischen Aktion zu verhaften. Lynda Johanson wird fast unversehrt befreit. So weit so gut. Doch wo ist die Geisel des Jungen versteckt: Mary Beth McConnell? Muss sie etwa verdursten? Der Junge weigert sich im Gefängnis, dazu eine Aussage zu machen. Er sagt, er wolle Mary Beth nur beschützen. Und Amelia, die Muttergefühle in sich spürt, merkt, dass der Junge Angst hat.

Unvermittelt erhält der Fall eine unerwartete Wendung: Amelia Sachs wechselt die Seiten. Sie flieht mit dem befreiten Jungen zurück in die Sümpfe, wobei sie clever ihre Verfolger in die Irre führt (gelernt ist gelernt: Amelias Vater war Streifenpolizist). Plötzlich sieht sich Mr. Rhyme einem äußerst intelligenten Gegner gegenüber. Wird es ihm gelingen, Amelia und den Jungen zu finden und die verschwundene Mary Beth zu retten?

Doch retten muss er sie alle, wie er zu seinem Entsetzen herausfindet: Er ist von Anfang benutzt worden, um Zeugen großer Verbrechen in Tanner´s Corner zu finden, die von den Schergen eines mächtigen Hintermannes unschädlich gemacht werden sollen. Eine Wettlauf gegen die zeit beginnt, als nicht weniger als drei Trupps Jagd auf Amelia und Garrett machen. Die Menschenjagd führt zu einem bleihaltigen Showdown im Sumpf.

Das ist natürlich noch nicht das Ende, denn der Leser fragt sich ja, ob Amelia Sachs für ihre Untat in die Gaskammer geschickt wird. In den Südstaaten sollte man offenbar damit rechnen, legt der Autor nahe.

Am Anfang hatte ich meine Mühe, mit der leicht etwas überheblich wirkenden Art des Chefermittlers Lincoln Rhyme zurecht zu kommen. Doch der Junge hat wirklich was auf dem Kasten, wie das Fortschreiten der Untersuchung zeigt. Seine Kompetenz bei der Spureninterpretation wird allgemein akzeptiert, doch Amelias Verhalten zeigt auch Rhyme, dass Spuren alleine nicht ausreichen: Sie können so und so gedeutet werden. Psychologie muss hinzukommen, damit aus den Hinweisen eine Geschichte wird. Und nicht einmal das muss zunächst die ganze Wahrheit sein – die Wirklichkeit hat Falltüren, wie Rhyme erkennen muss.

Mit dem Insektensammler Garrett Hanlon hat der Autor eine interessante Figur geschaffen. Der einsam lebende Waisenjunge selbst würde einem Schnüffler wie Rhyme kein paroli bieten könne. Doch mit dem Wissen, das er sich aus Fachbüchern über Insekten angelesen und der praktischen Erfahrung, die er sich erworben hat, schafft er es, Taktiken aus dem Insektenreich in sein Verhalten zu integrieren – so entkommen er und Amelia dem Zugriff der gesammelten Verfolgertrupps. Amelia staunt, wieviel sie selbst von Garrett lernen kann, um zu überleben.

Vertrauen zwischen ihr und dem Jungen entsteht vor allem durch eine Szene. Sie fordert ihn auf, sich einen leeren Stuhl (siehe Originaltitel!) mit jemandem darin vorzustellen, dem er gerne etwas sagen möchte. Dieser Akt der Vorstellungskraft ist Teil der Gestalttherapie und dient dazu, einen »Patienten« zum Aussprechen seiner Sorgen und Anliegen zu bringen. Es funktioniert hervorragend, denn nun weiß Amelia, wer am Tod von Garretts leiblichen Eltern schuld ist. Vielleicht lebt sie lange genug, um es Rhyme sagen zu können.

Hornissennester sind nicht nur Waffen in diesem Buch, sondern auch ein Symbol. Rhyme und Amelia sehen die Mitglieder der sie umgebenden Verschwörung erst, als sie angegriffen werden – sogar noch auf dem Operationstisch! Ich finde es wenig glaubhaft, wenn Deaver eine gesamte Kleinstadt und somit die Südstaaten als amoralisch, korrupt und selbstmörderisch hinstellt. Logisch, dass dann die rettende Kavallerie aus dem Norden kommen muss. -- Tennessee Williams und John Grisham haben weiter an diesem Bild gestrickt. Und patricia Cornwell hat sogar einen neuen Roman mit dem Titel »Die Hornisse« veröffentlicht. Ihre Geschichten spielen bekanntlich in der alten Hauptstadt des Südens: nein, nicht in Atlanta, sondern in Richmond, Virginia.

Es wäre sicherlich unfair zusagen, dass die Roman Handlung im Grunde aus lediglich zwei Menschenjagden (jedesmal auf den Titelhelden) bestünde. Das hieße, die Psychologie und die Kriminalistik unter den Tisch zu kehren. Aber andererseits bezieht der Roman seine Spannung hauptsächlich aus dieser Action. Und zwar in solchem Maße, dass man die Seiten 280 bis 410 nur so durchrast, um herauszufinden, wie Amelias Flucht mit dem Jungen endet. Wie gesagt: Deaver hält danach noch einige Überraschungen bereit.

Jeffery Deaver: Diesen Namen sollte man sich merken.

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Bücherwürmchen zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 25.01.2010
Ich habe "Der Insektensammler" dreimal angefangen zu lesen, im Abstand von jeweils einem halben Jahr. Dreimal bin ich so ca. auf Seite 40 gescheitert, weil ich das Buch bis dahin so unendlich langweilig und träge fand, dass ich es einfach wieder weglegen musste. Den anderen Meinungen zufolge scheint es ja ein tolles Buch zu sein, nur leider kann ich mich einfach nicht dazu durchringen, mich bis zu dem Punkt vorzuarbeiten, an dem die "spannende" Story endlich losgeht.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
marco zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 13.07.2009
ein wirklich erstklassiger roman, bei dem alles stimmte und der im wahrsten wortsinne bis zur letzten seite spannend blieb. dabei war das buch streckenweise auch sehr gefühlsbetont, vor allem dann wenn es um garret ging. auch der ort der handlung reizte: die schwülwarmen sümpfe von north carolina boten eine eindrucksvolle kulisse für diesen spannenden roman.
als urlaubslektüre unbedingt zu empfehlen (99 %).
tigerlilli zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 11.06.2009
Als verwöhnter Deaver Fan war dies für mich, der bisher ungewöhnlichste Fall für Rhyme und Sachs. Stellenweise empfand ich die Geschichte etwas zäh, jedoch auf ein Minimum beschränkt, daß durchaus verzeihbar ist und auch nur dem undurchschaubaren Character von Garret Hanlon, zu verdanken.
Rhyme ist auf seine liebenswerte Weise missgelaunt und auch die Beziehung zwischen ihm und Amelia wird nicht todgeschrieben, sondern spielt sich in gesundem Maße im Hintergrund ab.
Gut durchdacht, mit für Deaver bekannte Wendungen und einem überraschenden Ende.
TalkerOnline zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 12.05.2009
Ich habe schon einige Bücher von Deaver gelesen. In letzter Zeit ziehen mich vor allem die Geschichten um Rhyme/Sachs in den Bann, weil neben dem abgeschlossenen "Fall" auch von Buch zu Buch bezüglich der Hauptakteure eine Brücke geschlagen wird.
Der "Insektensammler" fesselte mich von der ersten bis zur letzten Zeile. Auf den Schluss freue ich mich jedesmal besonders, denn wie immer hat hier Deaver eine Menge Überraschungen parat, die garantiert keine Langeweile aufkommen lassen. Vielleicht mag die eine oder andere Szene in den Hand-
lungssequenzen etwas überzeichnet wirken, sie vertiefen aber nur die Eindrücke für den Leser und geben der Story den nötigen "drive".
Rolf.P zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 08.03.2009
In seinem dritten Buch der Rhyme/Sachs-Reihe läuft Jeffrey Deaver zur absoluten Höchstform auf. Jeffrey Deaver stellt mit diesem Roman einmal mehr sein schriftstellerisches Können unter Beweis.
Die Geschichte ist zunächst erst mal sehr klar aufgebaut: ein Mord, zwei Entführungen, ein dringendst Tatverdächtiger. Zu Beginn kann man entweder die eine oder die andere Theorie verfolgen, aber mit zunehmendem Lesevergnügen wechselt man dazwischen immer öfter hin und her und man weiß als Leser schon bald nicht mehr, wer die Guten und Bösen sind.
Gekonnt schickt Jeffery Deaver seine Leser auf eine Achterbahnfahrt. Immer scheint die Handlung klar, bis es wieder zu einer überraschenden Wende kommt. Besonders die letzten einhundert Seiten werden auch geübte Thrillerleser in ihren Bann ziehen. Deaver zündet ein Feuerwerk an Überraschungen, die auch noch perfekt in die Handlung passen und die Geschichte keine Seite unglaubwürdig erscheinen lassen.
Die beiden außer dem Tatverdächtigen wichtigsten Charaktere, der querschnittsgelähmte Lincoln Rhyme und seine Assistentin Amelia Sachs, werden mit all ihren Fehlern und Schwächen sehr detailgetreu gezeichnet. Noch faszinierender ist die Gestalt des Hauptverdächtigen, des Jungen Garrett in all ihrer Widersprüchlichkeit, die sich erst am Ende auflöst. Die zum Plot gehörenden Orte sind hervorragend gewählt und so gut beschrieben, dass man meint, vor Ort dabei zu sein.
Im Großen und Ganzen kann ich das Buch sehr empfehlen. Es beinhaltet viel subtile Spannung, einen überraschenden Schluss und ein sehr symphatisches Paar, das einem, wer Rhyme und Sachs noch nicht kennt, direkt ans Herz wächst.

Jeffery Deaver hat mit diesem Thriller wieder einmal bewiesen, dass er ein Virtuose in der Spannungsliteratur ist.
Alexander zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 01.03.2009
Auch dieses Abenteuer von Lincoln Rhyme und Amelia Sachs fand ich wieder sehr gut. Ich habe zwar einige der nach-folgenden Fälle schon zuvor gelesen, aber ich fand das Buch trotzdem fesselnd. Hier hat einfach alles gestimmt, der Handlungsort, die Charaktere, die Wendungen, der Spannungsaufbau und die Action. Was ich auch positiv fand, war die Tatsache, dass das Buch die gute alte kapitalistische Profitgier (nicht nur ein Problem in den USA) thematisierte und kritisierte und eine Schattenseite der harten us-amerikanischen Fort-schrittswelt gezeigt hat.
annun_ zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 05.08.2008
Deaver hat mit seiner Reihe um Amelia Sachs und Licoln Rhyme eine unglaublich packende und spannende Serie geschaffen hat, was wohl jeder weiss, der Deaver liest.
Hier fühlt sich Licoln Rhyme sprichwörtlich wie der Fisch auf dem Trockenen. Er ist nicht in seiner Heimat oder in der Stadt, hier ist er in den Südstaaten in einem verschlafenen Nest gelandet, in dem ganz eigene Gesetze gelten. Eigentlich wollte er nur herkommen, um sich einer komplizierten Operation zu unterziehen, doch daraus soll erst mal nichts werden, denn seine und Amelias Hilfe werden benötigt. Garett Hanlon, ein 16jähriger Einzelgänger und in den Augen der Bewohner von Avery ein höchst unangenehmer Kerl, der nur der Insektensammler genannt wird, hat eine junge Studentin entführt und wird des Mordes an Billy Stail verdächtigt
Während Amelia sich mit einer Gruppe von zusammengestellten Polizisten auf die Fährte des Insektensammler begibt, und bald auch fündig wird, beschliesst eine kleine Gruppe von Männern, sich selbst des Insektensammlers anzunehmen, da dieser nicht das Versteck verraten will, in das er seine Geisel gebracht hat. Da Amelia die ganze Zeit ein seltsames Gefühl verspürt, wechselt sie kurzerhand die Seiten – gerade noch rechtzeitig – und flieht mit Garett, um mit ihm zu seinem Versteck zu gelangen. Es beginnt eine mörderische Hetzjagd und sehr schnell stellt man fest, dass man niemandem trauen kann, denn Rhyme und Sachs stossen mit ihren Ermittlungen und Methoden auf grosse Ablehnung und stechen ausserdem mitten in ein Hornissennest. Es wird so einiges zutage gefördert, was durch Bestechungen all die Jahre im Dunkeln blieb.
Auch wenn mancher das nicht so empfinden wird: Ich liebe diese gereizte und oft herablassende, überhebliche Art des Licoln Rhyme. Auch hier kommt sie immer wieder zum Vorschein und ich finde es höchst abwechslungsreich und auch amüsant. Der Spannungsbogen hält sich die ganze Zeit, wobei der Anfang des Buches vielleicht etwas langsam in Fahrt kommt. Deaver lässt den Leser immer wieder zusammen mit den Ermittlern straucheln und legt sehr oft falsche Fährten. Ich habe mir immer wieder, nachdem ich das Buch auf die Seite gelegt habe, meine Gedanken zu den einzelnen Personen gemacht. Und so sollte für mich auch ein Buch sein. Es darf mich nicht so schnell los lassen. Und was die Beziehung zwischen Amelia und Rhyme betrifft: Dabei wird immer ein gesundes Mittelmass gefunden. Es wird mal angerissen, aber nicht übertrieben und verliert sich nicht in irgendwelchem ausufernden Geschwafel.
Zum Ende hin gibt es so einige Überraschungen, die den Leser staunend zurücklassen, die aber dann ganz logisch erscheinen und die wieder mal zeigen, wie perfekt Deaver die einzelnen Fäden zusammengeführt hat.
Einfach nur absolut empfehlenswert und deshalb 87°
3 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Burnes zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 18.07.2008
meiner meinung nach gehört dies zu den schwächeren büchern von deaver. der handlungsort ist zwar eine abwechslung, trotzdem kam - so fand ich- keine rechte spannung auf. die andern bücher dieser reihe sind bei weitem besser und spannender. auch die sonst einfallsreichen wendungen am schluss überzeugten mich diesmal nicht.
koepper zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 25.05.2008
Haarsträubende Wendungen, Passagen, bei denen ich dachte -unlogisch! Egal, Jeffery Deaver schafft es wieder mal mich zu fesseln, und zwar von der ersten bis zur letzten Seite.
Bis zum Schluss hatte ich überhaupt keine Ahnung, wer denn jetzt die Schurken sind.
Deaver beschreibt sehr gut, man kann der Geschichte - obwohl sie sehr komplex ist - jederzeit gut folgen.
Er zeichnet die Protagonisten sehr präzise.
Der Insektenjäger ist neben einer sehr sehr spannenden Geschichte auch außergewöhnlich emotional.
Ich habs in einem Rutsch durchgelesen. Für mich einer der besten von Deaver.
DETNO zu »Jeffery Deaver: Der Insektensammler« 14.05.2008
Flüssig erzählt, gute Beschreibungen, intessante Typen, Überrraschungen kapitelweise, miese Polizisten. Manchmal etwas zu ausführlich, aber trotz einiger stark konstruierter Szenen (Stichwort Rhyme auf dem OP-Tisch) ein sehr lesenswertes Buch.

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